ANKER-Einrichtung Inningen – häufig gestellte Fragen (FAQs)

Hier haben wir die häufigsten Fragen rund um das Thema ANKER-Einrichtung Inningen zusammengefasst. Bitte klicken Sie auf die jeweilige Frage, dann öffnet sich die dazu gehörende Antwort.

Was ist eine ANKER-Einrichtung?

In jedem Regierungsbezirk in Bayern sind nach den Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung ab 1. August bestehende Erstaufnahmeeinrichtungen samt ihrer Dependancen in ANKER-Einrichtungen umgewandelt worden. Die neuen Einrichtungen sind auch weiterhin jeweils nur für bestimmte Nationalitäten zuständig.  

In Schwaben führte diese Maßnahme auch zu Veränderungen in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Alfred-Delp-Kaserne in Donauwörth mit ihren Dependancen. Dort sollen neben den bereits in der Einrichtung präsenten Behörden u. Organisationen wie z. B. Polizei, Landratsamt (Gesundheitsamt/Sozialamt), Zentrale Ausländerbehörde (ZAB), Diakonie u. Caritas künftig auch eine Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), eine Rechtsantragsstelle des Verwaltungsgerichts Augsburg sowie eine Außenstelle der Bundesagentur für Arbeit vor Ort zu noch schnelleren Entscheidungen von Asylverfahren beitragen. Bei der Belegung soll weiterhin auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Asylbewerbern mit guter und schlechter Bleibeperspektive geachtet werden.

Warum gerade Inningen?

Das Gebäude der Alten Ziegelei in Inningen wurde von der Regierung von Schwaben 2015 angemietet, um als Dependance der schwäbischen Erstaufnahme zu dienen. Der Hauptsitz dieser Erstaufnahme-Einrichtung war zunächst in Augsburg geplant. Schließlich wurde diese Erstaufnahme-Einrichtung dann aber in der ehemaligen Alfred-Delp-Kaserne in Donauwörth eingerichtet. Die Regierung von Schwaben als Betreiberin der Einrichtung benötigt nun zusätzliche Räumlichkeiten. Deshalb wird voraussichtlich in der kommenden Woche der Standort Inningen als Dependance in Betrieb genommen.Als Depedance dient der Standort allein der Unterbringung. Außer einer Hausverwaltung und einem Sicherheitsdienst werden dort keine behördlichen Einrichtungen vor Ort sein. Es gibt keine Präsenzpflicht für die Bewohner, beim  Verlassen und Betreten der Unterkunft erfolgt aber eine Registrierung.

Wie wurde die Öffentlichkeit informiert?

Die Pläne, die Alte Ziegelei in Inningen als Erstaufnahme-Einrichtung zu nutzen, gehen zurück bis in das Jahr 2015. Es gab damals eine Informationsveranstaltung für die Bürgerschaft von Regierung von Schwaben und Stadt Augsburg. Die Einrichtung wurde nach ihrer Fertigstellung in den Stand-by-Modus versetzt. Im April 2018 konkretisierten sich dann die Pläne, dass die Regierung von Schwaben nun Menschen dort unterbringt. Stadtrat sowie – über die Presse – auch die Bürgerschaft wurden informiert.

Wer wird in Inningen untergebracht?

Jeder Asylbewerber muss in der Regel während seines Asylverfahrens in einer ANKER-Einrichtung oder Dependance untergebracht sein. In der ANKER-Einrichtung Donauwörth leben derzeit in erster Linie Menschen aus der Türkei und aus Gambia. Die Regierung von Schwaben beabsichtigt derzeit ca. 50 Personen aus diesem Kreis nach Inningen umzuziehen. Insgesamt können dort bis zu 90 Personen untergebracht werden. In Inningen sind zur Betreuung der Bewohner Mitarbeiter der Regierung vor Ort. Außerdem ist auch ein Sicherheitsdienst anwesend. Die Bewohner werden gemeinschaftlich verpflegt.

Kann es Konflikte geben?

Wo eine größere Anzahl von Menschen über einen längeren Zeitraum zusammenlebt, besteht die Gefahr von Konflikten. Die Stadt Augsburg hat sich immer dafür eingesetzt, dass der Freistaat relativ kleine Standorte zur Unterbringung von Asylbewerbern schafft. Sie sollen für die Bewohner, aber auch für die Nachbarschaft von überschaubarer Größe sein.

Ansprechpartner für Bürger-Anfragen: 

Dr. Christian Gerlinger

Sozialreferat der Stadt Augsburg

Telefonnummer: 0821 324-3028

E-Mail: Christian.gerlinger(at)augsburg.de

Für Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern ist ab dem Tag der Erstbelgegung folgende Tel.-Nr. geschaltet:

0821 327-2223