Hochzoll: Bürger fragen – die Stadt antwortet

Über die sozialen Medien, per Brief, per Mail oder mit den blauen Frage-Kärtchen bei den Stadtteilgesprächen direkt vor Ort – die Besucherinnen und Besucher des Stadtteilgesprächs haben uns viele Fragen gestellt. Die Anfragen wurden an die Mitarbeiter der zuständigen Referate in der Stadtverwaltung weitergeleitet und dort nach neuestem Erkenntnisstand für Sie beantwortet. Klicken Sie rein!

Parken & Verkehr

Parksituation Bürgerbüro Hochzoll

Antwort des Ordnungsreferats der Stadt Augsburg:

Für das  Bürgerbüro Hochzoll wurde ein Behindertenparkplatz in der Berchtesgadener Straße in unmittelbarer Nähe zum Bürgerbüro eingerichtet. Zudem steht die öffentliche Tiefgarage in der Friedberger Str. 115/117 zur Verfügung. Sollte die Tiefgarage von älteren oder Menschen mit Handycap genutzt werden, können diese über das Treppenhaus (Aufzug) in das EG und dort barrierefrei in das Bürgerbüro gelangen. Die Erfahrungen aus anderen Bürgerbüros (z. B. Lechhausen und Haunstetten) haben gezeigt, dass Kurzzeitparkplätze an den Straßen, an welchen die Bürgerbüros situiert sind, durchaus ausreichend für die Besucher sind.

Phasen der Fußgängerampeln

Antwort des Ordnungsreferats:

Lichtsignalanlagen/Ampeln müssen nach den bundesweit einheitlich gültigen Richtlinien für Lichtsignalanlagen (kurz RiLSA) so konzipiert werden, dass Fußgänger, die sich bei grün noch auf der Fahrbahn befinden, bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit den gegenüberliegenden Gehweg in Sicherheit erreichen, auch wenn inzwischen die Fußgängersignalisierung auf rot geschaltet hat. Erst nach dieser berechneten Räumzeit werden die Fahrzeuge grün bekommen. D. h., wenn ein Fußgänger während des Überquerens der Straße plötzlich „rot sieht“, kann er damit rechnen, dass er die Fahrbahn noch rechtzeitig, ungestört verlassen kann. Während eines Ampelumlaufes erhalten alle Verkehrsteilnehmer einmal Grünlicht. Die Länge der Grünzeiten und der Wartezeiten ist von der Umlaufzeit abhängig. Lange Grünzeiten verursachen lange Umlaufzeiten und dadurch lange Wartezeiten. Kurze Grünzeiten verkürzen die Umlaufzeiten und damit die Wartezeiten. Kurze Wartezeiten und lange Grünzeiten schließen sich deshalb leider aus.  

Verkehrssituation Füssener Straße

Antwort des Bau- und das Wirtschaftsreferats der Stadt Augsburg :

Im Rahmen der Planungswerkstatt Hochzoll wurde der Wunsch nach einer Verbindungsstraße zwischen der Blücherstraße und der Zugspitzstraße nördlich des neuen Ostfriedhofs in das Verkehrskonzept aufgenommen. Das Tiefbauamt hat dieses Thema im Zusammenhang mit der Bauleitplanung für das KUKA-Gelände angesprochen. Der mögliche Trassenverlauf liegt jedoch außerhalb des Bebauungsplangebietes. Eine Realisierung ist u. a. durch das bestehende Parkhaus der Firma KUKA an der Zugspitzstraße nur mit einem erheblichen Eingriff in die Flächen des Friedhofes sowie in den Baumbestand möglich. Eine Trasse südlich des Friedhofes mit einer Erweiterung der Bebauung in Hochzoll Nord ist nicht umsetzbar, da auch hier die Flächen des Friedhofes sowie die bestehende Bebauung in der Karwendelstraße betroffen wären.  

„Die Ladestation für E-Autos am Peterhof wird überhaupt nicht angenommen.“

„Die Ladestation für E-Autos am Peterhof wird überhaupt nicht angenommen. So oft man vorbeifährt, steht nie ein Auto zum Laden da! (Und ich fahre sehr oft vorbei!) So werden rare Parkplätze hergeschenkt. War man wohl zu voreilig. Das neue Bürgerbüro ist noch nicht offen, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass es nur einen Behindertenparkplatz gibt, dass die öffentlichen Parkplätze an der Friedberger Straße von anderen belegt werden - auch weil die Postfiliale dort angesiedelt ist - und dass die Tiefgarage eine viel zu steile Abfahrt hat, was Rollatorfahrer oder alte Menschen vor große Schwierigkeiten stellt. Die Hochzoller Mitte ev. das alte Postgebäude dort, wäre eine bessere Lösung gewesen. Genug Parkplätze und öffentlichen Verkehrsmittel ganz nah. Was will man mehr?“

Antwort des Umwelt- und Ordnungsreferat der Stadt Augsburg:

Die Stadt Augsburg hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren und unter Beteiligung der BürgerInnen ein Masterplan mit E-Mobilitätskonzept entwickelt, wie das Thema E-Mobilität in der Stadt voran getrieben werden kann. Der Bau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur ist ein Teil dieses Konzeptes. In Absprache mit der Stadt Augsburg haben die Stadtwerke Augsburg Standorte festgelegt und dort Ladestationen errichtet, wie auch den Standort die Anfrage betreffend. Allen Beteiligten war/ist klar, dass die E-Ladestationen nicht sofort voll ausgelastet sein werden, da der Anteil der E-Fahrzeuge derzeit noch relativ gering ist. Wir sind mit dem Bau der Ladeinfrastruktur bewusst in Vorleistung gegangen getreu dem „Henne-und-Ei-Motto“. Sonst wird sich im Kreis gedreht, wenn die Automobilhersteller die Haltung einnehmen, warum E-Autos herstellen? Es gibt doch noch keine Ladeinfrastruktur!   Für das zukünftige Bürgerbüro Hochzoll wurde ein Behindertenparkplatz in der Berchtesgadener Straße in unmittelbarer Nähe zum Bürgerbüro eingerichtet. Zudem steht die öffentliche Tiefgarage in der Friedberger Str. 115/117 zur Verfügung. Sollte die Tiefgarage von älteren oder Menschen mit Handycap genutzt werden, können diese über das Treppenhaus (Aufzug) in das EG und dort barrierefrei in das Bürgerbüro gelangen. Die Erfahrungen aus anderen Bürgerbüros (z. B. Lechhausen und Haunstetten) haben gezeigt, dass Kurzzeitparkplätze an den Straßen, an welchen die Bürgerbüros situiert sind, durchaus ausreichend für die Besucher sind.  

„Wann wird denn die Friedberger Straße - so wie es bereits vor Jahren angekündigt wurde - vom Status Bundesstraße herabgestuft?"

 „Wann wird denn die Friedberger Straße - so wie es bereits vor Jahren angekündigt wurde - vom Status Bundesstraße herabgestuft? Heute werden auswärtige Autofahrer über die bestehenden Navigationssysteme bevorzugt über Bundesstraßen geleitet. Dies erhöht das Verkehrsaufkommen."

Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 2 ist Teil des Bedarfsplans des Bundes in der höchsten Priorität. Federführend für dieses Projekt ist jedoch der Bund, vertreten durch das staatliche Bauamt. Im zeitlichen Zusammenhang steht dabei auch die Abstufung der B300 / Friedberger Straße.    

Verkehrsproblem in der "Rush-hour"

Gibt es bei der Stadt Überlegungen, die Situation für die Bewohner zu verbessern, und wenn ja, welche? Das Problem ließe sich m. E. leicht und ohne hohe Kosten zumindest abmildern. Stichworte: Tempo 30 auf der Friedberger Straße, etwa zwischen Afrabrücke und R.-Diesel-Gymnasium; Verbreitern der Gehsteige und Pflanzen von Bäumen, dafür Verlegen der Radpisten z.B. in die Schwangaustraße; Verlangsamen der Tram und Öffnen mit Begrünen des Schienenbereichs. Was hielten Sie von diesen Vorschlägen?    

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Die von Ihnen angesprochene Verkehrssituation ist uns durchaus bekannt. Außer dem vierspurigen Ausbau der B2 bzw. der großen Ostumgehung und der Verlegung der B300 gibt es aktuell von Seiten der Verkehrsplanung keine weitere Planung bzgl. der von Ihnen angesprochenen Problematik. Die Friedberger Straße ist eine Hauptverkehrs- und derzeit auch eine Bundesstraße. Eine Tempo-30-Beschilderung würde diesen Anforderungen nach geltendem Recht nicht entsprechen. Die Radwegführung auf der Friedberger Straße geht aus dem Projekt Fahrradstadt 2020 hervor und wurde bewusst in die Friedberger Straße gelegt.

Nach der Straßenverkehrsordnung ist innerhalb von Tempo-30-Zonen ein Mischverkehr auf der Fahrbahn vorgesehen, so dass beispielsweise auf der Schwangaustraße keine eigene Radverkehrsanlage vorgesehen werden könnte. Die Straßenbahn Linie 6 erhielt bewusst einen eigenen Gleiskörper, damit diese unabhängig und zügig durch die Friedberger Straße fahren kann. Der Gleiskörper dient zugleich als Rettungsweg für Einsatzfahrzeuge, sodass dieser nicht begrünt werden kann.

Anwohner-Parkausweis in Tannheimer Straße

„Ich bin Anwohner der Tannheimer Straße 3 gegenüber der Filiale der Bäckerei Wolf. Mein Wunsch ist es, die Tannheimer Straße auf Anwohner-Parkplätze mit Anwohner-Parkausweis zu beschränken. Begründung: Obwohl die Bäckerei Wolf einen Kundenparkplatz mit mehreren freien Stellplätzen hat, nutzen die Kunden aus Gründen der Bequemlichkeit diesen eher gering. Stattdessen werden von den Kunden die vorhandenen Parkplätze der Tannheimer Straße genutzt. Dies führt zu einer erhöhten Lärmbelästigung der Anwohner, zumal sich sehr viele Schlafzimmer auf der Straßenseite befinden. Hinweis: Die Filiale öffnet immer werktags 6:30 Uhr. Zusätzlich sollte die Bäckerei Wolf sehr viel deutlicher auf den bereits vorhandenen Kundenparkplatz hinweisen. Ich bitte um unbedingte Stellungnahme. Vielen Dank! Zugspitzstraße Richtung KUKA - abwechselndes Tempolimit 30/50/30 usw. Die meisten Autos fahren mit 50 km/h durch.. Ist zukünftig durchgehend Tempolimit 30 möglich? Danke!“  

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Die Anordnung von Bewohnerparkvorrechten ist in einzelnen Straßen rechtlich nicht zulässig, sondern nur in größeren Quartieren. In diesem Zusammenhang müssen wir jedoch darauf hinweisen, dass im Hinblick auf die negativen Begleiterscheinungen des Bewohnerparkens, insbesondere des Verdrängungseffektes, die Einführung weiterer Bewohnerparkgebiete nicht vorgesehen ist.  

Eine weitergehende Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h im gesamten Bereich der Zugspitzstraße ist rechtlich nicht möglich.  

„Verkehrsberuhigung in Hochzoll-Nord“

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:  

Die Bauverwaltung hat im Jahre 2009 in Hochzoll eine Planungswerkstatt durchgeführt, in der die Bürger ihre Wünsche für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen einbringen konnten. Auf Forderung der Bürgerschaft und in Abwägung mit den Fachbehörden wurden diese Maßnahmen umgesetzt.

„KEIN Durchgangsverkehr von Augsburg nach Friedberg (s. Friedberg-West) durch die Füssener Straße.“

Antwort desBaureferats der Stadt Augsburg: 

Die Bauverwaltung hat im Jahre 2009 in Hochzoll eine Planungswerkstatt durchgeführt, in der die Bürger ihre Wünsche für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen einbringen konnten. Auf Forderung der Bürgerschaft und in Abwägung mit den Fachbehörden wurden diese Maßnahmen umgesetzt. Darunter auch die Verengung der Füssener Straße durch den Einbau von Nasen, wodurch auch die Geschwindigkeit reduziert werden konnte. Zudem ist die Füssener Straße eine Erschließungsstraße von Hochzoll-Nord und kann schon deshalb nicht nur für Anwohner freigegeben werden. Seitens der Stadt Augsburg wurden geeignete Maßnahmen ergriffen, um Durchgangsverkehr zu minimieren.  

„Rund um die Grundschule Hochzoll-Süd (z.B. Höfats-, Ortler-, Trettachstr.) ist der Verkehr sehr dicht.“

„Rund um die Grundschule Hochzoll-Süd (z.B. Höfats-, Ortler-, Trettachstr.) ist der Verkehr sehr dicht und das vorgegebene Tempolimit wird oft (auch vom Bus) nicht eingehalten. Das gefährdet viele Kinder auf dem Schulweg; die bisherigen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung reichen offensichtlich nicht aus. Welche Maßnahmen sind wann geplant, um gerade Kinder auf dem Schulweg abzusichern?“

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Auf Höhe der Grundschule werden stationäre Tempoanzeigen angebracht, um die Autofahrer auf die zulässige Geschwindigkeit hinzuweisen.

Höfatsstraße: Rumpel-Avus mit Schlaglöchern

„Höfatsstraße: Rumpel-Avus mit Schlaglöchern. Ich wohne in der Oberländer Straße und benutze die Höfatsstraße täglich. Wann erfolgt eine umfassende Sanierung?“  

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Bei Straßenbelägen unterscheiden wir fünf Stufen. Stufe 1 entspricht einem Neubaugebiet; Stufe 5 ist der schlechteste Qualitätsstandard. Die Höfatsstraße hat die Qualitätsstufe 4. Dies bedeutet, dass eine Sanierung in den nächsten 10 Jahren erfolgen soll. Selbstverständlich wird das Tiefbauamt weiterhin die Straßen im Rahmen seiner personellen und finanziellen Möglichkeiten verkehrssicher unterhalten.  

Verkehrskonzept für die Oberländer Straße

  „Verkehrskonzept für die Oberländer Straße. Zu viele Fahrzeuge, zu hohe Geschwindigkeit, Schleichweg durch lange Grünphase auf der Friedberger Straße. Beispiel Pfersee "30", rechts vor links, Verengung.“  

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Die Bauverwaltung hat im Jahre 2009 in Hochzoll eine Planungswerkstatt durchgeführt mit dem Ziel, ein Verkehrskonzept für Hochzoll zu erstellen. Bürgerinnen und Bürger konnten ihre Wünsche für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen einbringen. Auf Forderung der Bürgerschaft und in Abwägung mit den Fachbehörden wurden daraus resultierende Maßnahmen umgesetzt. Durch punktuelle Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in Hochzoll-Süd ist die geöffnete Route für Schleichverkehr unattraktiver geworden (längere Fahrzeit, unbequemere Routenführung gegenüber Hauptverkehrsweg). Auch wurde eine dauerhafte Geschwindigkeitsanzeige errichtet.

„Gibt es einen Grund, warum mit der Erneuerung der Meringer Straße kein Kreisel für den Verkehr zur Zedlitzstraße vorgesehen wurde?"

„Gibt es einen Grund, warum mit der Erneuerung der Meringer Straße kein Kreisel für den Verkehr zur Zedlitzstraße vorgesehen wurde? Linksabbieger aus Richtung Kissing müssen später wenden und blockieren den Verkehrsfluss.“

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Das Linksabbiegen von der Meringer Straße in die Zedlitzstraße zu ermöglichen hat für den Stadtteil große Nachteile. Im Rahmen von Fachgremien und der Planungswerkstatt Hochzoll wurde darüber mehrfach diskutiert. Abgelehnt wurde der Vorschlag vor allem von den Anwohnern der Garmischer Straße und der Oberländer Straße. Zu Recht wird eine starke Verkehrszunahme und damit Schleichverkehr aus dem Raum Kissing/Mering befürchtet.

Problem: E-Roller?

„Wie stellt sich die Stadt zu dem wahrscheinlich neuen Problem: E-Roller?“

Die Antwort des Wirtschaftsreferats der Stadt Augsburg:

Die SWA sind bereits seit Herbst 2018 mit den wichtigsten Anbietern von E-Leih-Scootern in Gesprächen. Die technische Weiterentwicklung speziell bei der Fahrsicherheit wird genau verfolgt. Sollten die SWA ein E-Scooter-Verleihsystem anbieten wird es sich um sichere Fahrzeuge handeln, die für die Augsburger Straßenverhältnisse geeignet sind. Der Kunde wird beim Verleihvorgang ausdrücklich auf die korrekten Fahr- und Parkregeln sowie mögliche Gefahrenquellen hingewiesen. Die Wartung und Instandhaltung der E-Scooter wird durch die SWA erfolgen. Das swa E-Scooter-Verleihsystem soll die Nutzung des ÖPNV fördern und soll deshalb in der Nähe von Haltestellen und im Verbund mit dem ÖPNV-Abo angeboten werden.

Verkehrssituation an der Werner-von-Siemens-Schule

„Verkehrssituation an der Werner-von-Siemens-Schule. Ordnung vor dem und um das Schulgebäude: Es sieht ständig verdreckt und vermüllt aus und ist auch kein toller Anblick [für] unsere kleineren Schüler/innen.“

Die Antwort des Bau- und  Bildungsreferats der Stadt Augsburg:

Das Tiefbauamt und die Polizei konnten in der Vergangenheit keine besondere Gefahrensituation vor der Schule feststellen.

Vielen Dank für den Hinweis bezüglich der Sauberkeit. Wir werden unseren Hausmeister vor Ort bitten, noch genauer als bisher auf ein sauberes und ordentliches Schulgelände zu achten.

„Tempo 30 wird nicht im Ansatz eingehalten! Vor den sog. "Nasen"

„Tempo 30 wird nicht im Ansatz eingehalten! Vor den sog. "Nasen - quietschende Bremsen, um dann mit hochtourigem Getöse und erhöhtem Tempo weiter[zufahren]. Anwohner werden Gestank und erhöhtem Lärm ausgesetzt. Sind die Nasen gut gemeint, aber eher kontraproduktiv? Mir ist klar, die Stadt kann rücksichtslose Autofahrer nicht "einfangen", also haben Sie trotzdem Verständnis für meinen Ärger (auch wenn ich noch nicht dort wohne...).“

Die Antwort des Ordnungsreferats der Stadt Augsburg:

Im angesprochenen Bereich finden regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen statt. Dabei konnten bisher keine erheblichen Überschreitungen in quantitativer und qualitativer Hinsicht festgestellt werden. Dennoch werden wir den Bereich auch zukünftig im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten regelmäßig überwachen.

„Es gibt zu viel Park- und Durchgangsverkehr in Hochzoll. Wie möchte die Stadt dagegen vorgehen?“

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Durch die Verlegung der Bundesstraße 2 und deren vierspurigen Ausbau und die Verlegung der B 300 (Voraussetzung; Knotenpunktausbau Bgm.-Ackermann-Straße/B17) soll der Durchgangsverkehr auf die neu ausgewiesenen Bundesstraßen verlagert werden. Das Verkehrsaufkommen des Zielverkehrs von Hochzoll wird jedoch weiterhin bestehen bleiben.

 

„Peterhofstraße Ecke Alatseestraße: Aufgrund der hier parkenden Autos kommt der AWS-Straßenreiniger nicht um die Ecke. Jetzt ist die Ecke dreckig.“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Der AWS startet im Juli 2019 ein Pilotprojekt, wo temporäre Halteverbotsschilder vor der Reinigung aufgestellt werden. Sollte sich das Projekt als positiv bewähren, wird es zu einem Standard in der Stadtreinigung. Bei Verkehrsteilnehmern, die ordnungswidrig parken, kann der städtische Verkehrsüberwachungsdienst eingeschaltet werden.

Verkehr Friedberger Straße

Die Antwort des Bau- , Wirtschafts- und Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Der Bau der Straßenbahnlinie 6 hat zu einer Abnahme der Leistungsfähigkeit auf der Friedberger Straße für den motorisierten Individualverkehr geführt. Im Rahmen der technischen Möglichkeiten wird die Steuerung der Lichtsignalanlagen soweit optimiert, dass unter Berücksichtigung der Belange aller Verkehrsteilnehmer der Verkehrsfluss gewahrt bleibt. Das neu installierte dynamische Verkehrsleitsystem Augsburg Ost befindet sich derzeit im Probebetrieb. Vorgesehen ist, dass das System in den Spitzenstunden für den Augsburger Osten eine verbesserte Routenführung in die Innenstadt ermöglicht, so dass bei Beachtung der Streckenempfehlung auch eine Reduzierung der Stauungen in der Friedberger Straße erwartet wird.

„Warum ist es erlaubt, dass Wohnmobile, Wohnwagen, Firmenwagen, Lastwagen und seit kurzem ein AVV-Bus auf öffentlichen Wohnstraßen parken dürfen?

„Warum ist es erlaubt, dass Wohnmobile, Wohnwagen, Firmenwagen, Lastwagen und seit kurzem ein AVV-Bus auf öffentlichen Wohnstraßen parken dürfen? Wo sollen die Anwohner parken? Schwerpunktmäßig sind diese Gefährte auf der Münchner und Garmischer Straße geparkt.“

Die Antwort des Bau- , Wirtschafts- und Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Mit Kraftfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t sowie mit Kraftfahrzeuganhängern über 2,0 t zulässiger Gesamtmasse ist innerhalb geschlossener Ortschaften in reinen und allgemeinen Wohngebieten, das regelmäßige Parken in der Zeit von 22.00 bis 06.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen unzulässig.

 

 

Bauen

Sanierung der Karwendelstraße wann? Auch Buslinienverkehr

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:  

Bei Straßenbelägen unterscheiden wir fünf Stufen. Stufe 1 entspricht einem Neubaugebiet; Stufe 5 ist der schlechteste Qualitätsstandard. Die Karwendelstraße hat die Qualitätsstufe 5. Dies bedeutet, dass eine Sanierung zeitnah erfolgen soll. Im Haushalt 2020 ist für die Erneuerung der Karwendelstraße eine Verpflichtungsermächtigung vorgesehen, damit eine Erneuerung der Straße in den folgenden Jahren erfolgen könnte. Bis dahin wird das Tiefbauamt weiterhin die Straßen im Rahmen seiner personellen und finanziellen Möglichkeiten verkehrssicher unterhalten.

„Wann ist eine Sanierung der Grundschule Hochzoll-Nord geplant?“

Die Anwort des Bildungsreferats der Stadt Augsburg:  

Eine umfassende Sanierung der Grundschule in Hochzoll ist derzeit nicht geplant. Heuer werden aber zumindest die Fenster der Westseite bearbeitet. Darüber hinaus profitiert auch die Werner-von-Siemens-Grundschule laufend von kleineren Reparaturen im Bauunterhalt. Außerdem soll die IT-Ausstattung der Schulen sukzessive verbessert werden. So soll auch die Werner-von-Siemens-Grundschule möglichst noch im laufenden Kalenderjahr mit fünf digitalen Klassenzimmern ausgestattet werden.

Es ist ziemlich enttäuschend, wenn seitens der Baugenehmigungsbehörde im Zuge von mittelbarem nachbarschaftlichen Bedenken gegen Nachverdichtungsmaßnahmen...“

Es ist ziemlich enttäuschend, wenn seitens der Baugenehmigungsbehörde im Zuge von mittelbarem nachbarschaftlichen Bedenken gegen "Nachverdichtungsmaßnahmen", insbesondere durch ortsfremde Bauträger oder Investoren (z.B. Fam. Segmüller, Fam. Ihle), ausschließlich Antworten gegeben werden, die sich an der Bayerischen Bauordnung orientieren. (Es ist schon klar, dass profit-motivierte Bauträger [sich] hart an der Grenze des Legalen bewegen.) Was komplett fehlt, ist Kreativität der städtischen Entscheidungsträger, die einen demokratisch gewählten Auftrag haben, um Angemessenheit zu bewahren! Hinter juristischen Vorgaben sich zu verstecken, ist zu einfach! Stehen Einzelinteressen vor Gemeinwohl? Vergessen Sie nicht, die steuerzahlenden Bürger haben eine Wahl/Alternativen!“

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Jeder Bauantrag wird vor einer etwaigen Genehmigung sachlich und rechtlich geprüft. Schon grundgesetzlich ist geregelt, dass die Verwaltung an Recht und Gesetz gebunden ist und jeder Antragsteller gleich zu behandeln ist. Eine Unterscheidung zwischen ortsfremden Investoren und heimischen Antragstellern sieht der Gesetzgeber nicht vor. Ganz allgemein ist eine Baugenehmigung zu erteilen, wenn dem Vorhaben gemäß Art. 68 Bayerische Bauordnung (BayBO) keine öffentlich-rechtlichen Vorschriften entgegenstehen, die im bauaufsichtlichen Verfahren zu prüfen sind. Sind also die zu prüfenden Anforderungen eingehalten, so steht eine Erteilung der Baugenehmigung nicht im Ermessen der Behörde; vielmehr hat der Antragsteller einen Anspruch auf Erteilung der Genehmigung. Auch wenn mittlerweile regelmäßig der rechtliche Rahmen nahezu voll ausgeschöpft wird, kann ein entsprechender Antrag nicht abgelehnt werden. Nachdem eine Baugenehmigung erteilt wurde, steht betroffenen Nachbarn innerhalb der gesetzlich geregelten Frist der Rechtsweg offen. Nach Ablauf der Klagefrist erlangen die erteilten Baugenehmigungen Bestandskraft.

„Wie geht es mit dem Telekom- und dem Postgebäude weiter?"

Die Anwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Beide Gebäude befinden sich jeweils in Privatbesitz. Das Telekomgebäude wird derzeit noch für die technischen Einrichtungen der Telekom benötigt. Informationen zu einer möglichen Veränderung, liegen uns derzeit nicht vor. Falls diese Nutzung irgendwann aufgegeben würde, besteht für den Eigentümer die Möglichkeit das Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen oder durch einen Neubau zu ersetzen. Die Freianlagen des neuen Ladenzentrums und der zukünftige Quartiersplatz an der Hochzoller Straße sind so geplant, dass eine solche Umnutzung oder ein Neubau möglich ist. Das Erdgeschoss des Postgebäudes ist aktuell ungenutzt.

In Kürze wird das Stadtplanungsamt Gespräche mit dem Eigentümer über die neue Nutzung und Gestaltung der Außenanlagen führen.

„Ich wünsche mir eine Stadtverwaltung, die auf Bürgereingaben reagiert...“

„Ich wünsche mir eine Stadtverwaltung, die auf Bürgereingaben reagiert. Im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben in der Schneefernerstraße habe ich Eingaben im Bauverwaltungsamt gemacht. Ich weiß bis heute nicht, ob mein Schreiben auch nur angekommen ist.“

Die Anwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Es wird keine Angabe gemacht, um welches Bauvorhaben es sich hierbei handelt und wer die Eingabe gemacht hat. Vermutlich handelt es sich hierbei um den Bau von 2 Mehrfamilienhäusern in der Schneefernerstraße 9 und 9a.

Eingaben zu laufenden Baugenehmigungsverfahren werden zu den Bauakten genommen und bei der Beurteilung der Vorhaben gewürdigt.

Sollte eine Eingangsbestätigung unterblieben sein, bitten wir, das Versehen zu entschuldigen. Bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich gerne telefonisch an das Bauordnungsamt (Tel. 0821/324-4610)

„Am 24.03.2019 hatte ich unserem OB, Herrn Dr. Gribl bereits eine Mail geschrieben, in der ich um seine Meinung zum Thema Verlust der Grünflächen in Hochzoll-Süd, Nachverdichtung, Freiraumgestaltung, Durchlüftung, etc. Fragen gestellt habe.“

„Am 24.03.2019 hatte ich unserem OB, Herrn Dr. Gribl bereits eine Mail geschrieben, in der ich um seine Meinung zum Thema Verlust der Grünflächen in Hochzoll-Süd, Nachverdichtung, Freiraumgestaltung, Durchlüftung, etc. Fragen gestellt habe. Eine Antwort habe ich nie erhalten (Die Mail füge ich unten beispielhaft an). Fragen zur gleichen Thematik habe ich verschiedenen Stadträten und Politikern gestellt, dann gab es mal eine Sitzung im Bauausschuss, aber am Ende waren die Antworten eher sehr allgemein bis ausweichend.

Die Stadt scheint sich davor zu fürchten, dass, wenn sie den Bauanträgen der verschiedenen Bauträgern, die hier Gebäude hinsetzen wollen, die absolut nicht ins Stadtbild passen, nicht folgt und diese genehmigt, es dazu kommen könnte, dass diese Bauträger gegen die Stadt klagen. Und das nur deswegen, weil z.B. in der Ifenstr. 7 1/2 ein solches Gebäude bereits besteht. Dieses stellt für die Stadt offensichtlich einen Präzedenzfall dar, weswegen weitere ähnliche Gebäude unausweichlich geenhmeigt werden müssen.

Dabei war man sich u.A. im Bauausschuss einig, dass dieses Gebäude eine "Bausünde" darstellt und man es in dieser Form nicht hätte genehmigen dürfen. EIN Gebäude soll DER TÜRÖFFNER für ALLE weiteren Baumaßnahmen UND BAUSÜNDEN werden. (???!!!) Wie steht Herr Dr. Gribl dazu? Wie interpretiert die Stadt die Aussage des § 34 BayGB zu "Ortsbild"? Was sagen die übrigen Politiker? Wie soll der im Stadtentwicklungskonzept geforderte Erhalt der vorhandenen Begrünung und deren Erweiterung, wie die geforderte Durchlüftung des Quartiers gewährleistet werden? Ist das Stadtentwicklungskonzept am Ende nur Makulatur? Was sagt die Stadt zum hinzu kommenden stehenden und ruhenden Verkehr? Kann die vorhandene Kanalisation die neuen größeren Wohneinheiten verkraften? Wo bitte sollen große gesunde Bäume wachsen, wenn die Grundstücke maximal mit den viel zu großen Häusern und den bis an die Grundstücksgrenzen reichenden Tiefgaragen bebaut werden? Es soll angeblich bereits Schäden an Gärten in der Ifen- und/oder Schrofenstraße gegeben haben, weil durch die benachbarte Baugrube das Grundwasser in den Gärten abläuft und die Bäume und Pflanzen Schaden nehmen. Was wollen/können Sie dagegen tun?

Wie wollen Sie die Biodiversität in unseren (ehemaligen und vernichteten) Gärten, Artenvielfalt, etc., erhalten? Die Grünen/Bündnis 90 sollen, wie ich gehört habe, einen Bebauungsplan für unser Quartier in Arbeit haben. Unterstützen die übrigen Parteien, insbesondere die CSU diesen Plan? Sind die Parteien in der Lage, sich WIRKLICH im Sinne einer für die Bewohner und das Viertel guten Lösung der Probleme mit der Nachverdichtung, etc. zu einigen, oder wollen sie sich weiterhin programmatisch weiterhin "konservativ", "links", "liberal", "sozialdemokratisch", "grün" verhalten? Trauen die Politik und das Bauordnungsamt sich, den Bauträgern, die sich hier quasi wie im "wildwest" oder "gold rush" verhalten, Grenzen aufzuzeigen? Ich hoffe, Sie können den Stadtteilbewohnern am Mittwoch diese Fragen ohne allgemeines "Wischiwaschi" beantworten.“  

Dis Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Ausgelöst durch das dynamische Wachstum der Stadt herrscht in Augsburg ein erheblicher Siedlungsdruck. Die große Nachfrage nach Wohnraum verbunden mit steigenden Grundstücks- und Wohnungspreisen erhöht auch in bereits bebauten Gebieten den Nachverdichtungsdruck. Um die Inanspruchnahme von Flächen im Außenbereich („Flächenfraß“) auf das unbedingt notwendige Maß zu reduzieren, ist im Stadtentwicklungskonzept STEK der Leitsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ formuliert. Dies gilt neben der Konversion ehemaliger Kasernen-, Gewerbe- oder Bahnflächen auch für die behutsame Nachverdichtung von bebauten Gebieten.  

Das Quartier in Hochzoll Süd, auf das sich Ihre Anfrage bezieht, ist baurechtlich dem sogenannten unbeplanten Innenbereich zuzuordnen. Bauliche Erweiterungen/ Nachverdichtungen werden in diesen Gebieten auf Grundlage des § 34 Baugesetzbuch beurteilt. Demnach müssen sich Bauvorhaben in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens prüfen die betroffenen städtischen Fachdienststellen und das Bauordnungsamt als Untere Bauaufsichtsbehörde jedes Vorhaben im Einzelfall. Sind also die zu prüfenden gesetzlichen Anforderungen eingehalten, so steht eine Erteilung der Baugenehmigung nicht im Ermessen der Behörde; vielmehr hat der Antragsteller einen Anspruch auf Erteilung der Genehmigung. Auch wenn mittlerweile regelmäßig der rechtliche Rahmen nahezu voll ausgeschöpft wird, kann ein entsprechender Antrag nicht abgelehnt werden. Selbstverständlich werden im Rahmen der Genehmigungsverfahren unter anderem auch Aspekte wie Stellplatzanforderungen, Verkehrsaufkommen, Freiflächengestaltung, Entwässerung und geschützter Baumbestand berücksichtigt und ggf. im Rahmen der Baugenehmigungen entsprechende Kompensationsmaßnahmen berücksichtigt bzw. beauflagt (z. B. Dach- oder Fassadenbegrünungen, Ersatzpflanzungen).  

Das von Ihnen angesprochene Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK für Hochzoll wurde unter Mitwirkung der Bewohner des Stadtteils erarbeitet und 2010 vom Stadtrat beschlossen.

Es ist die Grundlage für Maßnahmen der Stadterneuerung wie z.B. die Neugestaltung des Zwölf-Apostel-Platzes oder die Sanierung und Umnutzung der Alten Schule an der Friedberger Straße. In der Bestandsaufnahme des ISEKs wurden die privaten Grünflächen in Hochzoll Süd als Qualität erfasst und gleichzeitig auch Nachverdichtungspotentiale in diesem Quartier festgestellt. Im abschließenden Rahmenplan und Maßnahmen-Paket des ISEKs, das nun schrittweise mit Zuschüssen der Städtebauförderung umgesetzt werden soll, sind keine Aussagen zum Quartier rund um die Ifenstraße enthalten.  

Für Rückfragen steht Ihnen das Bauordnungsamt (bauordnungsamt@augsburg.de) zur Verfügung.

„In der Schwangaustraße fällt mir auf, dass in den letzten Jahren die notwendigen Erhaltungsarbeiten nicht mehr gemacht werden...“

Insbesondere in der Schwangaustraße fällt mir auf, dass in den letzten Jahren die notwendigen Erhaltungsarbeiten (zum Beispiel reparieren von Frostschäden) nicht mehr gemacht werden. Wie lässt sich das verbessern? / Der bauliche Zustand der Schwangaustraße ist desolat. Wann wird die Schwangaustraße repariert (Erhaltung)?“  

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Bei Straßenbelägen unterscheiden wir fünf Stufen. Stufe 1 entspricht einem Neubaugebiet; Stufe 5 ist der schlechteste Qualitätsstandard. Die Schwangaustraße hat die Qualitätsstufe 4. Dies bedeutet, dass eine Sanierung in den nächsten 10 Jahren erfolgen soll. Selbstverständlich wird das Tiefbauamt weiterhin die Straßen im Rahmen seiner personellen und finanziellen Möglichkeiten verkehrssicher unterhalten.    

„Nur wenige Straßenzüge von meiner Adresse entfernt wurde vor einigen Jahren noch der Dachwinkel eines Neubaus genau vorgeschrieben..."

„Nur wenige Straßenzüge von meiner Adresse entfernt wurde vor einigen Jahren noch der Dachwinkel eines Neubaus genau vorgeschrieben. Das Bauamt zwang einen Bauherrn sogar zum Abbau eines zu wenig geneigten Dachs (in der Oberländerstraße). In meiner Straße dagegen scheint es keine Grenzen mehr zu geben. Mitten in eine harmonische Bebauung mit Satteldächern hinein darf jetzt ein Flachdachbau errichtet werden, der überhaupt nicht ins Bild passt. Warum verhindert die Stadt das nicht?

In der Oberländerstraße scheint es wichtig zu sein, dass die Häuser einen gemeinsamen Stil haben, in meiner Straße aber nicht? Der entstehende Neubau in der Schrofenstraße 39 fällt völlig aus dem Bebauungsstil der restlichen Straße heraus. Auf diesem Weg lässt es die Stadt zu, dass ganze Stadtviertel ihr Gesicht verlieren.

Und ich kenne nur wenige Gewinner dieser Politik: Einige gewissenlose Bauunternehmer, denen (nach eigener Aussage) allein am Gewinn gelegen ist. Als Eigentümerin in naher Nachbarschaft fühle ich mich von der Stadt nicht gerecht vertreten. Immer mehr Gärten in unserem Viertel werden zu Parkplätzen und Steinwüsten. Plant die Stadt Vorgaben zur Bepflanzung der Gärten? Aus Baden-Württemberg sind mir solche Vorgaben bekannt. Nach dem Hitzesommer 2018 sollten wir alle überlegen, wie wir unser Stadtklima erhalten können. Dazu sind Bäume notwendig.

Ich bin der Meinung, dass jeder größere Garten einen oder mehrere Bäume enthalten sollte. Vielleicht könnte man auch ohne Zwang mit einer Baumpflanzaktion viele Mitbürger animieren, einen Baum zu setzen. Plant die Stadt eine solche Aktion in der Zukunft?“

Die Antwort des Bau- und Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Die Bebaubarkeit von Grundstücken richtet sich nach den geltenden planungsrechtlichen Vorschriften. So besteht z. B. auf der Westseite der Oberländer Straße ein Bebauungsplan (Nr. 665), der auch detaillierte Festsetzungen zu Art und Maß der Nutzung sowie Baugestaltung enthält. Für die Schrofenstraße hingegen existiert kein Bebauungsplan, der entsprechende Vorgaben enthält. Sie befindet sich im unbeplanten Innenbereich, in dem sich Vorhaben gemäß § 34 Baugesetzbuch nach Art und Maß der Nutzung (z. B. absolute Gebäudehöhe) in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen müssen.

Gestalterische Aspekte (z. B. Baustil) sind kein Kriterium des Einfügens. Im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens prüfen die betroffenen städtischen Fachdienststellen und das Bauordnungsamt als Untere Bauaufsichtsbehörde jedes Vorhaben im Einzelfall. Sofern es den gesetzlichen Anforderungen entspricht, haben die Antragstellerinnen und Antragsteller einen Rechtsanspruch auf Erteilung einer Genehmigung.  

Über den jeweiligen Bebauungsplan kann auf Hausgartenbepflanzungen Einfluss genommen werden, z.B. ob der Hauseigentümer einen Baum oder Hecke pflanzen muss. Eine Freiflächensatzung, in der geregelt wird welche Strauch- oder Baumart und wie viele davon gepflanzt werden müssen, ist bei der Stadt Augsburg in Planung. Öffentliche Flächen werden bei Planungen grundsätzlich mit entsprechender Gehölzbepflanzung bedacht und das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen pflanzt jährlich auch ausgefallene Bäume nach, dabei geht das Amt , soweit es möglich und sinnvoll ist, auch auf Vorschläge von Anwohnern ein. Gelegentlich beteiligen sich auch Bürger finanziell an Neupflanzung (z.B. in diesem Frühjahr wurde ein Ginkgo und eine Linde gespendet). Eine konkrete Pflanzaktion ist nicht geplant.

Das Umweltreferat macht zusammen mit dem Fachamt regelmäßig über den Umweltausschuss und auch über die Presse auf Neupflanzungen aufmerksam, dieses wird dann auch zum Anlass genommen für Bäume zu werben.    

ÖPNV

Verlegung der Haltestelle der Buslinie 29 in der Zugspitzstraße

Die Antwort des Wirtschaftsreferats der Stadt Augsburg:

Die Verkehrssituation durch die Haltestelle der Buslinie 29 in der Zugspitzstraße, nördlich der Friedberger Straße ist uns bekannt. Leider gibt es derzeit keinen alternativen Standort, um die Bushaltestelle verlegen zu können. Die von Ihnen vorgeschlagene Lösung, die Bushaltestelle unmittelbar südlich der Friedberger Straße zu verlegen, hätte einen großen Nachteil, da der Verkehr vom Knotenpunkt Friedberger Straße/Zugspitzstraße/Hochzoller Straße nicht ordnungsgemäß in die Hochzoller Straße abfließen könnte und somit die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes beeinträchtigt wäre.

Auch auf Grund der bestehenden Bebauung und der Mindestgehwegbreiten sehen wir die Errichtung einer Haltestelle in diesem Abschnitt als nicht realisierbar.

„Weniger Autos in der Stadt und Nutzung ÖPNV... "

„Weniger Autos in der Stadt und Nutzung ÖPNV. Parken in der Stadt zu günstig, ÖPNV für Wenig-Nutzer zu teuer. Eine Lösung, die Preise für Parkplätze und Garagen stark zu erhöhen und dafür P&R-Plätze zu erweitern. Die Nutzung mit geringem Entgelt versehen, aber das Parkticket ist gleichzeitig ÖPNV-Ticket für 4 Personen.“

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Die Höhe der Parkgebühren für öffentliche Stellflächen kann nicht beliebig hoch angesetzt werden. Im Rahmen des gesetzlich möglichen Rahmens bewegt sich die Stadt Augsburg bereits im oberen Drittel, was als angemessen bezeichnet werden muss.

„Seit der Tarifreform zahlt man von Hochzoll bis Lechhausen Mitte hin und zurück 5 Euro.“

„Seit der Tarifreform der Verkehrsbetriebe zahlt man von Hochzoll bis Lechhausen Mitte mit 4 Streifen auf der Streifenkarte für hin und zurück 5 Euro. Dass man mit dem Auto für die ca. 4 Kilometer billiger kommt (und erst recht, wenn man zu zweit ist), kann doch nicht im Sinne des Umweltgedankens sein. Ein Unding!! In die Stadtmitte kostet es das gleiche. Paradox.

Wir fahren nach Lechhausen seitdem nur noch mit dem Auto.“  

Die Antwort des Wirtschaftsreferats der Stadt Augsburg:

Mit der Streifenkarte sind Hin- und Rückfahrt für 5,04 Euro und mit der E-Streifenkarte für 4,80 Euro möglich. Für Fahrten ab 9 Uhr und besonders an Wochenenden und Feiertagen empfehlen wir die Tageskarte, die sich besonders bei einer Nutzung durch mehrere Personen empfiehlt (in den Zonen 10+20 für 6,80 € zzgl. 2,20 € je weiterer Person, Kindermitnahme kostenlos). Für regelmäßige Fahrten kann besonders das Mobil-Abo 9 Uhr empfohlen werden (für nur 30,- Euro pro Monat im gesamten Stadtgebiet = 0,99 Euro pro Tag in den Zonen 10+20).  

Im Vergleich deutscher Großstädte liegen die Preise des AVV-Tarifs im Durchschnitt. Im Vergleich mit dem motorisierten Verkehr unter Rücksichtnahme aller anfallenden Kosten (Fixkosten, Werkstatt, Betrieb, Wertverlust) können selbst 6 Euro für Hin- und Rückfahrt oftmals wettbewerbsfähig sein.  

Die zum 01.01.2018 durchgeführte Tarifreform sollte dazu beitragen, den verkehrsbedingten klima- und gesundheitsschädlichen Luftschadstoffemissionen (Feinstaub, NOx, CO2), dem Lärm und der Flächeninanspruchnahme entgegenzuwirken und zugleich die Mobilität der Bevölkerung zu gewährleisten. Daher wurden durch die Reduzierung von Ticketarten und durch die Vereinfachung des Zonensystems Zugangshürden zum ÖPNV abgebaut, durch Preisanreize im Abo-Segment sollen zudem zusätzliche Fahrgäste gewonnen werden.  

Der Stadtrat hat am 17.05.2018 wie bereits im Beschluss zur Tarifreform am 29.06.2017 die Stadtverwaltung beauftragt, eine ausführliche und fundierte Evaluierung dieser Reform durchzuführen. Eine belastbare Kontrolle der Zielerreichung und der Auswirkungen ist nur auf einer belastbaren Datenbasis möglich. Diese wiederum lässt sich nur erheben, nachdem sich die AVV-Tarifreform hinreichend etabliert hat. Damit macht eine solche Evaluierung erst zwei Jahre nach Inkrafttreten, also frühestens in 2020 Sinn.

Bustaktung am Abend

Die Antwort des Wirtschafts-, Bau- und Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Die Taktdichte der öffentlichen Verkehrsmittel wird allgemein vom Bedarf abhängig gemacht. Der Grundtakt von 5 Minuten bei den Straßenbahnen und 15 Minuten bei den Bussen wird daher nur zu den Hauptverkehrszeiten gefahren, zu den anderen Zeiten wird aus Nachfrage-, aber natürlich auch aus Kostengründen auf die weniger dichte Taktfolge umgestellt – im Falle der Busse im Stadtteil Hochzoll auf den 30-Minuten-Takt. Die Inanspruchnahme der Fahrzeuge durch Fahrgäste zeigt, dass sich ein dichterer Takt leider nicht rechtfertigen lässt.

Fahrradstadt

„Ausweisung von Radwegen Oberländer Straße bis zum Zwölf-Apostel-Platz“

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Das Straßennetz in Hochzoll Süd befindet sich fast vollständig in einer Tempo-30-Zone. Nach der Straßenverkehrsordnung ist innerhalb von Tempo-30-Zonen ein Mischverkehr auf der Fahrbahn vorgesehen, so dass dort keine eigenen Radverkehrsanlagen eingerichtet werden können. Wenige Ausnahmen gelten für bereits vor der Ausweisung der Zone vorhandene Radwege. Der Bau oder die Markierung von neuen Radwegen innerhalb der Tempo-30-Zone ist straßenbegleitend nicht möglich und daher auch nicht in Planung.

Fahrradparkmöglichkeiten am Bahnhof Hochzoll: insgesamt zu wenig

„Ich möchte gerne folgende Themen zur Diskussion anregen: Fahrradparkmöglichkeiten am Bahnhof Hochzoll: insgesamt zu wenige, man findet ab halb 8 Uhr morgens kaum einen Platz, ggf. müssten alte bzw. stehen gelassene Räder entfernt werden. Könnten am Bahnhof weiter Fahrradparkplätze geschaffen werden? Schwangaustraße als Durchfahrtsstraße und 30er-Zone: ich beobachte öfter, dass Autofahrer über die Schwangaustr. „abkürzen“, um nicht auf der Friedbergerstr. im Stau stehen zu müssen und dann durch die Straße, die sehr zugeparkt und eng ist, schneller als 30 fahren.

Gerne möchte ich nachfragen, ob hier das Tempo einmal kontrolliert werden könnte bzw. die Straße nur für Anlieger freigegeben wird. Nahe Einkaufsmöglichkeiten: in Hochzoll ist das Angebot an Lebensmittelmärkten zurzeit sehr begrenzt, ggf. könnte hier noch etwas angesiedelt werden „  

Die Antwort des Bau- und Wirtschaftsreferats der Stadt Augsburg:  

Weitere Abstellanlagen sind in Planung. Derzeit laufen Abstimmungsgespräche auch mit der Bahn, um mögliche Flächen für weitere Abstellanlagen zu finden.   Die letzte Geschwindigkeitsauswertung ergab, dass das durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeitsniveau innerhalb der Toleranzgrenze liegt. Wir haben veranlasst, dass der Überwachungsdienst die Schwangaustraße weiterhin vermehrt kontrolliert. Die angeregte Beschilderung „Anlieger frei“ hat unter Berücksichtigung des von der Rechtsprechung sehr weit ausgelegten Anliegerbegriffes zur Folge, dass eine solche Verkehrsbeschränkung sich in der Praxis als kaum überwachbar darstellt.  

Der Bauantrag für einen Rewe-City Supermarkt am ZWAPL wurde bereits vor längerer Zeit durch die Stadt Augsburg genehmigt. Es obliegt nun dem Eigentümer, wann die Baumaßnahme umgesetzt wird.   Eine weitere Versorgungslücke gibt es im Bereich Hochzoll Nord. Wir haben die Thematik an Projektentwickler und Lebensmittelkonzerne herangetragen. Diese haben uns bestätigt, dass der Standort Hochzoll-Nord für eine Neuansiedlung generell interessant ist und Versuche unternommen werden, hier an geeignete Grundstücke zu kommen.

„Notwendige Aufstockung der Fahrradgarage Bahnhof...“

„Notwendige Aufstockung der Fahrradgarage Bahnhof, Abbau des Wildwuchses an der Hochzoller Straße. Einfärbung der Fahrradspur beidseitig in der Friedberger und der Zugspitzstraße, da Fahrradfahren sehr gefährlich.“

Die Antwort des Baureferat der Stadt Augsburg:

Weitere Abstellanlagen sind in Planung. Derzeit laufen Abstimmungsgespräche auch mit der Bahn, um mögliche Flächen für weitere Abstellanlagen zu finden.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit positiv zu bewerten sind. Dazu gehört auch die Hervorhebung kritischer Stellen. Eine flächendeckende Roteinfärbung von Radfahrerfurten halten wir jedoch für nicht zielführend. Dieses Instrument sollte auf besonders kritische Örtlichkeiten beschränkt bleiben, um einen Gewöhnungseffekt beim Kraftfahrer zu verhindern. Auch in den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen, ERA 2010, heißt es, dass die Verkehrsfläche innerhalb der Radwegefurt nur in Ausnahmefällen rot eingefärbt werden sollen. ln Betracht kommt dies vor allem an besonders verkehrsbedeutsamen oder für den Radverkehr besonders gefährlichen Knotenpunkten. Im Rahmen der Sitzung der Unfallkommission wird die Stadt auffällige Stellen überprüfen und Verbesserungen, beispielsweise durch eine Roteinfärbung, vorschlagen.

„Ich würde das Radfahren auf dem Hochablass erlauben..."

„Ich würde das Radfahren auf dem Hochablass erlauben - es geschieht ja auch tagtäglich - natürlich mit der Anforderung, den Fußgängern den eindeutigen Vortritt zu gewähren (auf dem Gehweg der Lechbrücke der Friedberger Straße wird ja auch geradelt (Augsburger Radlerstadt!)! Wir zahlen in Augsburg ganzjährig für die Straßenreinigung, obwohl wir dieses laut lärmende Gerät kaum zu Gesicht bekommen, in den Wintermonaten gar nicht; auch Dauerparker verhindern dies (z.B. auch bisher ein Hospitz - Gebäude"!) Kontrollen werden kaum durchgeführt! Ich bin überzeugt, übergäbe man den Grundstücksbesitzern neben der Gehsteigreinigung (zu erträglichem Preis) auch den Straßenanteil, es würde sich sichtbar bessern! Wir kümmern uns ohnedies seit eh und je z.B. im Winter um die verschneiten Kanaldeckel, wer sonst? Als Alt-Bürger denke ich gelegentlich noch an eine Zeit zurück, in der wir in "Reviere" aufgeteilt, z.B. im Winter erlebten, dass der Straßenkehrer die "Straßenübergänge" reinigte. Ein Segen für Alte und Behinderte! Ja, da wäre noch manches zu reklamieren, z.B. "Laubbläser-Lärm" u.a.m. sogar im Friedhof übrigens.“  

Die Antwort des Bau und Umweltreferats der Stadt Augsburg:  

Die Freigabe des Hochablass-Steges für den Radverkehr wurde schon mehrfach angefragt und geprüft.

Der Hochablass war bis 1995 in der Zeit von 4 Uhr bis 8 Uhr für den Radfahrer freigegeben. Diese Regelung hat sich jedoch nicht bewährt, weshalb vom Stadtrat der Beschluss gefasst wurde, den Hochablass als reinen Gehweg zu widmen und die entsprechende Beschilderung „Gehweg mit dem Zusatz Radfahrer absteigen“ anzuordnen.

Die Regelung wurde 1995 geändert, da sie von den Radfahrern nicht beachtet wurde und der Steg ganztags und auch bei hohen Fußgängerfrequenzen befahren wurde. Die Gründe für die damalige Beschlussfassung haben sich auch heute leider nicht verändert. Es ist sehr häufig auch an Tagen mit hohen Fußgängerfrequenzen zu beobachten, dass sich Radfahrer rücksichtslos verhalten. Daher kann eine Freigabe des Hochablasses nicht befürwortet werden.

Die Fragestellung wurde auch im Rahmen der Arbeitsgruppe Verkehr zuletzt im Jahr 2014 erörtert und dort von der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde ablehnend beurteilt. Die Polizei hat nachdrücklich auf die Notwendigkeit einer eindeutigen Regelung hingewiesen und damit die Freigabe nur zu bestimmten Uhrzeiten oder Wochentagen ausgeschlossen.

Auch wenn der Hochablass eine wichtige städtische und regionale Bedeutung im Radwegenetz hat, ist bei den derzeitigen Verhältnissen eine Freigabe für den Radverkehr auf Grund der vorhandenen Breiten nicht möglich.  

Der AWS startet im Juli 2019 ein Pilotprojekt, wo temporäre Halteverbotsschilder vor der Reinigung aufgestellt werden. Sollte sich das Projekt als positiv bewähren, wird es zu einem Standard in der Stadtreinigung. Bei Verkehrsteilnehmern, die ordnungswidrig parken, kann der städtische Verkehrsüberwachungsdienst eingeschaltet werden. In den Wintermonaten ist der Einsatz von Kehrmaschinen temperaturabhängig. Die Sicherungstrupps sind stets bemüht Straßenübergänge, Geh- und Radwege von Schnee und Eis freizuhalten. Eine Sicherung der Straßen und Wege mit Salz/Splitt-Gemisch hat im Winter höhere Priorität. Daher findet eine Reinigung nur bei milden Temperaturen statt.  

Die Lärm- und Immissionsproblematik mit Laubbläsern im AGNF ist seit langem bekannt und es wird bereits seit Jahren nach entsprechenden Alternativen zu den üblichen Laubbläsern gesucht. Grundsätzlich wird das Laub nur dort entfernt, wo es aus Gründen der Verkehrssicherheit (z. B. auf Wegen) oder aus gärtnerischen Gesichtspunkten (z. B. auf Rasenflächen, Fallschutzflächen, hochwertigen Pflanzflächen) erforderlich ist. Eine deutliche Lärmminderung sowie Arbeitserleichterung bringt der Einsatz von Kreiselschwadern an Schleppern. Diese Technik kann aufgrund ihrer Größe jedoch nur auf großen, zusammenhängenden Wiesenflächen eingesetzt werden. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, werden bereits seit 2012 nach und nach auch akkubetriebene Laubblasgerät beschafft, so werden Umwelt, Bürger und Mitarbeiter weniger durch die Arbeiten belastet.

„Wann kommt der Fahrradstreifen in der Münchener Straße?“

Die Antwort des Baureferats der Stadt Augsburg:

Das Straßennetz in Hochzoll Süd befindet sich fast vollständig in einer Tempo-30-Zone. Nach der Straßenverkehrsordnung ist innerhalb von Tempo-30-Zonen ein Mischverkehr auf der Fahrbahn vorgesehen, so dass dort keine eigenen Radverkehrsanlagen eingerichtet werden können. Wenige Ausnahmen gelten für bereits vor der Ausweisung der Zone vorhandene Radwege. Der Bau oder die Markierung von neuen Radwegen innerhalb der Tempo-30-Zone ist straßenbegleitend nicht möglich und daher auch nicht in Planung.

Kindergarten

Planung für den Ausbau der Betreuungsplätze in Hochzoll-Nord

„Als Mutter zweier Kinder, von denen eins gerade mit großem Glück einen Kindergartenplatz bekommen hat, interessiert mich, wie besonders in Hochzoll-Nord der Ausbau der Betreuungsplätze geplant ist. Die Frage bezieht sich auf alle Betreuungsangebote von Krippen- über Kindergarten- bis zu Hortplätzen, die aktuell und anzunehmenderweise auch für die folgenden Jahrgänge nicht ausreichend zur Verfügung stehen.“ 

Die Antwort des Sozialreferats der Stadt Augsburg:

In Hochzoll planen wir zurzeit eine GTP (städtisch), eine Horterweiterung, eine Kita mit Kindergarten- und Krippenplätzen (städtisch), die Erweiterung einer bestehenden Kita, sowie eine weitere Kita mit Kindergartenplätzen. Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an Herrn Dr. Gerlinger, Tel. 324-3028.   

Geplanter Bau eines Kindergartens zwischen der Einmündung der Ottobeurer Straße in die Waxensteinstraße und der Kleingartenanlage

„Zusammen mit meinen Nachbarn beschäftigt uns der geplante Bau eines Kindergartens zwischen der Einmündung der Ottobeurer Straße in die Waxensteinstraße und der Kleingartenanlage. Prinzipiell freuen wir uns über jeden neuen Kindergarten, auch in unserer Nähe.

Dennoch stehen wir dem Projekt aus zwei Gründen ablehnend gegenüber! 1. Wiederum geht ein Stück Natur; Bäume, Grünflächen etc. verloren. 2. Wir befürchten ein weiteres Anziehen des Verkehrs, da die Kinder hauptsächlich zu Zeiten des Berufsverkehrs gebracht und geholt werden. Ganz unabhängig davon müssen die Anwohner einen schier unerträglichen Durchgangs- bzw. Schleichverkehr aushalten.

Wie Ihnen immer wieder mitgeteilt, erweist sich die Verkehrssituation in der Waxensteinstraße seit Jahren als ungelöst und unbefriedigend. - Morgens und abends fährt ein Auto nach dem anderen durch! Ebenso samstags zu den Einkaufszeiten; - viele mit Nr. FDB u. AIC. - Nichtbeachten von Tempo 30! - Nichtbeachten "Rechts vor Links". - Nervöses Hupen und aggressives Verhalten, wenn Anwohner einparken. - Öfters langes Warten bei der Ausfahrt in die Blücherstraße.

Wir fordern von der Stadt - ernsthaftes Nachdenken wie dieser Mißstand beseitigt werden kann. - häufige Verkehrsüberwachung! - Anzeigetafeln der individuellen Geschwindigkeit. - eine Verkehrszählung. - evtl. drastische Maßnahmen. Warum darf in Friedberg-West das Schild "Anlieger frei" aufgestellt werden u. ein paar hundert Meter weiter in Hochzoll nicht? Zugegeben, dies wäre die "ultima ratio". Wir gehen davon aus, dass Sie zumindest unsere Meinung teilen, dass die Waxensteinstraße für ein solches Verkehrsaufkommen nicht geplant war u. ausgelegt ist. Wir dürfen gespannt sein auf Ihre durchdachten Antworten am kommenden Mittwoch im Rudolf-Diesel-Gymnasium, hat doch die Stadtregierung in den letzten 6 Jahren gewissenhaft zum Wohl von uns Bürgern gearbeitet. Jetzt schon vielen Dank!“  

Die Antwort des Sozial- und Baureferats der Stadt Augsburg: 

Die Verkehrssituation in der Waxensteinstraße ist uns durchaus bekannt. Diese ist eine sehr wichtige Erschließungsstraße von Hochzoll-Nord. Die Bauverwaltung hat im Jahre 2009 in Hochzoll eine Planungswerkstatt durchgeführt, in der die Bürger ihre Wünsche für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen einbringen konnten. Auf Forderung der Bürgerschaft und in Abwägung mit den Fachbehörden wurden diese Maßnahmen umgesetzt.

Zur Verkehrsberuhigung wurden hier „Verkehrsnasen“ eingebaut und die direkte Verbindung Meringer Straße/Waxensteinstraße baulich unterbrochen. Überprüfungen in der Füssener Str. haben ergeben, dass der Anteil der Kraftfahrzeuge mit den Kennzeichen FDB und AIC in der Regel verhältnismäßig gering ist.Durch den derzeitigen internen Bau der Firma KUKA ist die Zufahrt zum westlichen Parkhaus behindert, sodass es aktuell zu einer vorübergehenden Verlagerung des Verkehrs kommt.

Die mehrfache Beobachtung der Fachbehörden ergab, dass das durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeitsniveau in der Waxensteinstraße innerhalb der Toleranzgrenze liegt und wir somit keine weiteren Maßnahmen als erforderlich sehen. Die angeregte Beschilderung „Anlieger frei“ hat unter Berücksichtigung des von der Rechtsprechung sehr weit ausgelegten Anliegerbegriffes zur Folge, dass eine solche Verkehrsbeschränkung sich in der Praxis regelmäßig als kaum überwachbar darstellt und somit nicht in Frage kommt.  

Über die Standortfrage der Kindertagesstätte ist derzeit noch nicht abschließend entschieden. Es werden Alternativstandorte geprüft, zu denen aber noch Klärungsprozesse anstehen. Für Rückfragen steht Ihnen das Sozialreferat, Herr Dr. Gerlinger, Tel. 324-3028 zur Verfügung.     

„Mehrfach angesprochen und absolut schwierige Situation: Kindergartenplätze..."

„Mehrfach angesprochen und absolut schwierige Situation: Kindergartenplätze! Ich habe für mein Kind auch keinen Platz bekommen, als Alternative eine Tagesmutter gefunden. Finanziell kann es sich meine Familie nicht leisten, dass ich nicht arbeite. Ich habe Angst, nächstes Jahr auch keinen Platz zu bekommen. Außerdem habe ich widersprüchliche Aussagen darüber erhalten, ob der Kindergartenzuschuss auch für die Tagesmutter erhältlich ist. Hätte ich einen Kiga-Platz bekommen, hätte ich einen Zuschuss erhalten. Bei Betreuung durch die Tagesmutter nicht. Oder sind die Informationen falsch? Würde mich sehr freuen, hier eine Rückmeldung zu erhalten.“  

Die Antwort des Sozialreferats der Stadt Augsburg:

Leider ist die Betreuungsplatzsituation in Kindertageseinrichtungen zurzeit tatsächlich schwierig und aus vielerlei Gründen auch nicht ad hoc zu verbessern. Wir freuen uns aber für Sie, dass Sie einen Platz bei einer Tagesmutter gefunden haben und gehen davon aus, dass die Situation sich nächstes Jahr etwas entspannt hat, da weitere Projektplanungen zum Bau von Kitas sich umsetzen ließen.

Bezüglich der Beitragsentlastung für Eltern mit Kindern im Kindergarten ist von der Landesregierung leider die Tagespflege nicht mitgedacht, was wir auch sehr bedauern und nicht richtig finden. Wir bemühen uns, hier Abhilfe zu schaffen und setzen uns dafür ein, dass hier von Seiten der Regierung noch eingelenkt wird.

Kita nicht in die Waxensteinstraße!

„Kita nicht in die Waxensteinstraße! Dies ist schon viel zu viel belastet durch Straßenbahnbau und Durchgangsstraße. Alternativen: Blücherstraße, altes Tennisheim in der Zugspitzstraße, Friedberger Straße (wo die alte Schule war). Meine Frage: Wie bekomme ich weitere Informationen über die Planungen?“  

Die Antwort des Sozialreferats der Stadt Augsburg:

Es werden derzeit Alternativstandorte geprüft, zu denen aber noch Klärungsprozesse anstehen. Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Gerlinger, Tel.: 324-3028.    

„Die Kita in der Waxensteinstraße darf hier nicht gebaut werden...“

 „Die Kita in der Waxensteinstraße darf hier nicht gebaut werden. Sie zerstört den Park. Es gibt alternative Standorte nord-westlich. Die Kita geht gegen die Empfehlungen des STEK. Ich unterstütze das Schreiben des Stadtverbands der Kleingärtner.“

Die Antwort des Sozialreferats der Stadt Augsburg:

Es werden derzeit Alternativstandorte geprüft, zu denen aber noch Klärungsprozesse anstehen. Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Gerlinger, Tel.: 324-3028.      

„Meine Tochter (geb. 23.09.17) hat leider keinen Kindergartenplatz in unserem Wunschkindergarten...“

„Meine Tochter (geb. 23.09.17) hat leider keinen Kindergartenplatz in unserem Wunschkindergarten (Heilig Geist in Hochzoll-Nord) sowie auch in anderen Kindergärten erhalten. Ein Kindergarten mit offenem System ist für uns Eltern keine zutreffende und gewünschte Option.“

Die Antwort des Sozialreferats der Stadt Augsburg:

Es tut uns leid, dass Sie in ihrem Wunschkindergarten keinen Platz bekommen haben. Wir garantieren Ihnen, dass wir mit Hochdruck an Projekten zur Realisierung weiterer Kita-Plätze arbeiten. Wir garantieren Ihnen auch, dass alle Kitas im Stadtgebiet nach den gesetzlichen Vorgaben arbeiten und nur eine Betriebserlaubnis erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen. Das gilt selbstverständlich auch für Einrichtungen, die mit dem offenen Konzept arbeiten.

Stadtentwicklung & Nahversorgung

Allgemeine Nahversorgung in Hochzoll

Die Antwort des Bau- und Wirtschaftstreferats der Stadt Augsburg:

Der Rückgang der Geschäfte resultiert v.a. aus dem Strukturwandel im Einzelhandel (Verändertes Einkaufs- und Konsumverhalten, Auswirkungen des Onlinehandels, Fehlende Unternehmensnachfolge etc.) und wirkt sich derzeit v.a. auch auf Stadtteillagen aus. Eine erhöhte Fluktuation und Leerstände sind typische Merkmale, die im Zuge dieser Entwicklungen vermehrt auftreten. Diese Entwicklung herrscht auch in anderen Stadtteilen sowie in anderen Städten vor.  

Der Bauantrag für einen Rewe-City Supermarkt am ZWAPL wurde bereits vor längerer Zeit durch die Stadt Augsburg genehmigt. Es obliegt nun dem Eigentümer, wann die Baumaßnahme umgesetzt wird. Der Rewe in Hochzoll-Mitte wurde nicht ersatzlos geschlossen. Hier entsteht derzeit an gleicher Stelle ein neuer Rewe-Supermarkt, der die Nahversorgung langfristig sichert. Standortschließungen von Post und Banken resultieren aus unternehmerischen Entscheidungen, auf die die Stadt Augsburg keine Einflussmöglichkeiten hat.  

Wir sind bereits auf die Deutsche Post zugegangen. Wir haben deutlich gemacht, dass der aktuelle Standort nicht optimal ist und um Prüfung gebeten, nach einem besser geeigneten Agenturpartner Ausschau zu halten. Wünschenswert wäre eine Postagentur am Standort „Neue Mitte".  

Wunsch nach richtiger Poststelle

„Bezug nehmend auf die Aufforderung in einem Artikel der AZ, Anliegen zur Stadtteilentwicklung beizutragen, senden ich Ihnen hiermit den meinen, den auch viele Nachbarn und Freunde hier in Hochzoll mit mir teilen: Eine richtige, vollständige Poststelle, wie es sie traditionsgemäß bis vor der kürzlichen Schließung am Hochzoller Bahnhof für alle Hochzoller aus Süd und Nord gab, und wie es einem so großen Stadtteil angemessen ist, ist dringend erforderlich. Diese Aufgabe kann von einem kleinen Fotogeschäft in der Friedberg Straße, das nun als Ersatz-Anlaufstelle dienen soll und diese Funktion nur nebenbei übernimmt, nicht geleistet werden.“  

Die Antwort des Wirtschaftsreferats der Stadt Augsburg:  

Standortschließungen der Deutschen Post resultieren aus unternehmerischen Entscheidungen, auf die die Stadt Augsburg keine Einflussmöglichkeiten hat. Wir sind allerdings bereits auf die Deutsche Post zugegangen. Wir haben deutlich gemacht, dass der aktuelle Standort nicht optimal ist und um Prüfung gebeten, nach einem besser geeigneten Agenturpartner Ausschau zu halten. Wünschenswert wäre eine Postagentur am Standort „Neue Mitte“.

„Mehr schöne Flächen zum Verweilen, damit Hochzoll nicht verödet...“

„Mehr schöne Flächen zum Verweilen, damit Hochzoll nicht verödet! Immer mehr Leerstände führen auch dazu, dass man nur noch weg will und auch woanders einkauft! Z.B. Feste, Märkte (nicht nur Wochenmarkt), Happenings, Fahrradparcours etc. … Einfach Veranstaltungen, die Spaß machen und nebenher den Einzelhandel stärken könnten. Bitte Fußgängerübergang (Zebra o.Ä., gern auch Ampel) an der Meringer Straße zur Metzstraße (FB West).

Sehr gefährlich für Kinder, Ältere, Radfahrer. Laufend Durchgangsverkehr von Mering kommend mit schnellem Tempo! Als fahrradfreundliche Stadt sollte es auch einen passenden Übergang [Meringer Straße zur Metzstraße] geben nach Friedberg-West und die anliegenden Grünflächen. DANKE! Dieses Anliegen wurde über die vergangenen 25 Jahre schon von vielen Anwohnern und Passanten formuliert!“  

Die Antwort des Wirtschafts- und Baureferats der Stadt Augsburg:

Mit dem ZWAPL konnte ein attraktiver neuer Platz geschaffen werden, der von der Aktionsgemeinschaft bespielt wird und zum Verweilen einlädt. Auch für Neugestaltung der Platzlage neben der ehemaligen Post hat der Planungsprozess bereits begonnen. Zu beachten ist: Veranstaltungen brauchen auch immer einen Verein, Gemeinschaft oder dergleichen, welche die Veranstaltungen organisieren und durchführen.  

Im Rahmen einer Überplanung der Radverkehrsführung in der Meringer Straße sowie der Radverkehrsführung zwischen der Stadt Friedberg und dem Stadtgebiet Augsburg wird die Möglichkeit einer Querungshilfe geprüft und mit der Stadt Friedberg, zu welcher die Metzstraße gehört, erörtert werden.

Nahversorgung Hochzoll-Nord

Die Antwort des Wirtschaftsreferats der Stadt Augsburg:

Die unzureichende Versorgungssituation ist uns bekannt und wir haben die Thematik an Projektentwickler und Lebensmittelkonzerne herangetragen. Diese haben uns bestätigt, dass der Standort Hochzoll-Nord für eine Neuansiedlung generell interessant ist und Versuche unternommen werden, hier ein geeignetes Grundstück zu erwerben oder Objekt anzumieten.

Umwelt

Stadtgrün

Die Antwort des Wirtschafts-, Umwelt-, Ordnungs- und das Baureferat der Stadt Augsburg:

Wittelsbacher und Gögginger Park, Uferstreifen an Lech und Wertach, Spielplätze und Liegewiesen – die öffentlichen Grünanlagen in Augsburg erfreuen sich großer Beliebtheit. Für die Mitarbeiter der Stadt bedeutet das weitere Aufgaben über die normale Grünpflege hinaus.  

Das Grün in Zahlen:

 

Grünanlagen

354,9 ha

Kleinkinderspielbereiche

2,0 ha

Kinderspielbereiche

18,5 ha

Jugendspielbereiche

29,1 ha

Freizeitbereiche

11,2 ha

Straßenbegleitgrün

140,7 ha

Kindertagesstätten

3,3 ha

Schulen

34,1 ha

Friedhöfe

4,3 ha

Betriebsflächen

13,5 ha

Grünflächen in der Stadt sind wichtig.

 

In Augsburg haben innerstädtische Grün- und Freiflächen eine hohe Bedeutung. Der anhaltende Zuzug nach Augsburg und die damit verbundene hohe Nachfrage nach Wohnbauflächen sowie die Vereinbarkeit unterschiedlicher Funktionen verschärfen die Nutzungskonkurrenz. Grünflächen steigern die Wohnqualität und haben die Aufwertung von Quartieren zur Folge. Ein vielfältiges Netz an grünen Freiräumen leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und zur Freizeitgestaltung. Sie tragen zum Luftaustausch, zur Reduktion thermischer Belastung, zum Wasserrückhalt, zum Arten- und Biotopschutz, zur Reduzierung von Feinstaub bei. Und können als Orte der Ruhe und Begegnung sowie zur sportlichen Betätigung genutzt werden. Wichtig hierbei ist die Multifunktionalität von Grünflächen.

 

„Welche Pläne hat die Stadt, an der Friedberger Straße mehr Bäume und Stadtgrün anzulegen?"

„Welche Pläne hat die Stadt, an der Friedberger Straße mehr Bäume und Stadtgrün anzulegen? Der Zwölf-Apostel-Platz ist eine Betonwüste. Was plant die Stadt, hier mehr Stadtgrün anzulegen? Möglichkeit Kampagne: Bürger auf die Konsequenzen von weggeworfenen Zigaretten zu informieren?“

Die Antwort des Bau- und Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Die Höhe der Parkgebühren in Augsburg richtet sich nach der städtischen Parkgebührenordnung. Diese wurde auf Grund § 6 a StVG (Straßenverkehrsgesetz) unter Berücksichtigung der in § 10 ZustV (Zuständigkeitsverordnung; bayerische Verordnung) festgelegten Höchstsätze erlassen. Somit kann die Höhe der Parkgebühren für öffentliche Stellflächen nicht beliebig hoch angesetzt werden. Im Rahmen des gesetzlich möglichen Rahmens bewegt sich die Stadt Augsburg bereits im oberen Drittel, was als angemessen bezeichnet werden muss.

Unachtsam weggeworfene Zigarettenstummel sind ein Problem. Im Rahmen der städtischen Abfallberatungskampagnen sensibilisieren wir Bürgerinnen und Bürger ihre Zigaretten in den bereitgestellten Abfallkörben und Aschenbechern in Raucherbereichen auf öffentlichen Plätzen zu entsorgen.

Eine Müllsammel-Aktion – wie Sie sie vorschlagen – haben wir bereits.

Alle Informationen finden Sie hier: www.sauber-ist-in.augsburg.de

„Grünstreifen-Idylle zwischen Meringer Straße und Blücherstraße/Ecke Waxensteinstraße unbedingt erhalten..."

Grünstreifen-Idylle zwischen Meringer Stzraße und Blücherstraße/Ecke Waxensteinstraße unbedingt erhalten: letztes Biotop weit und breit, Fledermäuse und Käuze haben hier ein Zuhause. Wilder Spielplatz für Kinder (unsere Buben haben hier "Lägerle" gebaut). Wenn dort unbedingt ein gerader Weg den wunderschönen Naturweg ablösen muss, dann so schmal wie möglich. Ein Fahrradweg läuft bereits fast parallel.“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Die Fläche zwischen der Meringer Straße und der Blücherstraße/Ecke Waxensteinstraße wird im Rahmen der Maßnahme „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg Hauptbahnhof“ als Ausgleichsfläche benötigt und entsprechend ertüchtigt. Damit verbunden sind etliche Maßnahmen, wie das Anlegen von kleinen Gewässern, Neupflanzung von Bäumen usw. Der Grünanteil in der Fläche erhöht sich auf jeden Fall. Allerdings wird es einen Naturweg, wie aktuell vorhanden, wohl nicht mehr geben, da u.a. ein Geh- und Radweg vorgesehen ist. Die Umsetzung der Maßnahme ist zeitlich noch nicht datiert, soll jedoch in den nächsten Jahren erfolgen.

„Warum wurde das Buschwerk an der Rhöntalstraße Ecke Lechreinstraße entfernt? ..."

„Warum wurde das Buschwerk an der Rhöntalstraße Ecke Lechreinstraße entfernt? Die Kiesflächen am Lech sind voller Müll. Auch ist es zu laut durch die zu intensive Nutzung. Die Grillzone am Kuhsee wird immer größer.“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

In der Lechrainstraße wurden in letzter Zeit keine Pflegemaßnahmen von Sträuchern durch unser Amt veranlasst. Dennoch sollte man bei freiwachsende Hecken gelegentlich pflegend eingreifen, um Form, Gesundheit und Blühentwicklung zu erhalten.

Die Randbereiche des Lechs sind überwiegend städt. Grünanlagen. Hier wird regelmäßig gereinigt. Das Flussbett des Lechs mit dem angrenzenden Uferbereich befindet sich im Unterhalt des Wasserwirtschaftsamts Donauwörth.

Nachdem der Grillbereich am Kuhsee immer beliebter wird und es bereits mehrere Beschwerden darüber gab, dass auch außerhalb des Grillbereichs gegrillt wird, wurden am Kuhsee kürzlich mehrere zusätzliche Grillverbotsschilder angebracht, um Grillzone wieder einzugrenzen und die grillenden Personen eindeutig verweisen zu können.

Fertigstellung der Baumaßnahme Kraftwerk am Hochablass

„Ich spreche heute als Bürger und nicht als Beamter der Stadt Augsburg, so wie manche mich vielleicht kennen. Es geht mir um zwei Punkte in Bereich des Kuhsees. Der erste Punkt ist die Fertigstellung der Baumaßnahme Kraftwerk am Hochablass. Seit Ende 2013 läuft jetzt das Kraftwerk, aber der Auslauf des Kuhsees ist immer noch nicht wiederhergestellt. Als Begründung liest man es liegt an den Wünschen der Fischer hinsichtlich der Ausführung der Fischtreppe. Als aktiver Taucher der Wasserwacht beobachte ich die Fauna und Flora des Kuhsees seit über 30 Jahren. Über die Jahre hat sich Fauna und Flora immer wieder mal geändert. Seit 2 -3 Jahren verändert sich die Fauna sehr deutlich. Seit 2 -3 Jahren verändert sich die Fauna sehr deutlich.

Wir hatten vor dem Beginn der Baustelle am Hochablass eine sehr große Population an großen Teichmuscheln. Inzwischen sind nur noch einige der Teichmuscheln zu finden. Da die Teichmuschel ein Zeiger für die Wasserqualität ist, befürchte ich, dass die Reduzierung der Teichmuscheln anzeigt, dass durch den Damm sich die Wasserqualität mehr und mehr verschlechtert. Aus meiner Sicht fließt zwar durch den Damm das Wasser, das die Quellen dem See zuführen, ab, aber der Damm wirkt wie ein Kaffeefilter.

Der Dreck bleibt im Kuhsee  wie das Kaffeepulver im Kaffeefilter. Mit dieser Erkenntnis muss der Damm zumindest sofort aufgebrochen werden, bis sich Fischer usw. zu einer Lösung entschieden haben, wie die Fischtreppe auszuschauen hat. / Was plant die Stadt beim Kuhseedamm? Die Wasserqualität nimmt immer weiter ab (Unesco-Bewerbung).“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Aufgrund von bautechnischen Schwierigkeiten insbesondere im Hinblick auf die statische Situation am Hochablass, wurden frühere Planungen der Fischaufstiegsanlage durch die Stadtwerke Augsburg verworfen. Mit Planunterlagen vom 11.04.2018 wurde ein neuer Antrag zur Errichtung einer Fischaufstiegsanlage in Form eines Schlitzpasses gestellt. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren zur Bescheiderteilung. Eine endgültige Herstellung des Kuhseeauslaufes kann erst mit der Baumaßnahme Fischaufstieg erfolgen.

Nach Auskunft der Fischereifachberatung des Bezirk Schwaben trifft die Aussage zu, dass der Kuhseedamm als Filter wirkt. Aufgrund Ihrer Anfrage haben wir den Kuhseeauslauf zusammen mit der Fischereifachberatung besichtigt.

Für die Wasserqualität wird festgestellt, dass die dort lebenden Fischarten mit den herrschenden Bedingungen bestens auskommen. Zu der erwähnten Reduzierung der Teichmuschel werden seitens der Fachleute natürliche Ursachen vermutet. Eine höhere Nährstoffdichte und damit Algenentwicklung durch die Filterwirkung des Dammes bedeutet für die Teichmuschel ein höheres Nahrungsangebot und damit keine Verschlechterung der Lebensbedingungen.

Eine sofortige Öffnung des Dammes ist aus fischereifachlicher Sicht somit nicht nötig.

Wertstoffcontainer Waxensteinstraße & Karwendelstraße

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Hier handelt es sich um eine asphaltierte Wertstoffinsel, die mit Glas-, E-Schrott- und Alttextilcontainer ausgestattet ist. Dieser Standort hat sich schon seit Jahren bewährt und wird von den Bürgern sehr gut angenommen. Der aws versucht im Rahmen des städtebaulich Möglichen, Wertstoffcontainer möglichst nah und flächendeckend zur Wohnbebauung zu platzieren, so dass diese fußläufig oder mit dem Fahrrad erreichbar sind. Es war seit jeher nicht Sinn und Zweck Haltemöglichkeiten unmittelbar vor einer Wertstoffinsel zu schaffen.

Die klassischen Standorte befinden sich überwiegend in Halteverbotszonen, vor allem auch deswegen, da die Entleerfahrzeuge einen unmittelbaren Zugang zu den Behältern benötigen. Verparkte Containerstandplätze können oftmals nicht regelmäßig geleert werden. Auf diesen Standort kann wegen der hohen Nachfrage und aufgrund der notwendigen Flächendeckung nicht verzichtet werden. Der Abstand zwischen dem von Ihnen mitgeteilten Standort ist erheblich größer als 100 m. Damit ist eine Flächendeckung im Sinne der Rechtsprechung nicht mehr gewährleistet.

„Wie lange soll am Hochablass der Schutt noch rumliegen?"

„Wie lange soll am Hochablass der Schutt noch rumliegen? Wann wird die Fischtreppe in Angriff genommen oder wird im Lech für die aufwärts schwimmenden Fische ein Umleitungsschild zur alten Fischtreppe aufgestellt.“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Es ist richtig, dass eine Wiederherstellung der Wege und der sog. Bastion seitens der Stadtwerke noch aussteht. Wir haben uns selbstverständlich zu dieser Maßnahme im Zusammenhang mit dem Bau der Wasserkraftanlage und der Fischtreppe verpflichtet. Wir bitten um Verständnis, dass eine Neugestaltung der Wege erst nach dem Bau der noch fehlenden Fischtreppe erfolgen wird. Die Genehmigung zum Bau der Fischtreppe nach der Umplanung als sog. Schlitzpass wird von uns kurzfristig erwartet, so dass nach der Ausschreibung und Vergabe mit dem Bau im nächsten Jahr beginnen können. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden wir selbstverständlich die Wege wiederherstellen und insbesondere die sog. Bastion aufwerten.

„Die großen Wiesen am Lech werden zu oft gemäht. Bitte seltener mähen und mehr Artenvielfalt.“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Das Thema „Artenvielfalt“ ist momentan ein großes Thema, natürlich beschäftigt sich auch die Stadt Augsburg und das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen stark damit. Ein Umbruch kann hier jedoch nicht von heute auf morgen stattfinden, aber es werden jährlich neue Flächen geschaffen (seit 2019 Pflegen wir zusätzlich einige Flächen z.B. im Friedrich-Ebert-Park, Wittelsbacher Park auch an den Lechanlagen extensiver). Wir fördern die Artenvielfalt in dem wir die Mähzeitpunkte nach hinten verlegen, so dass Nektarpflanzen für Insekten länger genutzt werden können, die entsprechenden Wiesen werden auch nur zweimal gemäht, das Mähgut wird aufgesammelt und entsorgt um die Flächen abzumagern. Da wir auf den städtischen Grünanlagen allerdings viele Nutzergruppen haben, müssen wir einige Grünflächen auch intensiv pflegen, also öfter Mähen. So benötigen die Bürger auch Grünflächen zum Ballspielen, Frisbee werfen, Auslauf/spielen mit dem Hund, Sonnenbaden, Picknicken oder für sportliche Aktivitäten wie z.B. QiGong. Wir versuchen diesen Spagat zwischen den verschiedenen Nutzergruppen der Grünanlagen und Artenschutz bestmöglich umzusetzen. Wir sind bestrebt auch noch mehr Flächen „insektenfreundlich“ zu pflegen, an den Lechanlagen soll noch großzügiger um die Bäume gemäht werden, so dass hier mehr Futterpflanzen für Insekten stehen bleiben.

„Friedberger Straße Ecke Hochzoller Straße: Hier wurden am Radweg neue Bäume gepflanzt."

„Friedberger Straße Ecke Hochzoller Straße: Hier wurden am Radweg neue Bäume gepflanzt. Diese wurden aber in das enge Straßenbegleitgrün gequetscht und nicht in die Wiese daneben. Warum? Am Ostfriedhof müssen die Bäume verjüngt werden. B-Plan 34 überarbeiten, damit Ersatzpflanzungen nicht bestehende Bäume verdrängen.“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Der Sachverhalt der Baumpflanzung ist unserem Amt auch nach Rücksprache mit dem TBA nicht bekannt.

Zum Baumbestand auf Friedhöfen im Allgemeinen: Das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen pflegt den Baumbestand auf den Friedhöfen nach dem aktuellen Stand der Technik mit dem Ziel einen vitalen Baumbestand auch für die Zukunft zu erhalten. Altbäume werden nur dann entfernt und ggf. auch ersetzt, wenn diese so geschädigt sind, dass sie aus Verkehrssicherheitsgründen nicht mehr erhalten werden können. Gerade ein alter Baumbestand ist ein besonders wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tierarten, insbesondere für Vögel und Fledermäuse.

Grundsätzlich unterliegen erhaltenswerte Bäume ab einer gewissen Größenordnung der Baumschutzverordnung.

Die Frage ist allerdings unklar, da es im Bereich Hochzoll keinen Bebauungsplan mit der Nr. 34 gibt und da Ersatzpflanzungen selbstverständlich so erfolgen, dass bereits bestehende Bäume davon nicht beeinträchtigt werden. Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an das Stadtplanungsamt, Fr. Stechele (Tel.: 324-34693).

 

 

 

„Bitte nur noch Recyclingpapier an Schulen ermöglichen, es gibt notfalls auch weißes Recyclingpapier. 100%-Quote für Augsburg!“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Wir setzen bei den – überwiegend staatlichen – Schulen auf Überzeugungsarbeit und nicht auf feste Quoten. Die Kollegen aus dem Kommunalen Energiemanagement der Stadt Augsburg haben z.B. heuer in Zusammenarbeit mit der Umweltstation Augsburg eine Papierfortbildung zum Thema „Kopieren mit Recyclingpapier“ angeboten. Für die Stadt Augsburg gilt übrigens aktuell eine Recycling-Quote von 75 %.

„Die Bäume an der Friedberger Straße in Hochzoll brauchen bessere Pflege..."

„Die Bäume an der Friedberger Straße in Hochzoll brauchen bessere Pflege. Die Bäume sind zum Großwerden nicht geeignet, weil sie massiv Seitentriebe bilden. Diese müsste man massiv verhindern (etwa durch Umwickeln), das im zeitigen Frühjahr. Der Spickel hat an der Straße massiv viele Bäume - und wir? Ich wünsche mir mehr Grün!“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Bei der beschriebenen Situation handelt es sich um Gleditischien (Baumart Gleditsia triacanthos ‚Skyline‘). Die Bäume sind vital, die Kronen sind stabil und für die Baumart normal entwickelt. Bei den Stammaustrieben handelt es sich um eine typische Reaktion von Bäumen, die auf einen vitalen Zustand hindeutet und auch wichtig für die Stammverdickung und den Stammzuwachs ist.

Momentan sind in dem Bereich nur 3 vorgesehene Standorte frei, hier soll im nächsten Winter nachgepflanzt werden.

Das AGNF prüft freie Baumstandorte und lässt auch dort nachpflanzen, wo es möglich und sinnvoll ist. Wie viele Baumstandorte letztendlich in einem Stadtteil vorhanden sind, ist abhängig von der grundlegenden Planung, die teils Jahrzehnte und im Innenstadtbereich noch länger zurückliegt. Für Baumstandorte muss oberirdisch und im Boden für die Wurzeln ausreichend Platz vorhanden sein. Deshalb finden sich in der Regel in alten Stadtquartieren mit sehr dichter Bebauung weniger Bäume, als in jüngeren Stadtquartieren, in denen für die Begrünung mehr Raum gelassen wurde.

Fischtreppe Hochablass

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Aufgrund von bautechnischen Schwierigkeiten insbesondere im Hinblick auf die statische Situation am Hochablass, wurden frühere Planungen der Fischaufstiegsanlage durch die Stadtwerke Augsburg verworfen. Mit Planunterlagen vom 11.04.2018 wurde ein neuer Antrag zur Errichtung einer Fischaufstiegsanlage in Form eines Schlitzpasses gestellt. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren zur Bescheiderteilung.  

Bienenfreundliches Straßenbegleitgrün

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

Das Thema „Artenvielfalt und bienenfreundliche Grünflächenpflege“ ist momentan ein großes Thema und natürlich beschäftigt sich auch die Stadt Augsburg mit dem Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen stark damit. Ein Umbruch kann hier jedoch nicht von heute auf morgen stattfinden, aber es werden jährlich neue Flächen geschaffen (seit 2019 zusätzlich einige Flächen im Friedrich-Ebert-Park, an den Lechanlagen, Wittelsbacher Park).

Spezielle Blumenwiesen säen wir allerdings nur sporadisch an, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass diese Wiesen jährlich neu angesät werden müssen, um einen schönen Blüheffekt zu haben. Wir fördern die Artenvielfalt, in dem wir die Mähzeitpunkte nach hinten verlegen, so dass Nektarpflanzen für Insekten länger genutzt werden können. Die entsprechenden Wiesen werden auch nur zweimal gemäht, das Mähgut wird aufgesammelt und entsorgt, um die Flächen abzumagern.

Auch auf den Grünstreifen an den Straßen wird dieses Jahr auch der 3. Schnitt aufgesammelt, so werden weniger Nährstoffe dem Boden zugeführt, der Standort wird magerer. Auf mageren Stadtorten wachsen auch mehr Blühpflanzen, somit fördern wir die Artenvielfalt auf natürlichem Wege. Jedoch können wir diese besondere Pflege nicht auf allen Flächen betreiben, wir müssen entlang Straßen die Verkehrssicherheit gewährleisten, so müssen z.B. Einfahrten, Kreuzungsbereiche einsehbar sein, hohe Gräser etc. sollen nicht in den Geh- und Radweg hängen.

Einige Flächen in Grünanlagen müssen auch den Bürgern zum Ballspielen, Grillen und als Liegewiesen zur Verfügung stehen. Uns stellt das Thema vor Herausforderungen und wir arbeiten, auch in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Augsburg e.V. an weiteren Lösungen.

Verschiedenes

Lärmbelästigung am Lech

Die Antwort des Ordnungsreferats der Stadt Augsburg:

Der Bereich wird durch den Ordnungsdienst mehrmals wöchentlich, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden kontrolliert. Der Ordnungsdienst wird auch weiterhin im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten Kontrollen durchführen und die beiden Nachtmanager werden ab Mitte Juli ebenfalls vor Ort sein.  

„Naturnahe Produkte anbieten...“

„Naturnahe Produkte anbieten in Aufstellautomaten, aus denen man Produkte wie Eier, Äpfel, Gemüse von Höfen (bio, wenn möglich) wie aus einem Zigarettenautomaten ziehen kann. Solche Projekte gibt es schon in anderen Stadtteilen, z. B. Stadtbergen. Standort z.B. Oberländer Straße, Grünstreifen rechts nach der Brücke.“

Die Antwort des Wirtschaftsreferats der Stadt Augsburg:

Am Zwölf-Apostel-Platz findet immer Mittwochvormittag und Freitagnachmittag der Wochenmarkt statt, wo genau diese Produkte (auch in Bio-Qualität) angeboten werden. Auf Privatgrundstücken können solche Autoamten aufgestellt werden. Für die Betreiber sind jedoch hauptsächlich Gebiete interessant, wo es nur ein eingeschränktes Angebot an Lebensmittelmärkten und Wochenmärkten gibt. 

Da Stadtbergen kein Stadtteil von Augsburg ist, liegen uns über die Bedingungen dort leider keine Informationen vor.

 

 

Die „Leinenpflicht im Siebentischwald, am Kuhsee und an allen Lechufern. Viele negative Erfahrungen.“

Die Antwort des Umweltreferats der Stadt Augsburg:

In Augsburg gibt es keine generelle Leinenpflicht für Hunde, eine Leinenpflicht besteht in den Naherholungsgebieten Kuhsee und Autobahnsee sowie in der Grünanlage Hettenbachufer. Auf Spielplätzen dürfen Hunde nicht mitgeführt werden. Die Grundlage hierfür stellt die Satzung über die Benutzung der öffentlichen Grünanlagen in Augsburg dar. Dort ist auch in § 4 das Mitführen von Hunden und anderen Tieren geregelt. So können die Grünanlagen genutzt werden, wenn dadurch andere Benutzer nicht gefährdet, geschädigt oder belästigt und die Grünanlagen nicht verunreinigt oder beschädigt werden. Dem Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen ist durchaus bewusst, dass in der Bevölkerung entgegengesetzte Interessen bezüglich der Leinenpflicht vorherrschen. Befürworter und Gegner einer Leinenpflicht bringen jeweils stichhaltige Argumente in die vielerorts geführten öffentlichen Diskussionen.

In seiner Sitzung 15.07.19 wurde im Umweltausschuss darüber entschieden, ob das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen beauftragt wird, eine Freilauffläche für Hunde am Südende des Siebentischparks probeweise für zwei Jahre einzurichten und nach der Probephase erneut zu prüfen, ob ein Anleinen von Hunden im Naturschutzgebiet Stadtwald erforderlich ist.

Der Umweltausschuss der Stadt Augsburg hat diese Beschlussvorlage „Freilaufflächen für Hunde am Südende des Siebentischparks und Einführung einer Leinenpflicht im Naturschutzgebiet Stadtwald Augsburg“ mit sechs gegen fünf Stimmen abgelehnt.

Der zuständige Referent Reiner Erben sicherte im Anschluss zu, die Diskussion über Pro und Contra der Leinenpflicht mit der Stadtgesellschaft, den Naturschutzverbänden und der Stadtverwaltung mit dem Ziel zu führen, weiter nach tragfähigen Lösungen im Interessensausgleich aller zu suchen.

„Ich bitte, die Situation am Abend und in der Nacht in der Neuschwansteinstraße zwischen Holzerbau und Heilig Geist weiter vom Ordnungsdienst zu beobachten! Danke!“

Die Antwort des Ordnungsreferat der Stadt Augsburg:

Der Bereich wird durch den Ordnungsdienst mehrmals wöchentlich, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden kontrolliert (bislang 46x, wobei lediglich ein Platzverweis erteilt wurde). Der Ordnungsdienst wird auch weiterhin im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten Kontrollen durchführen und die beiden Nachtmanager werden ab Mitte Juli ebenfalls vor Ort sein.

„In den Solaranlagen des Europadorfs leben Tauben. Sehr viele Tauben. Diese Tauben koten den Nachbarn auf die Dächer.“

Die Antwort des Ordnungsreferats der Stadt Augsburg:

Auf privaten Flächen hat die Stadt Augsburg keinerlei Eingriffsmöglichkeiten. Hier hilft u. M. nach eine Vorgehensweise wie auf dem Stadtmarkt: Anbringen von Sporen auf den Dächern, damit die Tauben nicht landen können oder Beauftragung einer Firma, die eine besondere Paste auf den Flächen aufbringt. Angeblich meiden die Tauben dann die so präparierten Flächen

 

 

Leerstände

Die Antwort des Wirtschaftsreferats der Stadt Augsburg:

Der Strukturwandel im Einzelhandel (Verändertes Einkaufs- und Konsumverhalten, Auswirkungen des Onlinehandels, Fehlende Unternehmensnachfolge etc.) wirkt sich derzeit v.a. auch auf Stadtteillagen aus. Eine erhöhte Fluktuation und Leerstände sind typische Merkmale, die im Zuge dieser Entwicklungen vermehrt auftreten. Standortschließungen sind unternehmerische Entscheidungen, auf die die Stadt Augsburg keinen Einfluss hat. Nichtsdestotrotz stehen wir in ständigem Austausch mit Projektentwicklern, Lebensmittelkonzernen und Ladenhandwerksbetrieben.