Stadtgeschichte aus erster Hand - Das historische Dokument

Künftig präsentiert das Stadtarchiv in kleinen "Kabinett-Ausstellungen" historische Dokumente, die das ganze Jahr über in unregelmäßigen Abständen in Bezug zu unserem Jahresprogramm stehen können, aber auch unabhängig davon zu historischen Jubiläen, bestimmten Ereignissen von stadtgeschichtlicher Bedeutung oder bei besonderen Quellenfunden aus unserer Erschließungs- und Verzeichnungsarbeit gezeigt werden. Mit diesem Konzept, das unter dem Motto "Stadtgeschichte aus erster Hand" stehen soll, wird die frühere, durch den Archivumzug mehrfach unterbrochene Rubrik der Stadtarchiv-Homepage "Archivale des Monats" abgelöst bzw. auf neue Grundlagen gestellt: Im Unterschied zu der sich bislang v.a. aus konservatorischen Gründen zumeist auf die rein virtuelle Abbildung der Quellen im Internet beschränkende Darstellungsform werden die auf unserer Homepage vorgestellten Dokumente dann auch im Stadtarchiv im Original zu bewundern ein. Die einzelnen Hinweise auf Themen und Termine entnehmen Sie bitte unserer Internetseite sowie der örtlichen Tagespresse.
 

Unser aktuelles Historisches Dokument

Die „Ansiedlung Ost“ – eine linke Auswandererbewegung

Von Augsburg nach St. Petersburg – und zurück
Etwa 150 Augsburger fanden am Abend des 11. Februar 1920 den Weg in den Saal der „Gesellschaftsbrauerei“. „Auswanderungsmöglichkeit nach Sowjetrussland“ lautete der Titel des Vortrags, den der Referent, ein gewisser Herr Seger aus Fürth, dort zum Besten gab. Seger gehörte der Vereinigung „Ansiedlung Ost“ an, welche sich kurz zuvor in Leipzig gebildet hatte. Das Ziel dieses Vereins: Die Anwerbung von Arbeitern zur Auswanderung nach Russland. Zur Unterseite


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