Innenansichten des Diözesanmuseums. Quelle: Diözesanmuseum/Wameser

Diözesanmuseum St. Afra

Siebzehn Jahrhunderte Geschichte und Kunst erleben: Ausgrabungen der Römerzeit, das berühmte ottonische Bronzeportal des Augsburger Doms, kostbare mittelalterliche Textilien, die einzigartigen Funeralwaffen Kaiser Karls V., gotische und barocke Schätze aus Augsburger Kirchen und der Umgebung bis hin zu zeitgenössischer Kunst laden zur Zeitreise durch das Bistum des hl. Ulrich ein.

Das Museum an der Nordseite des Augsburger Doms bietet Raum für eine moderne Dauerausstellung und für wechselnde Sonderausstellungen. Ein Erlebnis ist bereits der Museumsbau selbst, der einen modernen Neubau mit Räumen aus den 50er und 60er Jahren sowie dem romanischen Kapitelsaal, der spätgotischen Ulrichskapelle und dem Kreuzgang harmonisch vereint.

Das Diözesanmuseum ist auch vom Dom aus über den Kreuzgang zugänglich.

Der Vorläufer des heutigen Museums wurde 1872 unter Bischof Pankratius von Dinkel (1858–1894) gegründet, der auch als Hauptinitiator gelten darf. Die Sammlung brachte man noch ohne systematische Ordnung im ehemaligen Sitzungssaal des Domkapitels unter. Sie bestand hauptsächlich aus romanischen und gotischen Objekten aus dem Dom. Nach und nach kamen Leihgaben und Nachlässe aus dem ganzen Bistum dazu.