News & Termine – aktuelle Meldungen zur Museumslandschaft

Termine

Juli 2019

Vorschläge der Agenturen zur Entwicklung der städtischen Museumslandschaft werden beschlossen

Das Ergebnisdokument zum Museumsentwicklungsprozess ist fertiggestellt. In der Sitzung vom 23.07.2019 wurde das über 200 Seiten umfassende Analysepapier vom Kulturausschuss zur Kenntnis genommen.

Dr. Jochen Ramming (frankonzept) und Dr. Matthias Henkel (Embassy of Culture) stellten im Ausschuss ihr 10-Punkte-Papier mit Umsetzungsempfehlungen zur Entwicklung der städtischen Museen vor. Die Empfehlungen sind priorisiert: Zunächst sollen einige neue Stellen beschlossen werden, darunter die Stabsstelle Strategische Kommunikation und Marketing. Die Digitale Transformation steht ebenfalls an vorderster Stelle.

Februar 2019

Fachgespräch zur Vielfalt in den Museen:

Wie können wir interkulturelle Kompetenzen schulen und neue Zielgruppen ansprechen?
Wie können wir unsere Sammlungen neu befragen und die Interkultur als übergreifendes Thema mitdenken?
Die Frage nach Diversitätsentwicklung in den städtischen Museen ist eine wichtige Aufgabe des Kulturentwicklungskonzepts (kek) der Stadt Augsburg.

Unterstützt vom Projekt ZUSA („Zusammen in Augsburg“) wird dieses Thema in einem ersten Aufschlag gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus den unterschiedlichsten Communities diskutiert. Nach einem Impulsvortrag von Natalie Bayer, (Migrationsforscherin und Leiterin des Friedrichshain-Kreuzberg-Museums) wird in einer Gesprächsrunde und direkt Interessierten diskutiert.

Gesprächsrunde mit:

  • Natalie Bayer ((Migrationsforscherin und Leiterin des Friedrichshain-Kreuzberg-Museums)
  • Dr. Isabella Fehle (Direktorin Stadtmuseum München)
  • Düzgün Polat (Tür an Tür e. V.)
  • Dr. Christof Trepesch (Direktor, Kunstsammlungen und Museen Augsburg)
  • Manuela Wagner (Museumspädagogin der Kunstsammlungen Augsburg)
  • sowie Ihnen als Sachkundige des Alltags

Fachgespräch: „Ihre Stadt! Ihr Museum?! Die Zukunft der Museumslandschaft Augsburg“ 
am Donnerstag, 14. Februar 2019, 18:00 bis 20:30 Uhr
Maximilianmuseum, Fuggerplatz 1, 86150 Augsburg
Moderation: Dr. Margret Spohn, Leiterin des Büros für Migration, Interkultur und Vielfalt
Für Essen und Getränke wird gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Oktober 2018

Bürgerbeteiligung: Phase II startet mit Veranstaltung im Oktober
Nach der Sommerpause geht es am 13.10.18 mit einer Bürgerwerkstatt in die zweite Phase der Bürgerbeteiligung. Die Ergebnisse aus den ersten Veranstaltungen wurden ausgewertet und in vier Themenbereiche gegliedert. In der Bürgerwerkstatt werden diese Themenbereiche noch einmal vertieft diskutiert und weiterentwickelt. Ziel ist es, die Anregungen auf ihre Umsetzbarkeit hin zu überprüfen und als konkrete Zielvorstellungen zu formulieren, die im neuen Jahr dem Stadtrat präsentiert werden.

„Bürgerwerkstatt zur Zukunft der Museumslandschaft“
am 13. Oktober 2018, 11:00 Uhr
Augustanasaal, Im Annahof 4, 86150 Augsburg
Für Essen und Getränke wird gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Rückblick

Juni 2018

Onlinebeteiligung abgeschlossen
Bis zum 10. Juni 2018 konnten die Augsburgerinnen und Augsburger an der Onlineumfrage zur Zukunft der Museumslandschaft teilnehmen. Wir bedanken uns bei den über 500 Personen, die sich die Zeit genommen haben und so einen weiteren Beitrag zum Kulturentwicklungskonzept geleistet haben!
Die schriftliche Ausfertigung der Ergebnisse können Sie hier einsehen.
 

Mai 2018

Onlinebeteiligung zur Zukunft der Museumslandschaft
Vom 7. Mai bis zum 10. Juni haben Augsburger Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an der Onlineumfrage zur Zukunft der Museumslandschaft teilzunehmen. Diese sollte in erster Linie dazu dienen, die Besucherschaft der Museen mit ihrem Besucherverhalten und ihren Motivationen genauer zu definieren und den Stellenwert der Museen in der städtischen Kulturlandschaft zu erfragen. Einen Link zur Umfrage konnte unter www.augsburg.de/kultur/kek abgerufen werden.
April 2018

Museumsentwicklungskonzept: Phase der Bürgerbeteiligung startet
Den Auftakt zur Beteiligungsphase zur Zukunft der Museumslandschaft bildeten zwei Abendveranstaltungen am 25. und 26. April. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung des Kulturreferates, ihre Meinung zur Augsburger Museumslandschaft zu äußern.  

Museen zwischen Pflicht & Kür
Mittwoch, 25. April, 19:30 Uhr bis ca. 21:15 Uhr
Stadtwerke-Saal, Hoher Weg 1, 86152 Augsburg
„Museen im Wandel“ Impulsvortrag von Dr. Volker Rodekamp, Direktor des stadtgeschichtlichen Museums Leipzig.

Anschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Volker Rodekamp, Dr. Karl Borromäus Murr (Leiter des Textil- und Industriemuseums Augsburg), Dr. Astrid Pellengahr (Leiterin der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern), Dr. Christof Trepesch (Leitender Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg) und Thomas Weitzel (Kulturreferent Stadt Augsburg)

Museen zwischen Wunsch & Wirklichkeit
Donnerstag, 26. April, 18:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr
Oberer Fletz im Rathaus Augsburg, Rathausplatz 2, 86150 Augsburg
„Die Augsburger Museumslandschaft“ – Erste Einblicke in die laufende Untersuchung mit anschließender Ideenwerkstatt
 

Januar 2018

Agenturen zu Besuch bei Museumsmachern

Anfang des Jahres 2018 wurden dann die Vorbesichtigungen der einzelnen Häuser und Einrichtungen realisiert. Hierbei wurde ganz bewusst zunächst die Besucherperspektive eingenommen: Denn was MuseumsbesucherInnen von einem Museum wahrnehmen, ist die Ausstellung, das Kassen- und Aufsichtspersonal, vielleicht das Café oder der Museumsshop. Im Anschluss daran fanden die gemeinsamen Begehungen der einzelnen Institutionen in Begleitung der jeweiligen Einrichtungsleitung sowie vertiefende Interviews statt: Ein großer Teil der Museumsarbeit geschieht hinter den öffentlich zugänglichen Kulissen. Zahlreiche Mitarbeiter sorgen dafür, dass historische Schätze erhalten werden. Sie erforschen sie, entwickeln Ausstellungskonzepte, tragen dafür Sorge, dass die Besucher „etwas mitnehmen“. In persönlichen Gesprächen mit Museumsleitern sowie Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern möchte die Bietergemeinschaft herausfinden, was die Museumsmacher bewegt, wie sie die Stärken ihrer Häuser definieren, welche Potenziale sie sehen und wie sie ihr Arbeitsumfeld empfinden.
 
Parallel dazu wurde eine umfassende Auswertung der Fachliteratur zur historischen Genese der Museumslandschaft vorgenommen, um so einen fundierten Eindruck des Status Quo der bestehenden Augsburger Museumslandschaft entwerfen zu können. Zudem wurden die Organisationsstruktur der kommunalen Museen, sowie die aktuelle Besucheransprache untersucht. Demografische Entwicklungen, kommunale Bildungspolitik und touristische Prognosen wurden dazu ausgewertet. 
Um das gesamte Verfahren transparent zu gestalten, wurde vom Kulturreferat eine sachverständige Steuerungsgruppe KEK einberufen. Diesem Gremium berichten die beiden Agenturen in regelmäßigen Abständen über den jeweiligen Stand der Untersuchungen.
 

6. Dezember 2017

kek-Baustein zur „Zukunft der Museumslandschaft“: Auftaktveranstaltung für Museumsleute

Der zweite Baustein des Kulturentwicklungsprozesses, die Untersuchung der Augsburger Museumslandschaft, startete am Nikolaustag mit einer Auftaktveranstaltung für die Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Foyer der neuen Theaterspielstätte im martini Park. Die Agenturen in den Personen von Dr. Matthias Henkel und Dr. Jochen Ramming moderierten den Abend und erläuterten die einzelnen Schritte des Prozesses. In einer ersten Runde stellten sich die Anwesenden kurz vor und konnten bereits ihre Anregungen und Wünsche für den Prozess äußern. Dabei wurden nicht nur allgemeine Erwartungen an eine offene und transparente Kommunikation zwischen Museen, Agenturen und Stadt laut, sondern auch schon ganz konkrete Themen genannt, wie zum Beispiel der Mangel an Depots zur Aufbewahrung der oft empfindlichen Objekte.

Nach einer Pause mit Snacks und Getränken folgte eine Gruppenarbeit, in der jeweils ein Papierbanner mit den für die Gruppe wichtigsten Epochen und dazugehörigen Leitobjekten beschriftet werden sollte.
Zum Jahreswechsel werden die Agenturen die Häuser der Kunstsammlungen besuchen und hierbei auch mit einigen MitarbeiterInnen persönliche Gespräche führen. Die gesammelten Ergebnisse der Auftaktveranstaltung sollen dafür die Grundlage bieten.
 

Dezember 2017

Agenturen besuchen die städtischen Museen

Die Kunstsammlungen und Museen Augsburg bergen große Schätze aus vergangenen Zeiten von der Römerzeit über Barock und Rokoko, über die Renaissance bis hin zur Moderne. Im Rahmen des Augsburger Kulturentwicklungskonzeptes werden sie derzeit genauer unter die Lupe genommen, um ein tragfähiges und zukunftsweisendes Entwicklungskonzept für die einzigartige städtische Museumslandschaft zu erarbeiten. 

Im Dezember besuchten die Mitarbeiter der Bietergemeinschaft (bestehend aus den Agenturen Embassy of Culture aus Berlin und frankonzept aus Würzburg) die einzelnen Häuser und Ausstellungen der Kunstsammlungen und Museen Augsburg, um sich ein Bild von den Sammlungen und den räumlichen und strukturellen Gegebenheiten zu machen.
 

25. und 26. September 2017

Professionell begleitet: Auswahl der Agenturen für den Museumsentwicklungsprozess

Um den Prozess der Untersuchung der Museumslandschaft und die damit verbundene Bürgerbeteiligung intensiv zu betreuen, soll eine Agentur mit Erfahrung in der Museumsberatung zu Rate gezogen werden. Zur Auswahl einer geeigneten Agentur wurde eigens eine Kommission aus Vertretern der Kunstsammlungen und Museen, der Fraktionen, des Kulturreferates und des Kulturbeirates ins Leben gerufen.

Am 25. und 26. September 2017 präsentierten fünf Bieter und Bietergemeinschaften ihre Ideen für die Augsburger Analyse vor dem Gremium. Mit einer deutlichen Mehrheit fiel die Wahl auf die Bietergemeinschaft der Agenturen Embassy of Culture (Dr. Matthias Henkel, Berlin) und frankonzept (Dr. Jochen Ramming und Dagmar Stonus, Würzburg). Nicht nur konnten die Agenturen durch ihre Erfahrungen im Bereich der Museumsentwicklungsplanung punkten, auch sind die Mitarbeiter durch ihre Ausbildung und ihren beruflichen Werdegang mit der Institution Museum und deren spezifischen Strukturen bestens vertraut. Die Agenturen bereiten sich nun auf die anstehenden Aufgaben vor und möchten zum Ende des Jahres damit beginnen, die Häuser selbst zu begehen und Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu führen.