Deutsches Mozartfest 2020 – MZRT & BTHVN

Das Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben auch vor dem Deutschen Mozartfest Augsburg nicht haltgemacht. Aufgrund der gesetzlichen Anordnungen konnte unser Festival leider nicht wie geplant im Mai und Juni 2020 stattfinden.

Es ist uns gelungen, einen Großteil des Festivalprogramms rund um MZRT & BTHVN in den Herbst 2020 (9. Oktober bis 31. Oktober/1. November) zu verlegen – in der Hoffnung, dass dann wieder Kulturveranstaltungen im größeren Rahmen möglich sein werden.

Informationen zur Verlegung des Deutschen Mozartfests in den Herbst 2020

Alle Details finden Sie unter www.mozartstadt.de/de/mozartfest. Bei allen Rückfragen wenden Sie sich bitte telefonisch an 0821-324 3251 bzw. per E-Mail an kulturamt@augsburg.de.

Das vorläufige neue Programm finden Sie online unter www.mozartstadt.de/de/mozartfest
Bitte beachten Sie, dass sich alle Termine, Orte und auch Programme noch jederzeit ändern können, da derzeit keine verlässlichen Angaben darüber gemacht werden können, unter welchen Voraussetzungen und an welchen Orten Konzerte im Oktober möglich sein werden.

Die kleineren Kinderveranstaltungen im Rahmen von Kling Klang Gloria, dem Mozartfest für Kinder, sind derzeit für Ende Juli geplant und werden den dann gegebenen Bedingungen angepasst, falls möglich.

Zu Gast sind internationale Stars wie Lars Vogt, der britische Tenor Ian Bostridge, das Brooklyn Rider Quartett aus New York und die aufstrebende Klaviervirtuosin Sophie Pacini. Das Herzstück bildet – neben der bestens etablierten Freistil-Reihe von und mit Maximilian Hornung und Sarah Christian – ein Beethovenzyklus mit drei Sinfoniekonzerten der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchestra in Residence der Leopold-Mozart-Stadt. Der Kartenvorverkauf läuft.

Für Simon Pickel, den Künstlerischen Leiter des Deutschen Mozartfests, ist es die zentrale Aufgabe der Leopold-Mozart-Stadt, nicht allein hochwertige Konzerte aneinanderzureihen, sondern Kontext zu schaffen: „In der Musik gilt häufig Beethoven als unerreichbares Vorbild und nicht Mozart, sei es bei den Sinfonien oder den Streichquartetten. Hier hat Beethoven die Maßstäbe gesetzt.

Mozart durfte die durch die Französische Revolution veränderte Gesellschaft nicht mehr miterleben und wir wissen nicht, was Mozart dann noch komponiert hätte. Beethoven konnte Mozarts Werk nicht nur fortsetzen, sondern er wagte es, die von Mozart bereits aufgebrochenen Formen endgültig zu sprengen. BTHVN – wie er häufig seine Werke unterschrieb – schuf eine von der ästhetischen Correctness der höfischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts befreite, neue Musik.“


Impressionen vom Mozartfest 2019