Generalsanierung Olympiapark Augsburg

Nach Vergabe der Weltmeisterschaften im Kanuslalom für 2022 nach Augsburg begannen die Planungen für die denkmalgerechte Sanierung der Gebäude, Strecken und Außenanlagen des Olympiaparks Augsburg. Die Baumaßnahme dient der organisatorischen, technischen und infrastrukturellen Modernisierung des Areals.

So kann die Kanuslalom-Weltmeisterschaft 2022 auf höchstem internationalen Niveau nach Richtlinien der Internationalen Kanu-Föderation ausgetragen werden. Zudem ermöglicht die Sanierung eine künftige nachhaltige Nutzung für den Breiten-, Nachwuchs-, und Leistungssport. Seit Frühjahr 2020 bis voraussichtlich Frühjahr 2022 ist der Olympiapark Augsburg aufgrund der Baumaßnahme für die Öffentlichkeit gesperrt.

Die Baumaßnahme mit einem Investitionsvolumen von ca. 20 Millionen Euro wird gefördert durch das BMI (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat), das STMI (Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration) und die Stadt Augsburg.

Folgende Bauabschnitte werden parallel über die gesamte Bauzeit im Olympiapark Augsburg saniert:

 

Organisationszentrum (ehemalig Gaststätte)

Das Gebäude wird denkmalgerecht und barrierefrei saniert. Neben einem Pressezentrum, Büros und Räume für die Leistungsdiagnostik beherbergt es künftig auch behindertengerechte Umkleiden sowie Seminar- und Veranstaltungsräume.


Außenanlagen

Die marode Stehstufenanlage wird ebenso ersetzt wie die gesamte technische Infrastruktur an der Olympiastrecke. Hierzu zählen neben Stromversorgung, Zeitmessung und Anzeigetafel auch das Informationssystem für Besucherinnen und Besucher.


Athletenzentrum (ehemalig Bootshaus)

Das Gebäude wird denkmalgerecht und barrierefrei saniert. Neben den Umkleiden, Duschen und Aufenthaltsräumen entstehen neue Büros, Krafträume und Bootslager für den Vereinssport.