Stadtwald als Holzproduzent

Nachhaltig bewirtschaftet

Nachhaltigkeit – dieser Begriff stammt aus der Forstwirtschaft. In einem nachhaltig und naturnah bewirtschafteten Wald wird nie mehr Holz eingeschlagen als nachwächst. So wird sichergestellt, dass der Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen erhalten bleibt und dass unsere nachfolgenden Generationen den Wald weiter nutzen können.

Der Augsburger Stadtwald ist mit dem PEFC-Siegel zertifiziert. PEFC ist eine unabhängige Institution, die für nachhaltige Waldbewirtschaftung steht. https://pefc.de/fur-verbraucher/das-pefc-siegel

Aktiver Klimaschutz

Die Verwendung von Holz trägt zum Klimaschutz bei. Die Bäume reduzieren während ihres Wachstums die Menge des Treibhausgases CO2 in der Luft. Dieses verbauen sie als Kohlenstoff im Holz. Ein Kubikmeter (Festmeter) Holz speichert den Kohlenstoff aus etwa einer Tonne CO2. Wieviel sie genau speichern ist abhängig von der Baumart und den Wachstumsbedingungen vor Ort. Der Augsburger Stadtwald bindet rund 10 Tonnen C02 pro Hektar und Jahr.

Bewirtschaftete Wälder haben eine bessere Klimabilanz als nicht bewirtschaftete Wälder. Stillgelegte Wälder speichern zwar viel CO2, in der Zerfallsphase setzen sie es jedoch wieder frei. Alte Bäume können irgendwann nur noch wenig CO2 aufnehmen. Das Ernten macht Platz für junge Bäume, die deutlich mehr Kohlenstoff speichern können. Wird das genutzte Holz dann verbaut – z.B. in einem Dachstuhl oder in Möbeln bleibt das Treibhausgas CO2 langfristig der Umwelt entzogen.