Verleihung des Marion-Samuel-Preises 2026 an Susanne Siegert
19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Karl-Nolan-Straße 2
86157 Augsburg
Unter der Schirmherrschaft der Stadt Augsburg wird der Marion-Samuel-Preis 2026 an Susanne Siegert verliehen.
Susanne Siegert ist Journalistin und Content Creatorin (@keine.erinnerungskultur), die Gedenken neu denkt. In ihren Kurzvideos auf Instagram und TikTok konfrontiert sie die Social-Media- Community mit deutscher NS-Geschichte und erreicht mit ihrem Profil-Motto „was du in der Schule NICHT über Nazi-Verbrechen lernst“ Hunderttausende.
Neugierig, emphatisch und zugleich schonungslos – Susanne Siegert deckt auf, erforscht, und stellt dabei die Frage, was Erinnerungskultur heute ausmacht.
In einer Zeit, in der die Erinnerung an die deutsche NS-Geschichte zu verblassen droht, steuert die Autorin und Aktivistin dagegen: weg von Ritualen und dem distanzierten Blick von außen, hin zum Konkreten und der eigenen Geschichte.
Sie zeigt mit ihrer Arbeit auf eindringliche Weise, dass Erinnerung niemals aufhört, und Geschichte immer wieder neu entdeckt werden muss.
Mit der Preisverleihung wird zugleich die 4. Schotte des Erinnerungs- und Lernorts „Halle 116“ eröffnet, die künftig für Vorträge und Wechselausstellungen genutzt werden soll.
Vor der Preisverleihung besteht ab 17:30 Uhr die Möglichkeit, die Dauerausstellung in der „Halle 116“ zu besichtigen. Für Erläuterungen zur Geschichte des ehem. Außenlagers des KZ Dachau stehen Geschichtsvermittlerinnen und -vermittler bereit.
Für die Preisverleihung um 19:00 Uhr sind noch freie Plätze vorhanden! Es handelt sich nicht um eine öffentliche Veranstaltung. Daher wird um verbindliche Anmeldung bis 6. Mai gebeten unter: veranstaltungen.d3@augsburg.de