KARO [10] : Programm 8. Februar

Karo 10
Bildnachweis: Stadt Augsburg
08.02.2026
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
KARO [10]
Karolinenstraße 10
86150 Augsburg
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14:00 – 22:00: MAX59. Offenes Raumlabor

Mit MAX59 entsteht im ehemaligen Mozart-Konservatorium ein Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen den Generationen, ein offener Ort für Bildung, Kultur und soziales Miteinander. MAX59 wird entwickelt von der Tessin-Stiftungen in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg. Eröffnung voraussichtlich im Frühjahr 2028.

Ausführliche Informationen auf www.max59.de.

Mit einem offenen Info-Café und einer permanenten partizipativen Ausstellung entsteht in KARO [10] ein zentraler Anlaufpunkt für Information und Beteiligung zum MAX59. Hier bieten wir zielgruppenspezifische Foren und Workshops. Insbesondere geben wir Ihnen Raum für kulturelle Formate, Bildung und Engagement aus der Bürgerschaft oder für Veranstaltungen, Treffen oder Versammlungen - für Projekte und Interessierte bzw. potenzielle Akteur:innen, die später im MAX59 ein Zuhause finden könnten.

14:00 – 16:00: Nachtkulturwoche: Gaswerk als Motor für Kultur und Stadtentwicklung

Den Auftakt der Veranstaltung bilden zwei Impulse. Ein erster Beitrag beleuchtet die Perspektive der Geländeentwicklung und stellt Zielsetzungen, räumliche Potenziale sowie den aktuellen Stand der Entwicklung des Areals vor – insbesondere im Hinblick auf bestehende Gebäude und die Möglichkeiten einer dauerhaften Veranstaltungsinfrastruktur. Der anschließende Impuls aus der Perspektive der Nutzenden rückt die Bedarfe der freien Kultur- und Veranstaltungsszene in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen Fragen nach einer geeigneten Halle für Veranstaltungen mittlerer Größe, nach passenden Formaten und Kapazitäten sowie nach der Rolle einer solchen Infrastruktur für die Weiterentwicklung von Nachtkultur, Popkultur und Veranstaltungswirtschaft in Augsburg.

In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Club- und Kulturkommission, aus Stadtentwicklung, Verwaltung und freier Szene, wie die Potenziale des Gaswerks – insbesondere im Hinblick auf eine kulturell nutzbare Halle – gemeinsam erschlossen werden können. Im Zentrum stehen dabei die Fragen, welche Rolle eine solche Halle für das Areal und die Stadt spielen kann und welche Risiken entstehen, wenn stadtplanerische Entscheidungen nicht ausreichend an den Bedürfnissen der Kultur- und Veranstaltungsszene ausgerichtet werden.

Schaufenster: Millionen Punkte in einer 3-dimensionalen Matrix werden durch Transparenz, Kontraste und Farbgebung zu einem Kunstwerk

Mit seiner PanoramaArt schafft Sven Exenberger Werke, die uns aus unseren Wahrnehmungsgewohnheiten herausstoßen. Im Betrachten oszillieren wir zwischen Intensitätszonen, die ständig neu miteinander in Beziehung treten und parallele Gegenwarten konstruieren. Mit dem Effekt, dass unsere Phantasie scheinbar virtuelle Spuren im Werk entdeckt und ein Kreislauf zwischen objektiver Wahrnehmung und ihrer virtuellen Seite beginnt: Der Beginn einer inneren Montage - das Mysterium im Wirklichen.

In gewisser Weise üben Sven Exenbergers Werke Effekte auf unser Nervensystem aus und sie zwingen uns dazu, die Ordnungsprinzipien unseres Gehirns auszuschalten. Es ist diese Ebenendifferenz, die unmittelbar elektrisiert, indem sie das gegenständliche Bild des Denkens stört. Unser Gehirn wird quasi gezwungen, sich dem Chaos zu stellen und ein tieferes Empfinden der Realität zu erschaffen. Wir sehen mehr als wir erkennen können. Jedes PanoramaArt Werk ist ein reales Abbild und erschließt sich durch die Differenz der Wirklichkeit, nicht durch ihre Komposition.

Blickwinkel und Fluchtlinien ziehen den Betrachter in den Bann einer unerwarteten Seh-Bewegung. Wie von Geisterhand geführt durchschreitet sein Auge unzählige Ebenen der Realität: ein grenzüberschreitender Wahrnehmungsprozess beginnt. PanoramaArt löst eine einzigartig intensive Vorstellung von Raum und virtueller Gleichzeitigkeit aus