KARO [10] : Programm 29. Januar
12:15 Uhr - 21:00 Uhr
Karolinenstraße 10
86150 Augsburg
10:00 – 18:00: Ausstellung EE Art. Fotokünstlerin aus Affing/Mühlhausen
Qigong Yangsheng – Qi-Übungen zur Pflege des Lebens.
Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V.
12:15 – 13:15 Qigong in der Mittagspause
17:00 – 18:30 Angebot inklusiv: Qigongübungen, begleitet mit Gebärdendolmetscherin
18:00 – 21:00: Unsichtbar war gestern – Frauen im Stadtraum neu denken
Ideenwerkstatt zur Sichtbarkeit Augsburger Frauengeschichte
Ein Anschlussprojekt zum neuen Augsburger Frauen*-Stadtplan
Eine Veranstaltung der Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg
Freier Eintritt | Offen für alle | Bitte mitbringen: Kreativität und ungewöhnliche Ideen
Anmeldung über: veranstaltung-glst@augsburg.de
Augsburg erzählt viele Geschichten – doch die von Frauen sind im Stadtbild noch immer kaum sichtbar. Straßennamen, Denkmäler, Erinnerungsorte: Sie zeigen nur einen kleinen Ausschnitt dessen, was Frauen in Augsburg geleistet und geprägt haben. Dabei gibt es sie: Pionierinnen, Aktivistinnen, Künstlerinnen, Unternehmerinnen, die die Stadt verändert haben. Ihre Spuren sind jedoch oft verborgen oder gar nicht markiert.
Wie können wir diese Geschichten in den analogen Raum zurückholen?
Welche Orte, Formate und Zeichen machen die Beiträge von Frauen erlebbar?
Wie schaffen wir Sichtbarkeit, die bleibt – kreativ, zugänglich und inspirierend?
Lasst uns gemeinsam Ideen entwickeln, die die Augsburger Frauengeschichte im Stadtraum sichtbar machen und neue Perspektiven eröffnen
19:30 – 21:30: Philosophisches Cafe
Bis 08.02.2026: Schaufenster
Millionen Punkte in einer 3-dimensionalen Matrix werden durch Transparenz, Kontraste und Farbgebung zu einem Kunstwerk
Mit seiner PanoramaArt schafft Sven Exenberger Werke, die uns aus unseren Wahrnehmungsgewohnheiten herausstoßen. Im Betrachten oszillieren wir zwischen Intensitätszonen, die ständig neu miteinander in Beziehung treten und parallele Gegenwarten konstruieren. Mit dem Effekt, dass unsere Phantasie scheinbar virtuelle Spuren im Werk entdeckt und ein Kreislauf zwischen objektiver Wahrnehmung und ihrer virtuellen Seite beginnt: Der Beginn einer inneren Montage - das Mysterium im Wirklichen.
In gewisser Weise üben Sven Exenbergers Werke Effekte auf unser Nervensystem aus und sie zwingen uns dazu, die Ordnungsprinzipien unseres Gehirns auszuschalten. Es ist diese Ebenendifferenz, die unmittelbar elektrisiert, indem sie das gegenständliche Bild des Denkens stört. Unser Gehirn wird quasi gezwungen, sich dem Chaos zu stellen und ein tieferes Empfinden der Realität zu erschaffen. Wir sehen mehr als wir erkennen können. Jedes PanoramaArt Werk ist ein reales Abbild und erschließt sich durch die Differenz der Wirklichkeit, nicht durch ihre Komposition.
Blickwinkel und Fluchtlinien ziehen den Betrachter in den Bann einer unerwarteten Seh-Bewegung. Wie von Geisterhand geführt durchschreitet sein Auge unzählige Ebenen der Realität: ein grenzüberschreitender Wahrnehmungsprozess beginnt. PanoramaArt löst eine einzigartig intensive Vorstellung von Raum und virtueller Gleichzeitigkeit aus.