AUGSBURG Innovationspark

Bebauungsplan Nr. 900, „AUGSBURG Innovationspark”

Im Masterplan wurden verschiedene Vorgaben und Ideen für den AUGSBURG Innovationspark ausgearbeitet und im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens fortentwickelt.

Das für den Innovationspark geplante Nutzungskonzept sieht eine starke Durchmischung verschiedenster Nutzungen aus den Bereichen Hochschule, Forschung und Entwicklung, wissenschaftsnaher Dienstleistung sowie Produktionen von Prototypen und Kleinserien vor. Ein Ausschluss von Serienproduktionen soll dem Charakter eines Gewerbegebietes entgegenwirken.

Eine zentrale Nord-Süd-Haupterschließungsachse fungiert als natürliche Trennung zwischen Hochschulnutzungen und Nutzungen mit dem Schwerpunkt Forschung und Entwicklung. Dabei sollen universitäre Nutzungen östlich der Hauptachse mit direktem Bezug zu den bestehenden Anlagen und Freiflächen der Universität angeordnet werden. Für die Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen wird eine klare Konzentration auf die Flächen zwischen B 17 und der Haupterschließungsachse angestrebt.

Im südöstlichen Planbereich auf der Niederterrasse sollen sich im unmittelbaren Anschluss an die Einrichtungen der Universität sowohl Nutzungen für die Erweiterung der Universität wie auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ansiedeln können.

Im gesamten Gebiet wird eine hohe Freiraumqualität angestrebt. Sie soll dem Aufenthalt dienen und wie im Masterplan benannt, der „24-Stunden-Aktivierung” des Areals nutzen. Das Fuß- und Radwegen innerhalb des Plangebietes soll mit der Umgebung vernetzt werden.

Am 29. März 2012 wurde der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 900 gefasst. Durch seine Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Augsburg ist er am 13. April 2012 in Kraft getreten.

Gestaltungshandbuch

Im Bebauungsplan werden die wichtigsten Aspekte des städtebaulichen Konzepts für den Innovationspark rechtlich verbindlich geregelt. Da hier jedoch mehr als ein gewöhnliches Gewerbegebiet entstehen soll, muss jedes Bauvorhaben die Philosophie des Innovationsparks in sich tragen. Hierfür wurde ein Gestaltungshandbuch entwickelt, in dem die planerischen Zielvorstellungen für die öffentlichen und privaten Gebäude und Freianlagen erläutert werden. Im Gestaltungshandbuch wird die Vielfalt an gestalterischen Möglichkeiten aufgezeigt, die sich innerhalb des gewünschten Rahmens ergeben. Die Balance von Einheitlichkeit und Vielfalt ermöglicht eine hochwertige gemeinsame Außendarstellung sowie den individuellen Ausdruck jedes Bauvorhabens.