Stadtumbau „Textilviertel / Herrenbach”

Projektablauf

Das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Textilviertel / Herrenbach im Rahmen der Städtebauförderungsmaßnahme „Stadtumbau West” wurde im Dialog mit der Bürgerschaft in drei Phasen bearbeitet. Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Ämtern, Wirtschaft, sozialen und kulturellen Trägern, Kirchen, Schulen, Initiativen etc. sowie interessierte Bürger waren eingeladen, am Planungsprozess teilzunehmen. Das Kommunikationsverfahren knüpfte an bestehende Netzwerke und Initiativen sowie bereits durchgeführte Beteiligungsprozesse an.

1. Phase

Die erste Phase widmete sich der Bestandsaufnahme und Grundlagenermittlung. In einer ersten Planungswerkstatt wurde deshalb die Ist-Situation betrachtet und eine Problem- bzw. Potenzialanalyse durchgeführt. Stärken, Schwächen, Defizite und Potenziale für das Textilviertel und Herrenbach wurden recherchiert, analysiert und bewertet.

2. Phase

In einer zweiten Phase galt es Szenarien mit alternativen Entwicklungspfaden für den Bereich Textilviertel / Herrenbach im Kontext mit der Gesamtstadt sowie Trends, Szenarien, Visionen, Herausforderungen herauszuarbeiten. Chancen und Risiken und eine Priorisierung waren in der zweiten Planungswerkstatt das große Thema.

3. Phase

In der dritten Phase galt es das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) zu erarbeiten. Schon im Entwurf des ISEK waren Leitbilder, Ziele, Strategien, Maßnahmen und Projekte für den gesamten Bereich Textilviertel / Herrenbach und einzelner Teilräume inkl. der Verflechtungsräume zu finden. Dies betraf die Bereiche Wohnen, Arbeiten, Kultur, Soziales, Bildung, Versorgung, Erholung, Landschaft, Ökologie, Stadtbild, Integration, Identität und viele weitere. Die dritte Planungswerkstatt befasste sich mit den Zielen und Leitbildern aus dem ISEK. In einer vierten und letzten Planungswerkstatt stand der Ergebnisbericht zum ISEK mit einem Standortprofil und Maßnahmenkonzept im Vordergrund.