Organisation

Soziale Stadt „Oberhausen-Nord”

Das Projekt „Soziale Stadt” in Oberhausen-Nord ist eine Querschnittsaufgabe in kommunaler Trägerschaft. Um alle Beteiligten und Projekte koordinieren und einen effektiven Ablauf gewährleisten zu können, war eine qualifizierte Projektorganisation erforderlich. Zu dieser gehörten folgende Elemente:

Projektleitung und Projektsteuerung

Die Projektleitung, d. h. die Federführung wurde dem Stadtbaurat übertragen. Die Durchführung der Projektsteuerungsleistungen oblag dem Stadtplanungsamt. Als externe Unterstützung bei den Projektsteuerungsaufgaben wurde das Dürsch Institut für Stadtentwicklung beauftragt.

Zu den Aufgaben zählen z. B.:

  • Vor- / Nachbereitung der Lenkungsgruppe und des Stadtteilarbeitskreises
  • Zeit- und Maßnahmenkonzept
  • Koordination der Fördermittel
  • Fördermittelmanagement
  • Projektbegleitung bei den investiven Maßnahmen
  • Vertretung des Projekts bei übergeordneten Veranstaltungen

Lenkungsgruppe

Das zentrale Organ zur Kooperation des Projektes „Soziale Stadt” in Oberhausen-Nord war die Lenkungsgruppe. Dieser gehörten die in ihren Aufgaben berührten Referenten der Stadt Augsburg an. Weiterhin sind in der Lenkungsgruppe Vertreter der Stadtratsfraktionen sowie der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg (WBG) vertreten. Die Lenkungsgruppe legte die Ziele, das Ablauf- und das Maßnahmenkonzept in den Grundzügen fest und nahm das Controlling wahr.

Stadtteilarbeitskreis

Zur Konkretisierung und Umsetzung der Maßnahmen und Projekte stellte der Stadtteilarbeitskreis die maßgebliche Arbeitsebene vor Ort dar. Aus diesem Grund wurden in den Stadtteilarbeitskreis neben zahlreichen städtischen Ämtern auch die im Quartier engagagierten Stellen und Einrichtungen eingeladen. Hierzu zählten u.a. die Kirchen, die kirchlichen Hilfsorganisationen (z. B. Diakonisches Werk, Caritas), die WBG, der Stadtjugendring, die Initiative Beratung und Begegnung e. V., das Kinderzentrum Oberhausen, die Arbeitsagentur, die IHK Augsburg, die Handwerkskammer für Augsburg und Schwaben, die Schulleiter der für Oberhausen-Nord maßgeblichen Schulen. Die Teilnahme der einzelnen Stellen und Einrichtungen erfolgte in der Praxis meist themenbezogen, entsprechend der inhaltlichen Schwerpunkte der turnusgemäßen Besprechungen. Darüber hinaus wurden die erforderlichen Einzelabstimmungen realisiert.

Finanzierung

Das Fördermittelmanagement war und ist eine Kernaufgabe der Projektsteuerung. Durch Bündelung der einzelnen Programme werden Überschneidungen vermieden und Synergieeffekte genutzt.

Städtebauförderung

Die Städtebauförderung ist Leitprogramm der Sozialen Stadt und Grundlage für die Bündelung der weiteren Fördermittel. Zunächst waren die Städtebauförderungsmittel unverzichtbar, um die Vorbereitung des umfassenden Erneuerungsprozesses zu gewährleisten. Mit zunehmender Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen nimmt der Anteil der Ordnungs- und Baumaßnahmen den größten Teil des Städtebauvolumens ein. Im Programmgebiet Oberhausen-Nord konnten Städtebauförderungsmittel auch bei integrativen Projekten flexibel eingesetzt werden, sofern keine Fachprogramme einschlägig oder verfügbar waren.

Wohnungsbauförderung

Das Amt für Wohnbauförderung betreut und begleitet die geförderten Wohnungsbaumaßnahmen.

K & Q Kompetenz und Qualifikation für junge Menschen in sozialen Brennpunkten

Das Partnerprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Bund-Länder-Gemeinschaftsinitiative „Soziale Stadt“, zielt darauf ab, Benachteiligungen abzubauen und die Chancen für junge Menschen zu verbessern.

LOS Lokales Kapital für soziale Zwecke

Das Programm, mit dem soziale und beschäftigungswirksame Potenziale vor Ort aktiviert wurden, geht auf eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zurück und wurde aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

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