Soziale Stadt „Oberhausen-Nord”

Die Gemeinschaftsinitiative „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Handlungsbedarf - die Soziale Stadt” gibt es seit 1999. Bereits früh zeigte die Stadt Augsburg Interesse an diesem Städtebauförderungsprogramm, dessen Zielstellung darin liegt, zur Stabilisierung von Problemgebieten beizutragen. Für Oberhausen-Nord kam das Programm wie gerufen. Damit konnten die bereits seit den 1980er-Jahren erfolgreiche städtebauliche Sanierungsmaßnahmen in Oberhausen auch in den nördlichen Teilbereich ausgedehnt werden.

Oberhausen-Nord hat sich mit Hilfe des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt” weiterentwickelt. Wohnungsmodernisierungen durch die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg (WBG) sowie die neue Drei-Auen-Grundschule mit Hortbetreuung und die verbesserte Zugänglichkeit zum Wertachufer haben erheblich zur Aufwertung Oberhausen-Nords beigetragen. Außerdem wurden zahlreiche Projekte zur Verbesserung der sozialen und ökonomischen Struktur durchgeführt.

Aktuelle Entwicklungen

Die brachgefallenen Flächen der Firma Zeuna-Stärker sowie der ehemaligen Autoverwertung Hafenecker sollen im Rahmen eines mit der Stadtverwaltung abgestimmten städtebaulichen Konzeptes durch eine Investorin baulich entwickelt werden. Hierfür beschloss der Stadtrat am 31. Januar 2019 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 298, „Südlich der Ahornerstraße, westlich der Äußeren Uferstraße”, sowie parallel hierzu die Änderung des Flächennutzungsplanes für diesen Bereich. Beide Bauleitplanverfahren befinden sich momentan in der Detailabstimmungsphase.

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Fotos: Manuela Wagner / Stadtplanungsamt Augsburg