Aktive Stadt- und Ortsteilzentren „Hochzoll”

Vorbereitende Untersuchungen

Im Zuge einer vorbereitenden Untersuchung für Hochzoll wurden Missstände und Probleme festgestellt, die einen umfassenden Handlungsbedarf ergaben. So werden z.B. die Ansprüche, die Handel und Dienstleistungen sowie soziale und kulturelle Einrichtungen an ein Stadtteilzentrum bzw. Nebenzentrum stellen, im Bereich Friedberger Straße / Hochzoller Straße sowie Zwölf-Apostel-Platz teilweise nicht mehr erfüllt.

Die Ursache hat verschiedene Gründe:

  • massiv angestiegener motorisierter Individualverkehr
  • Konkurrenz auf der "grünen Wiese"
  • geändertes Einkaufsverhalten und geänderte Angebotserwartung
  • gestiegener Konkurrenzdruck
  • fehlende Pflege der Gebäude und Grundstücke
  • städtebaulich-räumlich fehlende Qualität in diesen Bereichen

Mithilfe des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren”, werden nun Maßnahmen durchgeführt, die der Erhaltung, Erneuerung, aber auch Entwicklung bestehender und potentieller Zentren in ganz Hochzoll dienen.

Verfahren

Im Jahre 2004 wurde mit einer vorbereitenden Untersuchung für das Stadtteilzentrum Hochzoll begonnen. Ende 2008 wurde das Untersuchungsgebiet auf den gesamten Stadtteil erweitert.

Im Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren” wird die Mitwirkung der Akteure vor Ort groß geschrieben. Im Zuge dessen wurden deshalb während der vorbereitenden Untersuchung die Planungswerkstätten „Ein Verkehrskonzept für Hochzoll” und „Attraktive Zentren für Hochzoll” organisiert. Auch in Arbeitskreistreffen, Expertenrunden sowie bei Bestandsaufnahmen und Informationsveranstaltungen wurde die Öffentlichkeit stark eingebunden und zum Mitmachen animiert.

Die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchung wurde den Bürgern am 5. Juli 2010 in der Informationsveranstaltung „Entwicklungskonzept Hochzoll” präsentiert und zusammen mit dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) vom 5. Juli bis 6. August 2010 öffentlich ausgelegt. Mit der Zustimmung des Stadtrates am 25. November 2010 konnten die erforderlichen Schritte zur Umsetzung der im ISEK vorgeschlagenen Maßnahmen eingeleitet werden.

Ansprechpartner

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Fax(0821) 324 - 6503
E-MailHelmut.Seibold@augsburg.de
Helmut Seibold
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