Dachstuhlbrand in der Augsburger Altstadt
Am Mittwochmorgen, 11. Juni, brennt in der Augsburger Altstadt ein Dachstuhl. Für die Berufsfeuerwehr wird es eine ereignisreiche 24-Stunden-Schicht. Am Nachmittag löscht sie einen Brand in einem Recyclingbetrieb, in der Nacht steht ein Gartenhaus in Lechhausen in Flammen.
Foto: Berufsfeuerwehr Augsburg
Am Mittwochmorgen, gegen 09:49 Uhr brach in der Augsburger Altstadt im Bereich des Mittleren Lechs ein Dachstuhlbrand aus. Die Integrierte Leitstelle Augsburg alarmierte daraufhin Kräfte der Hauptfeuerwache und der Feuerwache Süd. In der beengten Altstadt und durch eine Baustelle im Einsatzbereich war die Anfahrt für die Einsatzkräfte eine Herausforderung. Sechs Bauarbeiter, die an einer Dachterrasse und im Gebäude gearbeitet hatten, konnten sich eigenständig ins Freie retten und wurden dort vom Rettungsdienst auf eine Rauchgasvergiftung untersucht.
Teile des Dachstuhls müssen geöffnet werden
Die Kräfte der Berufsfeuerwehr drangen mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz über das Treppenhaus in den Dachstuhl und parallel über eine Drehleiter zum Brandherd vor. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, aber es mussten mit großem Aufwand Teile des Dachstuhls geöffnet werden, um eine unkontrollierte Ausbreitung in den Isolierungsbereich zu verhindern. Diese Arbeiten dauerten bis ca.13:30 Uhr an. Im Einsatz befand sich die Berufsfeuerwehr mit insgesamt 10 Fahrzeugen und ca. 30 Einsatzkräften.
Ein weiterer Großbrand in einem Recyclingunternehmen in Augsburg-Lechhausen beschäftigte die Berufsfeuerwehr Augsburg, die Freiwillige Feuerwehr Haunstetten sowie die Werkfeuerwehr MAN in den Nachmittagsstunden. Brennendes Altpapier sorgte dort für eine massive Rauchentwicklung.
Gartenhaus in Kleingartenanlage in Vollbrand
Kurz nach 3:00 Uhr nachts wurde die Berufsfeuerwehr in die Schillstraße gerufen. Beim Eintreffen schlugen bereits meterhoch Flammen aus einem gemauerten Gartenhaus und eine angrenzende Hecke brannte. Mit einem Zangenangriff mit 2 C-Druckluftschaumrohren wurde der Brand gelöscht. Es folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Verletzt wurde niemand. (pm/as)