Neubau der Holzbachbrücke

Im April 2021 haben die Arbeiten zum Neubau der Holzbachbrücke begonnen. Mit dem Neubau soll u.a. die Sicherheit für den Rad- und Fußverkehr verbessert werden.

Neue Verkehrsführung ab 2. August

Mit dem Neubau der Holzbachbrücke entstehen beidseitig getrennte Geh- und Radwege und für die Richtungsfahrbahnen sind jeweils drei Fahrspuren geplant. Ende 2022 soll die Verkehrsfreigabe erfolgen. Endgültig fertiggestellt wird die neue Holzbachbrücke dann im Laufe des Jahres 2023. In den Sommerferien kommt es zu Änderungen in der Verkehrsführung: Ab 2. August bis voraussichtlich Ende September ist das Linksabbiegen aus der Holzbachstraße Nord kommend in Richtung Süden (Rosenaustraße oder den südlichen Teil der Holzbachstraße) nicht mehr möglich. Das Rechtsabbiegen stadtauswärts ist weiterhin möglich. Ab 26. August muss zudem die Linksabbiegerspur von der Bürgermeister-Ackermann-Straße kommend in die Holzbachstraße Nord entfallen. Die Umleitungen werden über die Rosenaustraße bzw. Reinöhlstraße eingerichtet. 

Umleitung Linie 601: Alle Fahrten stadteinwärts über die Schlettererstr.-Fröhlichstraße – Fuggerstraße umgeleitet werden, damit die Haltestelle „Augsburg, Staatstheater“ bedient werden kann. Die Haltestelle „Augsburg, Curt-Frenzel-Stadion“ in Fahrtrichtung stadteinwärts entfällt während dieser Zeit ersatzlos.
 


Für den motorisierten Verkehr bleiben während der Abbruch- und Bauarbeiten alle Fahrbeziehungen bestehen. Die Verkehrsführung auf der Hauptstraße verändert sich aber insofern, dass die Fahrspuren versetzt werden.

Bis in den Herbst wurde in der ersten Bauphase der westliche Teil der Brücke erstellt. Nach Fertigstellung des westlichen Brückenbereiches wurde der motorisierte Verkehr Anfang November auf das neue Brückenteil verlagert. Aktuell wird der Neubau an dieser Stelle fortgeführt. Im Anschluss daran wird im westlichen Brückenteil der Geh- und Radweg auf der Brücke hergestellt.

Verlagerung der Fahrspuren

Sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts kann der motorisierte Verkehr weiterhin von der Bgm.-Ackermann-Straße auf die Rosenaustraße mit zwei Spuren fahren und umgekehrt. Die Rechtsabbiegespuren in den östlichen (Richtung Plärrer) und den südwestlichen (Richtung Pfersee) Teil der Holzbachstraße müssen gesperrt werden, jedoch können diese auf den Geradeausspuren als gemeinsame Spur mitgeführt werden.

Umleitung des Rad- und Fußverkehrs

Der Rad- und Fußverkehr wird um die Baustelle geleitet. Die Umleitung stadteinwärts führt über den Wohnmobilstellplatz, an der Fischerstube vorbei und über die Wertachkanalbrücke auf die südwestliche Holzbachstraße. Stadtauswärts wird der Rad- und Fußverkehr über die Kleingartenanlage Lotzbeckwiese und eine Behelfsbrücke über den Holzbach auf die Kreuzung Bgm.-Ackermann-Straße/Holzbachstraße geführt (siehe Umleitungsplan).

Weitere Bauphasen in 2022

Für das Verbinden beider Brückenteile und die Durchführung des Straßenbaus wird es Mitte und Ende des Jahres Änderungen in der Verkehrsführung geben. Genauere Informationen hierzu folgen zu gegebener Zeit.

Weitere Engstelle im städtischen Radwegenetz wird beseitigt

Im Endzustand erhält die neue Holzbachbrücke beidseitig getrennte Geh- und Radwege mit einer Breite von je insgesamt fünf Metern, für die Richtungsfahrbahnen sind jeweils drei Fahrspuren geplant. Ende 2022 soll die Verkehrsfreigabe erfolgen. Endgültig fertiggestellt wird die neue Holzbachbrücke dann im Laufe des Jahres 2023.

Rund 1500 Lkw am Tag

Die Holzbachbrücke bildet den Übergang von der Rosenaustraße in die Bgm.-Ackermann-Straße, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Stadtzentrum und westlichem Umland. Auf dem Zubringer zu den Bundestraßen B17 und B300 fahren täglich bis zu 40 000 Fahrzeuge, darunter durchschnittlich 1500 Lkw. Insbesondere der Schwerverkehr und Tausalz haben im Laufe der Jahrzehnte zu erheblichen Schäden am aktuellen Brückenbauwerk geführt. Eine Sanierung war wirtschaftlich nicht mehr durchführbar.

Der Freistaat Bayern fördert die Baumaßnahme mit rund 1,75 Millionen Euro aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz und 226.000 Euro aus Mitteln des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes.