Neubau der Holzbachbrücke

Im April beginnt der Abbruch des westlichen Teils der Holzbachbrücke bei der Kleingartenanlage „Lotzbeckwiese“. Mit dem Neubau soll u.a. die Sicherheit für den Rad- und Fußverkehr verbessert werden.

Für den motorisierten Verkehr bleiben während der Abbruch- und Bauarbeiten alle Fahrbeziehungen bestehen. Die Verkehrsführung auf der Hauptstraße verändert sich aber insofern, dass die Fahrspuren versetzt werden.

Verlagerung der Fahrspuren

Während der ersten Bauphase wird in der Nacht auf den 31.03.  der motorisierte Verkehr auf den östlichen Bereich der Holzbachbrücke verlagert (Seite Kleingartenanlage), damit der westliche Teil (Wertach-Seite) abgebrochen werden kann und der Neubau des westlichen Brückenbereiches erfolgen kann. Sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts kann der motorisierte Verkehr weiterhin von der Bgm.-Ackermann-Straße auf die Rosenaustraße mit zwei Spuren fahren und umgekehrt. Die Rechtsabbiegespuren in den östlichen (Richtung Plärrer) und den südwestlichen (Richtung Pfersee) Teil der Holzbachstraße müssen gesperrt werden, jedoch können diese auf den Geradeausspuren als gemeinsame Spur mitgeführt werden. Zeitweise wird jedoch stadteinwärts für die Bohrpfahlgründungen außerhalb der Hauptverkehrszeit eine Fahrspur für die Arbeiten entfallen.  

Umleitung des Rad- und Fußverkehrs

Der Rad- und Fußverkehr wird um die Baustelle geleitet. Die Umleitung stadteinwärts führt über den Wohnmobilstellplatz, an der Fischerstube vorbei und über die Wertachkanalbrücke auf die südwestliche Holzbachstraße. Stadtauswärts wird der Rad- und Fußverkehr über die Kleingartenanlage Lotzbeckwiese und eine Behelfsbrücke über den Holzbach auf die Kreuzung Bgm.-Ackermann-Straße/Holzbachstraße geführt (siehe Umleitungsplan). In einem ersten Schritt wird die Zuwegung zur Behelfsbrücke ab 15. März hergestellt. Die Umleitung stadtauswärts wird dann voraussichtlich ab dem 19. März eingerichtet. Gegen Ende März wird der Radverkehr in Richtung Plärrer auch noch gesichert mittels Angebotsstreifen auf die Fahrbahn in der Holzbachstraße entlassen. Die Umleitung stadteinwärts beginnt mit der Umstellung der Hauptphase.

Zweiter Bauabschnitt beginnt im Herbst

Nach Fertigstellung des westlichen Brückenbereiches wird der motorisierte Verkehr voraussichtlich ab Ende September auf das neue Brückenteil verlagert. Dann wird der östliche Teil der Brücke abgebrochen und der Neubau wird an dieser Stelle fortgeführt. Im Anschluss daran wird im westlichen Brückenteil der Geh- und Radweg auf der Brücke hergestellt.

Weitere Engstelle im städtischen Radwegenetz wird beseitigt

Im Endzustand erhält die neue Holzbachbrücke beidseitig getrennte Geh- und Radwege mit einer Breite von je insgesamt fünf Metern, für die Richtungsfahrbahnen sind jeweils drei Fahrspuren geplant. Ende 2022 soll die Verkehrsfreigabe erfolgen. Endgültig fertiggestellt wird die neue Holzbachbrücke dann im Laufe des Jahres 2023.

Rund 1500 Lkw am Tag

Die Holzbachbrücke bildet den Übergang von der Rosenaustraße in die Bgm.-Ackermann-Straße, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Stadtzentrum und westlichem Umland. Auf dem Zubringer zu den Bundestraßen B17 und B300 fahren täglich bis zu 40 000 Fahrzeuge, darunter durchschnittlich 1500 Lkw. Insbesondere der Schwerverkehr und Tausalz haben im Laufe der Jahrzehnte zu erheblichen Schäden am aktuellen Brückenbauwerk geführt. Eine Sanierung war wirtschaftlich nicht mehr durchführbar.

Der Freistaat Bayern fördert die Baumaßnahme mit rund 1,75 Millionen Euro aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz und 226.000 Euro aus Mitteln des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes.