Violinwettbewerb hat seine Hauptdarsteller gewählt

18.01.2019 10:19 | Kultur

Insgesamt 31 junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt sind zum 10. Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart eingeladen. Die Vorjury hat die hoffnungsvollsten Talente unter 100 Bewerbern gefunden. Am stärksten vertreten ist Japan mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sechs kommen aus Südkorea. Die andere Hälfte kommt aus den USA, China, Taiwan sowie aus Deutschland und mehreren europäischen Ländern.

"Dem neuen Konzept entsprechend wurde eine sehr strenge Auswahl getroffen", so der künstlerische Leiter Linus Roth. Foto: Dan Carabas

Die dreiköpfige Vorjury, bestehend aus den international renommierten Geigern David Frühwirth, Ulf Hoelscher und Marco Rizzi hatte Schwerstarbeit beim Auswahl-Marathon zu leisten. Im Medienlabor der Universität Augsburg mussten die Prüfer an zwei Tagen das Video-Material der annähernd 100 Geiger*innen bewerten.

Das von Dr. Ulrich Fahrner betreute Medienlabor der Universität Augsburg bot hierfür beste technische Voraussetzungen. Um sich ganz auf den musikalischen Eindruck konzentrieren zu können, blieb das Bild nach Angaben von Wettbewerbsleiter Simon Pickel während des gesamten Auswahlvorgangs ausgeschaltet. Der Künstlerische Leiter Linus Roth berichtet, dass dem neuen Konzept entsprechend eine sehr strenge Auswahl getroffen wurde und damit das Niveau bereits in der ersten Runde deutlich höher sein wird als bisher.

Hohes Niveau verspricht spannenden musikalischen Wettkampf

„Wir haben die Richtigen aus allen angemeldeten Violinist*innen ausgewählt. Es war nicht leicht, denn das Gehörte hatte international hohes Niveau und unterschied sich oft nur in Nuancen", so Juror Ulf Hoelscher. Man darf also vom 31. Mai bis zum 08. Juni 2019 höchst spannende Auftritte der internationalen Nachwuchselite beim musikalischen Kampf um den Mozartpreis erwarten.    

 Weitere Informationen: www.leopold-mozart-competition.de