Erneutes Treffen zur Zukunft von Ledvance

18.12.2017 11:11 | Bildung & Wirtschaft

Die "Augsburger Allianz für Arbeitsplätze" ist jetzt erneut zu einem Runden Tisch zusammengekommen, um über die Zukunft von Ledvance und seinen 650 Mitarbeitern zu beraten. Die Allianz ist nach wie vor der Ansicht, dass eine komplette Schließung des Augsburger Standortes nach wie vor keineswegs die einzige Alternative sei.

„Alle Beteiligten der Allianz arbeiten seit Bekanntwerden der geplanten Standortschließung eng und vertrauensvoll miteinander, um den Beschäftigten zu zeigen, dass wir die Entscheidung der Geschäftsleitung zur geplanten Schließung nicht einfach hinnehmen“, sagt Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber. „Mit der Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und den anderen involvierten Akteuren haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche mit der Geschäftsführung, dem chinesischen Konsulat in München und dem Bundeswirtschaftsministerium stattgefunden, um ernsthafte objektive Alternativkonzepte und Fortführungsszenarien zu prüfen.“

Es muss nicht unbedingt zu einer kompletten Standortschließung kommen

Alle Beteiligten gehen davon aus, dass zumindest ein Teil des Standorts Augsburg erhalten werden könnte. Grundlage hierfür sind die von der Geschäftsleitung auf Bitte der Allianz übergebenen Zahlen, die derzeit vom Betriebsrat geprüft werden und in einem Gutachten zur Fortführungsperspektive münden. Mit den Ergebnissen ist im Februar 2018 zu rechnen. Ziel ist es, die Kompetenzen, wie auch das vorhandene Know-How in Augsburg zu halten.  

Die Augsburger Allianz für Arbeitsplätze setzt sich aus der Stadt, der Arbeitsagentur, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der IG Metall, der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer zusammen. Ebenso war bei der heutigen Sitzung wieder eine Vertreterin aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium anwesend. (pm/pif)