Stadt unterstützt Urban Gardening

17.02.2018 10:06 | Umwelt & Soziales

Aus vereinzelten Balkongärtnern und Hobbypflanzern ist eine Bewegung geworden, die auch in Augsburg Freunde hat. Mit den „Richtlinien für Gemeinschaftsgärten“, die der Umweltausschuss im Februar beschlossen hat und der Bereitstellung geeigneter Grundstücke, fördert die Stadt auf ihren Flächen neue Formen urbaner Gärten. Bereits in den beiden nächsten Jahren können an der Pferseer Uhlandstraße 50 Gartenparzellen entstehen.

Ein Trend, der auch in Augsburg Zulauf findet: Urban Gardening. Foto: Florian Pittroff/flo-job Büro

In den Städten dieser Welt wird an allen möglichen und unmöglichen Orten gebuddelt, gepflanzt und geerntet. Auf Dächern, Mauern und Grünstreifen werden Blumen gezüchtet und Karotten aus der Erde gezogen.

„Um das Grünflächenangebot im Rahmen der Stadtentwicklung weiter zu verbessern, unterstützt die Stadt Augsburg die Entstehung neuer Gemeinschaftsgärten. Eine breite Vielfalt gärtnerischer Angebote ist mir deshalb ein großes Anliegen“, so Umweltreferent Reiner Erben.

Aktuelle Richtlinien bieten nicht nur einen verlässlichen Rahmen zur Planung und Gestaltung solcher Gemeinschaftsgärten. Sie dienen auch als Richtschnur für die Nutzung und Bewirtschaftung durch einen Trägerverein, der von der Stadt unterstützt wird. Damit ist gewährleistet, dass sich auch Bürgerinnen und Bürger gärtnerisch betätigen können, für die ein Kleingarten keine Option ist.

Um geeignete Flächen und Trägervereine zu finden, arbeiten Umwelt- und Finanzreferent eng zusammen. Ein erstes Grundstück an der Uhlandstraße in Pfersee kann bereits für die gärtnerische Nutzung vorbereitet werden. (pm/pif)

Richtlinien für Gemeinschaftsgärten