Planung für ehemaliges CEMA-Gelände liegt erneut aus

18.05.2020 07:42 | Stadtplanung

Auszug aus der geänderten Planzeichnung. Grafik: Stadtplanungsamt Augsburg

Die Brachfläche der ehemaligen Molkerei CEMA an der Zirbelstraße im Stadtteil Oberhausen soll revitalisiert werden. Ziel der Planung ist eine städtebauliche Neuordnung und Aufwertung des Areals durch die Schaffung dringend benötigten Wohnraumes, erlebbarer Grünstrukturen und einer zeitgemäßen Umnutzung markanter, identitätsstiftender Gewerbebauten. Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen hierzu zu schaffen, wird momentan der Bebauungsplan Nr. 278 A „Zwischen Meierweg und Zirbelstraße“ aufgestellt. Im Zeitraum vom 11. November 2019 bis einschließlich 13. Dezember 2019 fand die öffentliche Auslegung und erneute Behördenbeteiligung zum Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 278 A statt.

Nun haben sich Änderungen in der Planung ergeben, die zur Folge haben, dass der geänderte Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 278 A erneut auszulegen ist. Außerdem müssen die Stellungnahmen der berührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange erneut eingeholt werden. Dabei wird auf die gesetzlich vorgesehene Möglichkeit zurückgegriffen, die Stellungnahmen auf die geänderten oder ergänzten Teile des Bebauungsplanes Nr. 278 A zu beschränken. Die Dauer der Auslegung und die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen wurde auf zwei Wochen verkürzt und findet nun vom 25. Mai 2020 bis einschließlich 8. Juni 2020 im Flur des Stadtplanungsamtes und im Internet unter www.augsburg.de/auslegung statt. Details zur verkürzten und beschränkten Auslegung sowie eine Erläuterung was sich an der Planung geändert hat, sind dem Amtsblatt der Stadt Augsburg vom 15. Mai 2020 zu entnehmen.

Besondere Hinweise aufgrund der Corona-Pandemie

Seit 27. April 2020 muss in ganz Bayern von allen Personen ab 6 Jahren beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen eine Mund-und-Nasen-Bedeckung getragen werden. Um Mitarbeiter und Bürger vor einer möglichen Infektion zu schützen, hat auch die Stadt Augsburg entschieden, dass alle Bürger bei Kontakt mit Beschäftigten oder in städtischen Liegenschaften eine Maske tragen müssen. Daher darf der Aushangbereich des Stadtplanungsamtes nur mit einem entsprechenden Mund-und-Nasen-Schutz betreten werden. Auf einen Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Einsichtnehmenden ist zwingend zu achten. Beim Anfassen der Planunterlagen sind die kommunizierten Handhygienemaßnahmen zu beachten.

Wir weisen darauf hin, dass momentan lediglich der Aushangbereich des Stadtplanungsamtes ohne vorherige Terminvereinbarung für Bürger zugänglich ist. Der Parteiverkehr ist insoweit bis auf weiteres nur eingeschränkt möglich.

Zum Schutz vor Ansteckung empfehlen wir, die Planunterlagen im Internet unter www.augsburg.de/auslegung anzusehen und auf das Aufsuchen des Aushangbereichs des Stadtplanungsamtes zu verzichten.