Neue Schulmensa und Betreuungsräume für die Werner-Egk-Grundschule

26.11.2019 13:15 | Bildung & Wirtschaft Bildung

Da schmeckt das Mittagessen besonders gut: An der Werner-Egk-Grundschule in Oberhausen wurde heute die neue Mensa feierlich eröffnet!

Die Schülerinnen und Schüler der Werner-Egk-Grundschule können ihre Mittagspause in der nagelneuen Schulmensa genießen. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Nachfrage nach Ganztagsbetreuung steigt
Mit dem Ausbau reagiert die Stadt auf den steigenden Betreuungsbedarf. Die Kapazitäten der bisherigen Räume zur Essensversorgung und Betreuung im benachbarten Jugendhaus H2O waren in Anbetracht der steigenden Nachfrage nicht mehr ausreichend.

Kosten für den Neubau
Die Gesamtkosten für den Bau der neuen Mensa sowie der entsprechenden Nebenräume belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro. Für Neuausstattungen fallen zusätzlich 69.000 Euro an. Vom Freistaat wird der Neubau mit 872.000 Euro bezuschusst.

Zudem spendete die Wohnbaugruppe Augsburg eine Sitzgruppe für den Außenbereich der Schule. Damit ist die bauliche Modernisierung der Werner-Egk-Grundschule allerdings noch nicht abgeschlossen. Um die Lern- und Aufenthaltsqualität weiter zu verbessern, steht im nächsten Schritt die Gesamtsanierung des Schulhauses auf dem Plan. Baubeginn ist voraussichtlich im Herbst/Winter 2020/2021.

Bildungsdreieck Oberhausen
Nach der Fertigstellung der neuen Turnhalle 2016 ist die Schulmensa bereits die zweite Baumaßnahme für die Schülerinnen und Schüler in Oberhausen. Das Grundkonzept der (schul-)baulichen Entwicklung im Umfeld der Werner-Egk-Grundschule ist das sog. „Bildungsdreieck Oberhausen“. Folgende Projekte sind Bestandteil des Bildungsprogramms für Oberhausen:

  • der Neubau der Kita Zollernstraße
  • die Unterbringung des Jugendhauses H2O und der Ganztagesbetreuung der Werner-Egk-Grundschule im dadurch frei gewordenen ehemaligen Kita-Gebäude
  • der Turnhallenneubau und
  • der Bau der Schulmensa für die Werner-Egk-Grundschule


300 Millionen für unsere Schulen

Die Baumaßnahme ist Teil des Bildungsförderungsprogramms der Stadt. Unterstützt vom Freistaat Bayern investiert die Stadt bis 2030 insgesamt 300 Millionen Euro in ihre 70 Schulen. Dabei wird nicht nur die Bausubstanz saniert und modernisiert, auch die vielfältigen Anforderungen an zeitgemäße Bildung, etwa in Naturwissenschaften und Ganztagesbetreuung, werden baulich umgesetzt.