Neue Nutzung für CEMA-Gelände

10.11.2019 23:00 | Stadtplanung

Auszug aus der Planzeichnung des Bebauungsplanes Nr. 278 A. Grafik: Stadtplanungsamt Augsburg

Das Areal der ehemaligen Molkerei CEMA an der Zirbelstraße im Stadtteil Oberhausen liegt seit der Aufgabe der Molkereinutzung im Jahr 2010 vorwiegend brach. Diese Brachflächen sollen revitalisiert und einer neuen Nutzungsstruktur zugeführt werden. Wesentliche Elemente der geplanten Aufwertung der an der Nahtstelle zwischen Wohnen und Gewerbe liegenden Fläche sind die Realisierung dringend benötigten Wohnraums, eine zeitgemäße Umnutzung markanter, identitätsstiftender Gewerbebauten und die Schaffung erlebbarer Grünstrukturen.
 
Nachdem sich die angestrebte Neuordnung des CEMA-Geländes nicht auf Grundlage des für dieses Areal bereits bestehenden Planungsrechts umsetzen lässt, hat der Stadtrat im Juli 2016 die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 278 A „Zwischen Meierweg und Zirbelstraße” beschlossen. Im Rahmen der Fortschreibung der Planung wurde der Geltungsbereich zwischenzeitlich geändert und das Verfahren von einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan auf einen sogenannten „Angebotsbebauungsplan” umgestellt. Im Zeitraum vom 11. November 2019 bis einschließlich 13. Dezember 2019 findet nun die öffentliche Auslegung des Entwurfs der Planung im Flur des Stadtplanungsamtes und zeitgleich im Internet statt. Einzelheiten hierzu können im Amtsblatt vom 1. November 2019 nachgelesen werden.