Neu: Schnellladestationen für E-Autos

22.11.2018 16:38 | Umwelt & Soziales

E-Autos schneller aufladen - die Stadtwerke Augsburg (swa) haben heute sechs neue Schnellladestationen in Betrieb genommen. Ein wichtiger Schritt, hin zu mehr E-Mobilität in Augsburg.

Mit einer Schnellladestation geht "tanken" für Halter von E-Autos dank 50 kW jetzt viel schneller. Foto: Thomas Hosemann/swa

In Augsburg gibt es ab sofort sechs Schnellladestationen für Elektroautos. Die erste von sechs Stationen wurde jetzt vom offiziell in Betrieb genommen. 

Damit gehen die swa in Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg im Rahmen des Masterplan E-Mobilität einen weiteren Schritt im Bereich E-Mobilität.

Schnell aufgeladen mit Strom aus Wasserkraft

Die Schnellladestationen sind für den Nutzer schneller und komfortabler als die bisherigen eLadesäulen. Die neuen Schnellladestationen haben eine Leistung von 50 kW. Getankt werden die Autos mit dem umweltfreundlichem swa Strom Regenio, der zu 100 Prozent aus Wasserkraft erzeugt wird.

Der Kunde kann zwischen zwei einfachen Zahlungsmöglichkeiten wählen:

  • Laden mit der swa eLadekarte (eFlat): Kunden zahlen einen Festbetrag von 29,90 Euro pro Monat. Dafür können sie dann so viel tanken wie sie möchten und haben die Wahl zwischen den Schnell- oder Normalladern.

  • Laden mit Direktzahlung (Festpreis unabhängig von der getankten Strommenge oder Ladedauer)

    • für Normallader: sieben  Euro
    • für Schnelllader: zehn Euro

E-Mobilität soll bequemer werden

„Wir modernisieren und erweitern unser Netz an eLadesäulen ständig, um unseren Kunden die Nutzung von Elektroautos so bequem wie möglich zu gestalten“, so swa-Geschäftsführer Alfred Müllner.

Insgesamt gibt es nun in Augsburg 25 eLadestationen für Normallader und sechs Schnellladestationen. Die bestehenden Siemens Ladesäulen werden aktuell ausgetauscht.

Die sechs Schnelllader und der Austausch der bestehenden Siemens eLadestationen werden im Rahmen der „Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland des Bundeinnenministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur“ gefördert. (pm/grr)