Kostenlose Milch in Schulen und Kitas

01.03.2018 09:03 | Bildung & Wirtschaft, Umwelt & Soziales

„Die Milch macht‘s“ – mit diesem Slogan warb die CMA vor 30 Jahren. Als Vitamin- und Kalzium-Lieferant ist Milch auch heute nach wie vor gefragt. An Schulen und Kitas gibt es Milchprodukte jetzt kostenlos. Das neue Schulmilchprogramm der EU macht‘s möglich.

Greift alle zu: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Milchprinzessin Melanie Maier verteilten die ersten Schulmilch-Portionen in der Westpark-Grundschule. Fotos: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Milch, Joghurt, Buttermilch, Quark und Käse frei Klassenzimmer: Seit Februar können Kinder ab 3 Jahren in bayerischen Grund- und Förderschulen sowie Kindertagesstätten Milchprodukte kostenlos erhalten. Schon jetzt machen 135 Einrichtungen in Augsburg mit.
 

Milch-Buffet mit OB Dr. Gribl und Minister Brunner

Am heutigen Donnerstag fand in Augsburg die bayernweite Auftaktveranstaltung zum Schulmilchprogramms statt. In der Westpark-Grundschule richtete Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Milchprinzessin Melanie Maier ein Frühstücksbuffet mit Milchprodukten an. Die Schülerinnen und Schüler griffen gerne zu und ließen es sich schmecken.
 

Die Schule bestellt, der Projektförderer bezahlt

Die kostenlose Milch ist Teil des EU-Schulprogramms. Seit neun Jahren gibt es das Schulfruchtprogramm. Jede Woche erhalten teilnehmende Schulklassen eine Kiste voll Obst und Gemüse, das sie kostenlos genießen können. Jetzt gibt es auch Milch gratis.

In den Schulfrucht-Kisten werden jetzt auch Milchprodukte direkt mitgeliefert.
 

Die Bestellung wickeln die Schulen und Kitas selbst ab. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat eine Liste der zugelassenen Lieferanten zusammengestellt. Mit einem davon vereinbart die Einrichtung, was wann geliefert wird. Der Lieferant rechnet direkt mit den Projektförderern ab – so hat die Schule keinen großen Aufwand.
 

Infos per Mail und im Internet

Alles Wissenswerte zum Schulmilchprogramm gibt es auf dem Merkblatt des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Weitere Informationen erhalten Schulen und Kitas per E-Mail unter poststelle(at)stmelf.bayern.de. (pm/rs)