Grünes Licht für die dritte Augsburger Verkehrsschule

06.03.2020 07:59 | Bildung

In den kommenden Wochen fällt der Startschuss für die dritte Augsburger Verkehrsschule auf dem Gelände des ehemaligen Parkplatzes P4 des Rosenaustadions. Den bevorstehenden Baubeginn nahmen Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Polizeipräsident Michael Schwald und der 1. Vorsitzende der Verkehrswacht Augsburg e.V., Martin Schomanek, zum Anlass, das seit längerem geplante Gemeinschaftsprojekt vorzustellen, das zudem Teil des Bildungsförderprogramms „300 Millionen für unsere Schulen“ ist.

Gemeinsam für mehr Sicherheit: Bildungsreferent Hermann Köhler, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Polizeipräsident Michael Schwald und der 1. Vorsitzende der Verkehrswacht Augsburg e.V., Martin Schomanek stellen die neue Verkehrsschule vor.

Gemeinsam für mehr Sicherheit: Bildungsreferent Hermann Köhler, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Polizeipräsident Michael Schwald und der 1. Vorsitzende der Verkehrswacht Augsburg e.V., Martin Schomanek stellen die neue Verkehrsschule vor.

Knapp 1,8 Millionen Euro investiert die Stadt Augsburg in die Umwidmung des rund 4700 qm großen Areals an der Gabelsberger Straße, um den Augsburger Schülerinnen und Schülern optimale Bedingungen für den an Grundschulen verpflichtenden Verkehrsunterricht zu bieten. Die Ausstattung mit Übungsfahrrädern und Unterrichtsmaterialien übernimmt wie an den anderen beiden Verkehrsschulen die Verkehrswacht. „Das gemeinsame Ziel von Stadt, Polizei und Verkehrswacht ist es, hier die Schülerinnen und Schüler unter realitätsnahen Bedingungen und im geschützten Bereich bestmöglich auf die Teilnahme am Straßenverkehr in der Stadt vorzubereiten“, betonte OB Gribl.

Rund 2300 Grundschülerinnen und –schüler sowie Vorschulkinder erhalten bisher pro Schuljahr an den beiden bereits seit Längerem bestehenden Jugendverkehrsschulen am Senkelbach und an der Johann-Strauß-Straße ihren Verkehrsunterricht durch fünf Verkehrserzieherinnen und –erzieher.

Aufgrund steigender Schülerzahlen und reduzierter Klassenstärken waren diese beiden Verkehrsschulen in den vergangenen Jahren an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Polizeipräsident Schwald begrüßt daher das Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Polizei und Verkehrswacht für einen weiteren Übungsplatz: „Von der dritten Verkehrsschule im Augsburger Stadtgebiet erhoffen wir uns eine deutliche Entlastung und Entzerrung der Beschulung“.

Die Verkehrswacht, die dort in Zukunft auch eine Geschäftsstelle unterhalten wird, plant zur optimalen Nutzung der Anlage zudem außerhalb der Übungszeiten für Schulen Kurse für Erwachsene, insbesondere für Senioren.


Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg