Glänzendes Andenken an Kurt F. Viermetz

11.05.2018 17:51 | Kultur

Kurt R. Viermetz, im Jahr 2016 verstorbener Ehrenbürger und besonderer Förderer Augsburgs, hat der Stadt ein besonderes Vermächtnis hinterlassen: Eine Sammlung von rund 100 Silberexponaten, die von Augsburger Gold- und Silberschmieden in den für die Stadtgeschichte wichtigen Epochen Spätrenaissance, Hochbarock und Rokoko gefertigt wurden. Diese wurde nun an das Maximilianmuseum offiziell übergeben.

OB Dr. Kurt Gribl, Altoberbürgermeister Dr. Peter Menacher und Kulturreferent Thomas Weitzel (von links) zeigten sich begeistert von den kunstvollen Augsburger Silberschmiede-Arbeiten. Fotos: Annette Zoepf/Stadt Augsburg

„Ein glänzendes Andenken mit vielen Anknüpfungspunkten an Augsburg“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl in seinem Dank, dem sich Alt-OB Dr. Peter Menacher als Vorsitzender der Kurt und Felicitas Viermetz-Stiftung anschloss. „Die bereits bestehende Sammlung des Maximilianmuseums wird dadurch ausgezeichnet ergänzt und wesentlich bereichert.“
 

Nicht mehr nur in Moskau oder Dresden

Kulturreferent Thomas Weitzel stellte in Aussicht, dass die Exponate nach der Erstellung des Bestandkataloges in einer Sonderausstellung der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So könne man einen wesentlichen Bestand kunstvoller Augsburger Silberschmiede-Arbeiten nun nicht nur im Moskauer Kreml oder im Grünen Gewölbe in Dresden betrachten, sondern auch in der Stadt selbst.
 

Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung

Am 25. November 2016 ist der Ehrenbürger der Stadt Augsburg, Kurt F. Viermetz, verstorben. Kurt F. Viermetz hat sich in der Vergangenheit in besonderem Maße um die Stadt Augsburg verdient gemacht. So hat er beispielsweise im Jahre 2003 die Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung zur Förderung der Wissenschaft, Kunst und Kultur in Augsburg und Bayerisch-Schwaben sowie zur Förderung der deutsch-amerikanischen Völkerbeziehung und -verständigung gegründet.

Kurt F. Viermetz war auch ein großer Mäzen und unterstützte die Stadt Augsburg, insbesondere auch die Kunstsammlungen durch die Zur-Verfügung-Stellung bedeutender Geldbeträge sowie die Zuwendung ausgewählter Kunstschätze, wie zuletzt einer Lavabo-Garnitur. (haja)