Forscher von Morgen

28.07.2020 15:00 | Bildung Bildung & Wirtschaft

Die Stadt hat den „Wissenschaftspreis Augsburger Schulen“ verliehen. Von Mikroplastik bis zu Wahrheitsfindung reichte das Spektrum, in dem die Nachwuchswissenschaftler aus Geistes- und Naturwissenschaften forschten.

Der Wissenschaftspreis wurde in den Kategorien Geistes- und Naturwissenschaften verliehen. Foto: Ruth Plössel

Hohes Leistungsniveau

Unvermindert hoch ist das Leistungsniveau, das sich auch in der 13. Ausgabe des „Wissenschaftspreises Augsburger Schulen“ zeigt. Bildungsbürgermeisterin Martina Wild überreichte gestern im Goldenen Saal des Rathauses den Preisträgerinnen und Preisträgern ihre Urkunden und Preise. Vergeben wurden in den Kategorien Geistes- und Naturwissenschaften je drei Preise sowie ein Sonderpreis.

Die Gewinnerinnen und Gewinner im Einzelnen

In der Kategorie Geisteswissenschaften wurden ausgezeichnet:

  1. Preis: Julian Kratz, Gymnasium bei St. Anna (2.500 Euro). Thema: „Ein Monolith der Filmgeschichte Ästhetisierung, Illusion und Immersion im Werk Stanley Kubricks“
  2. Preis: Elisabeth Suchan, Maria-Theresia-Gymnasium (1000 Euro). Thema: „Vincent van Gogh – Wahnsinniges Genie?“
  3. Preis: Antonia Flatschart, Gymnasium bei St. Anna (500 Euro). Thema: „Wahrheit um jeden Preis? – Analyse der Auswirkungen von Whistelblowing am Beispiel von Edward Snowden“

In der Kategorie Naturwissenschaften wurden ausgezeichnet:

  1. Preis: Zoe Prillwitz, Maria-Ward-Gymnasium, (2.500 Euro). Thema: „Mikroplastik in den Fließgewässern der Stadt Augsburg“
  2. Preis: Sophia Hafner und Franziska Hohenester, Maria-Ward-Gymnasium (1000 Euro), Thema: „Fließgewässerlibellen im Stadtwald Augsburg“
  3. Preis: Raphael Buck (500 Euro), Thema: „Problemfall Nachhall“

Der Sonderpreis ging an die Wittelsbacher Grundschule für die Arbeit „Wittelsbacher – Geschichtenkiste“.

Lohn für Engagement und Eigenständigkeit

Der „Wissenschaftspreis Augsburger Schulen“, der zum 13. Mal vergeben wurde, belohnt das Engagement von Schülerinnen und Schülern, die ein nach wissenschaftlichen Kriterien eigenständig erarbeitetes Thema bearbeiten und einreichen. Bildungsbürgermeisterin Martina Wild überreichte den Gewinnerinnen und Gewinnern ihre Urkunden und Preise. Sie lobte vor allem das große Engagement und den hohen wissenschaftlichen Standard der Schülerarbeiten, die sich mit anspruchsvollen sowie teils hochaktuellen geistes- und naturwissenschaftlichen Themen auseinandersetzten. „Ich freue mich, dass das Niveau der Arbeiten auch in diesem Jahr unvermindert hoch ist“, sagte Bürgermeisterin Wild. „Dafür verdienen übrigens auch diejenigen, die jetzt nicht unter den Preisträgern sind, große Anerkennung“.

Neugierde, gründliches Arbeiten und Durchhaltevermögen

Den Glückwunsch zu ihren hervorragenden Arbeiten verbanden alle Laudatorinnen und Laudatoren mit dem Wunsch, dass die Neugierde, das gründliche Arbeiten und das Durchhaltevermögen als Grundlagen jeder wissenschaftlichen Arbeit die Preisträgerinnen und Preisträgern auch auf ihrem weiteren schulischen und beruflichen Weg begleitet. (pm/fha)