Förderung der Nachbarschaftsinitiativen geht weiter

13.07.2020 10:15 | Umwelt & Soziales

Die Stadt unterstützt weiterhin Nachbarschaftsinitiativen, die der Stadtgesellschaft insbesondere Personen aus Risikogruppen und älteren Menschen in der Krise helfen. Helferkreise und Einzelpersonen können die Förderung des Freistaats mit Unterstützung der Stadt Augsburg weiterhin beantragen.

Nachbarschaftsinitiativen in der Corona-Krise Bildnachweis: Christoph Urban/Stadt Augsburg.

Versorgung mit lebensnotwendigen Dingen des Alltags

Zu den förderfähigen Hilfsangeboten zählen zum Beispiel die Versorgung mit den lebensnotwendigen Dingen des täglichen Bedarfs, das Abholen von Rezepten in Arztpraxen und von Medikamenten in Apotheken sowie das Versorgen von Haustieren der betroffenen Personengruppe. Auch telefonische Besuchsdienste fallen unter die geförderten Hilfsangebote.

Qualitätsstandards zum Schutz aller Beteiligten

Das Freiwilligen-Zentrum steht den antragstellenden Nachbarschaftsinitiativen mit Rat und Tat zur Seite, damit auch auf dieser Ebene der Freiwilligenkoordination Qualitätsstandards eingehalten werden. Gleichzeitig wird der Schutz vor betrügerischen Machenschaften sichergestellt. Die Stadt Augsburg koordiniert mit dem Freiwilligen-Zentrum diese Initiativen zur Nachbarschaftshilfe und fördert sie mit einem
Einmalbetrag bis zu 1.500 Euro. Anträge können beim Büro für Bürgerschaftliches Engagement eingereicht werden, die Antragsformulare und Förderrichtlinien stehen online unter augsburg.de/nachbarschaftshilfe zur Verfügung.

Botschafter der Vielfalt und Sozialpaten

Das Büro für Bürgerschaftliches Engagement konnte bereits erste Projekte erfolgreich fördern. Dazu zählen unter anderem die Botschafter der Vielfalt, ein Projekt im Bündnis für Augsburg. Die Botschafter für Vielfalt nähen Schutzmasken und betreuen Besuchsdienste online. Mit dem Erhalt der Förderung konnte der Kauf einer Overlock-Nähmaschine mit elektronischem Zubehör finanziert werden. Auch die Sozialpaten – ebenfalls ein Projekt im Bündnis für Augsburg – bieten derzeit Menschen in sozialer Notlage Sprechstunden an. Um dies zu ermöglichen waren Schutzscheiben und Desinfektionsmittel erforderlich. Beide Projekte erhielten aufgrund ihres Einsatzes eine Förderung der Stadt Augsburg. (pm/pif)

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