Fliegerbombenfund am Alten Postweg

21.10.2019 17:35 | Bürgerservice & Rathaus

Am Alten Postweg wurde am Montagnachmittag, 21. Oktober, eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Um 19:30 Uhr war die Bombe erfolgreich entschärft. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl dankt den rund 80 Einsatzkräften.

Die Evakuierungszone rund um den Bombenfund am Alten Postweg. Bild: Polizei Schwaben Nord

Am Montagnachmittag wurde auf Höhe des Alten Postwegs, Hausnummer 97, eine amerikanische Fliegerbombe gefunden. Gegen 19:30 Uhr konnte sie ohne Komplikationen entschärft werden. Das rund 250 Kilogramm schwere Relikt des Zweiten Weltkriegs war bei Bauarbeiten entdeckt worden. Die Polizei evakuierte daraufhin ab 18:30 Uhr Gelände und Gebäude in einem Umkreis von 200 Metern. Ab 19 Uhr begann die Entschärfung, die von den Sprengmeistern problemlos in einer halben Stunde abgewickelt werden konnte.

Vorwiegend Gewerbegebiet betroffen

Da es sich vorwiegend um ein Gewerbegebiet handelt, hielten sich nur noch wenige Menschen in der Schutzzone auf. Die Firma PCI, welche durchgängig produziert, verlegte die Arbeiten kurzerhand in den hinteren Bereich des Geländes, der außerhalb des zu evakuierenden Radius lag.
Für den Verkehr für rund eine Stunde gesperrt waren die Rumplerstraße, der Alte Postweg sowie die Abfahrt zur B17 in beide Richtungen. Auch der Nahverkehr war von der einstündigen Sperrung betroffen. Die Straßenbahnlinie 3 wurde ab der Haltestelle Fachoberschule abgebrochen. Betroffen von den Einschränkungen war auch die die Buslinie 41, die ab Kollmannstraße über Firnhaberstraße, Eichleitnerstraße zur Friedrich-Ebert-Straße fuhr.

80 Einsatzkräfte vor Ort

Insgesamt waren 80 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst, Rotes Kreuz und Technischem Hilfswerk (THW) im Einsatz. Beim Maltester Hilfsdienst in der Werner-von Siemens-Straße 10 wurde eine Sammelstelle eingerichtet. Auch ein Bürgertelefon war erreichbar.
„Innerhalb von kurzer Zeit haben wir nun in diesem Jahr bereits den dritten Einsatz nach dem Fund einer Fliegerbombe in Augsburg. Auf Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen kann man sich in diesen kritischen Situationen stets verlassen. Jeder Einzelne leistet hier eine super Arbeit. Und auch die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl: „Allen Einsatzkräften die umsichtig und reibungslos für die gesicherte Evakuierung und Absperrung gesorgt haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen.“
Ordnungsreferent Dirk Wurm, der sich vor Ort ein Bild machte, schloss sich dem Dank des OBs an die Einsatzkräfte an: „Wir können froh und dankbar sein, dass die Entschärfung der Fliegerbombe auch diesmal wieder ohne größere Probleme gelungen ist.“ (pm/as)