Doppelhaushalt 2019/2020 ist genehmigt und passt in jede Tasche

10.04.2019 14:37 | Bürgerservice & Rathaus

Die Regierung von Schwaben hat den Doppelhaushalt 2019/20 der Stadt Augsburg genehmigt. Dabei legt die Aufsichtsbehörde Wert darauf, dass bei der Stadt Augsburg weiterhin konsequent Schulden getilgt werden. Wir haben das Zahlenwerk wieder als „Taschenhaushalt“ aufbereitet.

In übersichtlichen Torten-Diagrammen wird der städtische Haushalt auf unserer Seite augsburg.de/taschenhaushalt erklärt. Hier ein Blick auf die Ausgaben im Jahr 2019. Grafik: Stadt Augsburg

„Wir gehen mit unseren Finanzen verantwortungsvoll um“, betont Finanzreferentin Eva Weber. Bei dem von der Regierung von Schwaben seit Jahren festgelegten Basiskreditdeckel beträgt die Nettoneuverschuldung null Euro. Neu hinzugekommen waren Sonderkredite für das Schulsanierungsprogramm und die Theatersanierung. „Wir haben hier besonders darauf geachtet, Risiken für die Zukunft auszuschließen“, erläutert Weber. So werden die Schulsanierungskredite in einem festgeschriebenen Zeitraum von elf Jahren unter Inanspruchnahme von zinsgünstigen Förderkreditprogrammen zurückgeführt.

Bildlich erklärt auf augsburg.de/taschenhaushalt

Die Stadt Augsburg hat den Haushalt in den wichtigsten Einzelheiten als „Taschenhaushalt“ aufbereitet, also so kompakt und übersichtlich, dass er – bildlich gesprochen – in jede Tasche passt. Alle Infos dazu finden Sie auf augsburg.de/taschenhaushalt.

Historisch niedrige Zinsen wurden gesichert

Auch die Finanzierung der Theatersanierung konnte ohne unkalkulierbare Belastungen für kommenden Generationen gestaltet werden. So wurden die derzeit historisch niedrigen Zinsen für den gesamten Finanzierungszeitraum gesichert. „Damit konnten wir vermeiden, dass Anschlussfinanzierungen notwendig werden, die unter Umständen in eine Hochzinsphase fallen und so die Maßnahme verteuern würden“, so die Finanzreferentin.

Überschuss von sechs Millionen Euro im Vorjahr

Dass es um die Finanzen der Stadt derzeit gut bestellt ist, zeigt auch der Jahresabschluss 2018. „Mit einem leichten Überschuss von knapp sechs Millionen Euro haben wir auch in einem Haushaltsjahr, in dem viele Bedarfe notwendig geworden sind, gezeigt, dass die Themen aus Finanzsicht klar und sicher bearbeitet werden“, erläutert Eva Weber. So konnten die notwendig gewordenen rund drei Millionen Euro im Rahmen des versäumten Antrags im Amt für Kinder, Jugend und Familie aus dem laufenden Haushalt 2018 finanziert werden.

Solides Polster für laufendes Haushaltsjahr

Auch Erfordernisse vor allem aus dem Bereich der Schulsanierungen und der Errichtung von Kitas, konnten umgesetzt werden. „Gemeinsam mit den für 2019 erhöhten Schlüsselzuweisungen kann die Stadt Augsburg mit einem soliden Polster das laufende Haushaltsjahr bestreiten“, so Weber abschließend. (pm/rs)