Der Medizinstudiengang der Universität Augsburg kommt an

14.08.2019 10:39 | Uniklinik Bildung & Wirtschaft

Die Bewerbungsfristen im zentralen Vergabeverfahren für das Medizinstudium in Deutschland sind abgelaufen: Ein Fünftel der Studieninteressierten – 8.199 von insgesamt 41.791– hat sich für einen Studienplatz an der neu errichteten Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg beworben. Die ersten 84 Studierenden beginnen hier im Oktober ihr Studium im bayernweit ersten humanmedizinischen Modellstudiengang.

Die ersten 84 Studierenden beginnen hier im Herbst ihr Studium an der Uniklinik. Foto: Uniklinik Augsburg.

„935 Studieninteressierte der Humanmedizin haben die Universität Augsburg bei ihrer Standortwahl auf den ersten Platz gesetzt. Insgesamt gab es rund 8.000 Bewerberinnen und Bewerber für Augsburg. Damit sind wir aus dem Stand heraus ebenso attraktiv wie traditionsreiche Medizinstandorte“, freut sich die Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel. Dieser Erfolg sei dem innovativen Konzept, das dem Modellstudiengang zugrunde liege, den sehr guten Startbedingungen und den interessanten Forschungsschwerpunkten zu verdanken.    

Die ersten Studierenden am Aufbau beteiligen  

Die ersten Studierenden an der weiteren Ausgestaltung des bayernweit ersten Modellstudiengangs beteiligen möchte die Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Martina Kadmon: „Uns liegt sehr daran, gemeinsam mit unseren Studierenden unser Konzept nun bald mit Leben zu füllen und weiterzuentwickeln.“ Als Besonderheiten des Augsburger Studienangebots nennt Kadmon den frühen Einblick in die medizinische Praxis sowie die Verbindung von Grundlagendisziplinen wie der Anatomie und Biochemie mit klassischen klinischen Disziplinen wie der Inneren Medizin oder der Chirurgie.

Wissenschaftliches Denken und Handeln im Interesse der optimalen Therapie  

Besonders am Herzen, betont Kadmon, liege ihr die wissenschaftliche Ausbildung der zukünftigen Ärztinnen und Ärzte: „Sie sollen in der Lage sein, selbst zu forschen, vor allem aber sollen sie über die Kompetenz verfügen, mit wissenschaftlichen Daten umzugehen, diese Daten richtig zu verstehen und zu deuten. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um im späteren Berufsleben die beste Therapie für die Patienten wählen zu können.“ Und hier finden auch die beiden Forschungsschwerpunkte der Fakultät – Medical Information Sciences und Environmental Health Sciences – Eingang in die Augsburger Medizin-Ausbildung. (pm)

Weitere Informationen: augsburg.de/uniklinik