Brechtfestival für Städtebewohner*innen

17.12.2018 13:35 | Kultur

Das „Brechtfestival für Städtebewohner*innen“ geht vom 22. Februar bis 3. März 2019 über die Bühne. Karten für alle Programmpunkte gibt es ab sofort.

„Antigone :: Comeback“ katapultiert das Publikum direkt in eine Theaterprobe mit Bertolt Brecht und Helene Weigel am Theater Chur im Jahr 1948. Foto: Raum+Zeit

Ausgehend von Bertolt Brechts Gedichtzyklus „Aus dem Lesebuch für Städtebewohner“ (1926/27) ist die Beschäftigung mit dem Menschen in der Stadt das thematische Zentrum des Brechtfestivals 2019. Das „Brechtfestival für Städtebewohner*innen“ begibt sich vom 22. Februar bis 3. März 2019 mit einem zeitgemäßen und genreübergreifenden Programm aus Theater, Performance, Literatur, Musik, Vorträgen und Workshops auf die Spuren der Kräfte, die das Antlitz der neuen Städte gestalten.

Feministische Linie ist praktische AnwendungDas Festival legt einen (formalen) Schwerpunkt auf Produktionen, die in ihrer Ästhetik und mit kollektiven Arbeitsweisen Brechts Theatertheorie und -praxis weiterführen. Die feministische Linie des Festivals ist 2019 praktische Anwendung – mit Musiker*innen, Regisseur*innen, Schriftsteller*innen als perspektivgebenden Hauptfiguren.

Beim Brechtfestival ergänzen sich bewährte Formate wie „Die Lange Brechtnacht“ und der Poetry Slam, Beiträge lokaler Kulturakteur*innen und renommierte Gastspiele – etwa des Berliner Ensembles, sowie die freie, mit den Grimme-Preisträgern Devid Striesow und Sebastian Blomberg, Jasna Fritzi Bauer und Ursina Lardi prominent besetzte Theaterproduktion „Unendlicher Spaß“ des Regisseurs Thorsten Lensing. Das Staatstheater Augsburg ist Kooperationspartner des Brechtfestivals und erneut mit einer Brecht-Premiere am Programm beteiligt, und zwar mit „Baal“ in der Regie von Mareike Mikat.

Erweitert um inspirierende FacettenAusgewählte Produktionen namhafter deutscher Performance-Kollektive, wie zum Beispiel von She She Pop, andcompany&Co. oder Turbo Pascal, erweitern das Festivalerlebnis um inspirierende Facetten. Auf den Bühnen des Staatstheaters, im Kulturhaus abraxas, Sensemble Theater, Brechthaus, TIM, Provino Club, Parktheater und Grandhotel Cosmopolis sowie an vielen anderen kulturellen Hotspots der Stadt wird das Brechtfestival unter der künstlerischen Leitung von Patrick Wengenroth Brechts Werk erneut mit den gegenwärtigen Entwicklungen unserer Lebensrealität kontrastieren. (pm/rs)

Infos zum Brechtfestival und Kartenvorverkauf unter www.brechtfestival.de.

Die Programmzeitung ist ab Ende Dezember in der Bürgerinformation am Rathausplatz erhältlich.