Ab Januar startet die kostenlose City-Zone im Augsburger Nahverkehr

30.12.2019 19:59 | Alle

Vom zentralen Nahverkehrsknotenpunkt Königsplatz und dem Moritzplatz je eine Haltestelle weiter – das ist die kostenlose City-Zone. Sie ist ein Baustein der Agenda für Mobilität und trägt bei zur Luftreinhaltung und Attraktivität der Innenstadt sowie einem starken Einzelhandel.

In der Augsburger Innenstadt können ab 1. Januar Busse und Straßenbahnen kostenlos genutzt werden. Die City-Zone umfasst neun Haltestelle rund um den zentralen Umsteigeknotenpunkt Königsplatz (im Bild). Foto: Thomas Hosemann/Stadtwerke Augsburg

Ab Mittwoch, 1. Januar 2020, gibt es die kostenlose City-Zone für Busse und Straßenbahnen in Augsburg. An neun Stationen rund um Königsplatz und Moritzplatz gilt das Angebot für alle Fahrgäste. Innerhalb der City-Zone muss für Bus und Straßenbahn kein Fahrgeld bezahlt und kein Ticket gelöst werden. Die kostenlose City-Zone ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Stadtwerken Augsburg und ein Baustein der Augsburger Agenda für Mobilität.

„Mit der City-Zone gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Luftreinhaltung in Augsburg“, sagt Bürgermeisterin Eva Weber. „Durch die City-Zone wollen wir den Parksuchverkehr verringern, die Innenstadt für Besucher attraktiver machen und den Einzelhandel stärken.“ Als sympathische Werbung für den Nahverkehr sieht Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza die kostenfreie Zone. „Auch eingefleischte Autofahrer können damit die Vorzüge des Nahverkehrs testen.“ Die City-Zone sei ein Baustein, um den Nahverkehr attraktiver zu machen. Im besten Fall seien damit in Zukunft weniger Autos in der Innenstadt unterwegs. „Mit unserem Konzept tun wir etwas Gutes für den Klimaschutz und die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.“

City-Zone: So geht's

Es gilt die Faustregel: Vom zentralen Nahverkehrsknotenpunkt Königsplatz und dem Moritzplatz je eine Haltestelle weiter – das ist die City-Zone. Innerhalb sind die Fahrten gratis.

City-Zone verlängert Fahrten für die Kurzstrecke

Für Fahrten in die Zone hinein oder aus der Zone heraus hat das Auswirkungen auf den Tarif: Die Zone gilt wie eine Haltestelle, die Stationen in der Zone zählen für das Kurzstreckenticket nicht mit. Damit verlängern sich die Fahrten für die Kurzstrecke. Diese umfasst mit der Einstiegshaltestelle fünf Stationen. So kann beispielsweise ab 1. Januar von der Haltestelle Wertachbrücke bis zum Hauptbahnhof mit der Linie 4 mit einem Kurzstreckenticket gefahren werden – zwei Stationen mehr als bisher.

Nur, wer die Zone durchquert, also bei derselben Fahrt rein und wieder rausfährt, muss die Stationen mitzählen. Führt die Fahrt also beispielsweise mit der Linie 1 vom Kongress am Park zur Barfüßer Brücke, dann muss ein Ticket für zwei Zonen gelöst werden. (pm/swa)