Altöl – Gefahr für unser Trinkwasser

Alle Geschäfte, die Motoren- und Getriebeöle abgeben, müssen auf die jeweils zugehörige Annahmestelle für Altöl hinweisen, die am Ort der Abgabe oder zumindest in einer für den Käufer zumutbaren Entfernung zu liegen hat.

Wird beispielsweise Motoröl in einem Warenhaus verkauft, muss dort die gleiche Menge Altöl kostenlos zurückgenommen werden. Geschieht die Rücknahme dort nicht, so muss ein schriftlicher Hinweis deutlich auf die nächstgelegene Annahmestelle für Altöl hinweisen. Diese muss sich in unmittelbarer Nähe befinden.

Wer Altöl entsorgen möchte, ohne die entsprechende Menge an Frischöl zu kaufen, kann dieses in der Regel gegen Gebühr bei privaten Entsorgungsunternehmen abgeben. Man findet entsprechende Firmen in den Gelben Seiten.

Obwohl Altöl zu den Sonderabfällen (gefährliche Abfälle im Sinne des Abfallrechts) gehört, landen immer wieder Kanister oder andere Gefäße „wild“ in der Natur. Im Boden versickerndes Altöl verteilt sich im Untergrund und verschmutzt dort das oberflächennahe Grundwasser, aus dem der größte Teil unseres Trinkwassers gefördert wird. Bereits ein Liter Altöl reicht aus, um eine Million Liter Trinkwasser unbrauchbar zu machen.

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