Stadtentwässerung – Hilfe und Service

Die Stadtentwässerung Augsburg sowie die angeschlossenen Abwasserzweckverbände entsorgen und reinigen das Abwasser von etwa 350.000 Einwohnern, sowie 450.000 Einwohnergleichwerten aus Industrie und Gewerbe. Dies entspricht einem jährlichen Volumen von ca. 70 Millionen Kubikmetern.

Aufgabe der Stadtentwässerung Augsburg ist die Ableitung und Behandlung von Abwässern der Stadt Augsburg und der angeschlossenen Abwasserzweckverbände. Weitere Aufgabenbereiche sind hoheitliche Tätigkeiten im Rahmen der Gemeindeordnung, der Wassergesetze und der hierzu erlassenen Satzungen. 

Seit dem 1. Januar 1992 wird die Stadtentwässerung als organisatorisch, verwaltungsgemäß und finanzwirtschaftlich gesondertes wirtschaftliches Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit der Stadt Augsburg geführt. Als solches ist die  Stadtentwässerung ist in drei Abteilungen organisiert: Betriebsverwaltung, Kanalnetz und Klärwerk

Hilfe bei Notfällen und Störungen

Bei Notfällen bzw. Störungen im Kanalnetz wenden Sie sich bitte an den Kanalunterhalt unter der Rufnummer 324-7912. Außerhalb der Bürozeiten wenden Sie sich bitte an die Schaltwarte des Klärwerks unter der Rufnummer 324-7777 oder an die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

Grundstücksentwässerung – Abteilung Kanalnetz

Die Abteilung Kanalnetz ist für die technische und rechtliche Beratung und Planprüfung für bei Neu- und Umbaumaßnahmen zuständig. Sie genehmigt Vorhaben nach der Entwässerungssatzung der Stadt Augsburg. Des Weiteren erteilt sie die wasserrechtliche Erlaubnis nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und dem Bayerischen Wassergesetz (BayWG). Anzuzeigen sind hier erlaubnisfreie Versickerungen von Niederschlagswasser nach der Niederschlagswasserfreistellungsverordnung (NWFreiV).

Abteilung Abwasserreinigung (Klärwerk)

Labor- und Industrieüberwachung

Die Abteilung Industrieüberwachung berät bei Fragen zur Einleitung von industriellem beziehungsweise gewerblichem Abwasser in die Stadt Augsburg und erteilt Genehmigungen nach Art. 41c des Bayerischen Wassergesetztes (BayWG) in Verbindung mit der Abwasserverordnung (AbwV).

Zahnarztpraxen benötigen eine Genehmigung nach dem Abwassergesetz, wenn sie Amalgam abscheiden.

Industrie- und Gewerbebetriebe werden gebeten, die Meldung der Eigenfördermengen (Grundwasser), Versickerungsmengen (Kühlwasser, nicht Niederschlagswasser), Oberflächengewässeraus- und einleitungsmengen, Absetzungsmengen (Kühl-, Produkt-, Kesselspeisewasser usw.) und Abwassermengen bis spätestens Ende Januar des Folgejahres an die Meldestelle für Eigenförder-/Abwassermengen zu senden.

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