Kreislaufwirtschaft

Als Kreislaufwirtschaft bezeichnet man die Vermeidung und die Verwertung von Abfällen. Rechtsgrundlage ist das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG).

Das KrWG stellt die Vermeidung von Abfällen an die erste Stelle. Das macht Sinn, denn: Abfälle, die erst gar nicht entstehen, sparen große Mengen an Ressourcen und Energie. An zweiter Stelle sieht das Gesetz die Vorbereitung zur Wiederverwendung vor, also die Verlängerung des Lebenszyklus von Produkten. An dritter Stelle folgt das Recycling: Abfälle werden aufbereitet zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen, die den ursprünglichen Zweck oder einem anderen sinnvollen Zweck erfüllen. Erst dann kommt im Gesetzt die klassische Entsorgung von Abfällen mit den Verwertungs- und Beseitigungsverfahren.

Grundsätzlich hat diejenige Maßnahme Vorrang, die den Schutz von Mensch und Umwelt gewährleistet – unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips. Das heißt: Belastungen und Schäden für Mensch und Umwelt sollen im Voraus vermieden oder verringert werden. Auch das Prinzip der Nachhaltigkeit wird berücksichtigt: Die Stabilität und Regenerationsfähigkeit der Umwelt stehen dabei im Vordergrund.

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