Gebäuderückbau

In alten Gebäuden können Schadstoffe wie Holzschutzmittel, Asbest, künstliche Mineralfasern, Schwermetalle und Teerprodukte verbaut worden sein. Was es beim Abriss zu beachten gilt.

Aufgrund der vom Kreislaufwirtschaftsgesetz geforderten Abfalltrennung gilt: Schadstoffhaltige Materialien müssen vor dem eigentlichen Gebäudeabbruch ausgebaut werden. Ziel ist es, einen möglichst hohen Anteil der Bauabfälle zu verwerten. Baumaterialien wie Holz, Ziegel oder Beton werden getrennt.

Um eine ordnungsgemäße Trennung und Entsorgung der Abfälle zu gewährleisten, empfiehlt es sich, vorab eine Gebäudeschadstoffuntersuchung mit Rückbaukonzept anfertigen zu lassen. Insbesondere bei ehemals gewerblich oder industriell genutzten Gebäuden bzw. bei Verdacht auf Schadstoffe sollte hierzu ein geeigneter Sachverständiger hinzugezogen werden. Informationen zum Gebäuderückbau sind dem Umweltamt vorab vorzulegen. Ein Formular hierzu finden Sie hier.

Nähere Informationen zum kontrollierten/selektiven Rückbau finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Umwelt:

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