ABIA – Ansprache, Beratung und Information in Augsburg

Die Stadt Augsburg berät im Rahmen von „ABIA“ deutsche Staatsangehörige und EU-Bürgerinnen und EU-Bürger mit Wohnungsproblemen. Der Fachbereich „Wohnen und Unterbringung“ des Sozialreferates bietet eine kostenlose und anonyme Beratung für Personen, die akut von Wohnungslosigkeit betroffen bzw. von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Zentrale Anlaufstelle hierfür ist das Wohnhilfeprojekt (WHP).

Im Projekt ABIA hat sich zum 01.01.2016 ein Trägerverbund bestehend aus der Stadt Augsburg, der Volkshochschule Augsburg und Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmbH im Rahmen des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) zusammengeschlossen.
 

EHAP

Ziel des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) in Deutschland ist die Förderung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Eingliederung von armutsgefährdeten und von sozialer Ausgrenzung bedrohter Personen.

Aus Mitteln des EHAP werden Menschen in Deutschland unterstützt, die unter Armut leiden und keinen oder nur unzureichenden Zugang zu den Beratungs- und Unterstützungsangeboten des regulären Hilfesystems haben. Dies sind:

  1. Besonders benachteiligte neu zugewanderte Unionsbürgerinnen und -bürger
    (Projektumsetzung durch Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmbH)
  2. Kinder von besonders benachteiligten neu zugewanderten Unionsbürgerinnen und -bürgern
    (Projektumsetzung durch Volkshochschule)
  3. Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen
    (Projektumsetzung durch Stadt Augsburg)


ABIA bei der Stadt Augsburg hat das Ziel, den Zugang wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Personen zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen des regulären Hilfesystems zu verbessern. Dies erfolgt durch aufsuchende Arbeit und Begleitung. Offene Beratungszeiten im Fachbereich Wohnen und Unterbringung sowie Termine nach Vereinbarung werden angeboten.

Eine Brückenfunktion zu den obengenannten Zielgruppen wird hierzu gebildet. Dabei werden keine neue Strukturen geschaffen, sondern bereits bestehende Hilfestrukturen ergänzt und in ihrer Wirkkraft verstärkt.

Beraterinnen und Berater unterstützen und begleiten die Betroffenen in ihren individuellen Problemlagen sowie bei Fragen zum Zugang zu bestehenden Angeboten in Augsburg.

Das Projekt ABIA wird durch die Bundesministerien für Arbeit und Soziales (BMAS) und Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

+ -