Labor-Neubau: Universitäre Forschung in Umweltmedizin möglich

25.10.2016 08:27 | Kategorie: Uniklinik

Medizin-experimentelle Forschung hat auf dem Gelände des Klinikums Augsburg vor kurzem einen hochmodernen Labor-Neubau bezogen. Ziel der dortigen Forschungen ist es, Prävention und neue Therapien für Patienten mit Umwelterkrankungen wie etwa Allergien und Neurodermitis zu schaffen.


20 bis 35 Prozent aller Deutschen weisen laut verschiedener Studien Allergien auf. Die betroffenen Patienten leiden oft erheblich unter den Symptomen, welche durch Heuschnupfen, Bindehautentzündung, Hautausschlag und allergisches Asthma ausgelöst werden.

Mit dem neuen Labor stehen nunmehr hochmoderne experimentelle Methoden zur Verfügung, um den Ursachen von Allergien auf den Grund zu gehen sowie innovative Präventions- und Therapiekonzepte zu entwickeln. Durch die Nähe zum Klinikum mit der dort ansässigen Ambulanz für Umweltmedizin können Forschungsergebnisse direkt in die Patientenbetreuung eingebracht werden.
 

Betrieben vom Forschungsverbund UNIKA-T

Das Labor ist ein weiterer Meilenstein zur Etablierung der Gesundheitswissenschaften in Augsburg und wird zukünftig eine zentrale Rolle hinsichtlich der geplanten medizinischen Fakultät einnehmen. Es wird vom 2011 gegründeten Universitären Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum (UNIKA-T) betrieben, einem Forschungsverbund, der vom Klinikum Augsburg, dem Krankenhauszweckverband Augsburg, der Universität Augsburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) gemeinsam getragen wird. Den Laborneubau, in den 4,5 Millionen Euro investiert wurden, finanziert der Freistaat Bayern. (pm/haja)

Weitere Infos unter www.unika-t.de




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