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Sachbearbeiter/innen passive Leistungserbringung - Bearbeitungsbüro

Eingruppierung: Entgeltgruppe 9a TVöD - BesGr. A 9 (2.QE) BayBesO
zzgl. einer Jobcenter- Zulage für Tarifbeschäftigte

Aufgabengebiet

Annahme, Bearbeitung, Ermittlung, Prüfung, Entscheidung, Verbescheidung und Zahlbarmachung aller Anträge auf passive Leistungen nach SGB II in Bestandsfällen sowie bei Leistungsunterbrechungen von weniger als sechs Monaten.

Dies beinhaltet u.a. Änderungs-, Weiterbewilligungs-, Ablehnungs-, Aufhebungs-, Versagungs-, Entziehungs-, Erstattungs-, Sanktions-, Darlehens- und Abhilfebescheide, Rückforderungsbescheide bei rechtswidrig erbrachten Leistungen bei Einpersonenhaushalten.

  • Prüfung und Feststellung der Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft, der Zuständigkeit, Klärung und Beratung bezüglich möglicher Leistungsansprüche nach dem SGB II und anderer vorrangiger Leistungen, sowie über Höhe und Dauer der Leistungserbringung
  • Leistungsrechtliche Auskunft, Beratung und Betreuung der gesamten Bedarfsgemeinschaft (Erwerbsfähige(r) Leistungsberechtigte(r), Partner/in, minderjährige und volljährige Kinder unter 25 Jahren im Haushalt) im übertragenen Aufgabenbereich der Leistungssachbearbeitung im Rahmen des SGB II
  • Prüfung und Entscheidung über Erwerbsfähigkeit, inkl. Einleitung ärztlicher Begutachtung der individuellen Leistungsfähigkeit der Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
  • Prüfung der Hilfebedürftigkeit aller Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
  • Einkommensermittlung, sowohl bei vorläufiger wie auch endgültiger Leistungsgewährung ohne Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit
  • Prüfung von Vermögen
  • Prüfung und Gewährung von Kosten der Unterkunft und Heizung
  • Prüfung und Bearbeitung von Veränderungen innerhalb der Bedarfsgemeinschaft (z. B. Wohnsitzwechsel, Schwangerschaft und Geburt eines Kindes, Heirat / Trennung, etc.)
  • Prüfung und Einleitung vorrangiger Leistungsansprüche ggü. anderen öffentlich-rechtlichen Leistungsträgern
  • Ermittlung und Verbescheidung zu Sanktionstatbeständen bei Pflichtverletzungen von Leistungsberechtigten nach § 31 a Abs. 1 und 2, S. 4 SGB II
  • Rückforderungen bei Rechtswidrigkeit der Leistungsbewilligung bei Einpersonen-Haushalte
  •  Schriftverkehr und Zusammenarbeit mit Dritten

Der Einsatz kann insbesondere für neue Bewerber/innen in einem Einarbeitungspool des Jobcenters erfolgen.

Voraussetzungen:

Erfolgreiche Abschlussprüfung als VfA-K oder Fachprüfung I bzw. Qualifikationsprüfung für die 2. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen oder Berufsausbildung mit rechtswissenschaftlichem, sozialversicherungsrechtlichem Schwerpunkt oder Schwerpunkt der öffentlichen Verwaltung oder entsprechende Berufserfahrung.

Fundierte Kenntnisse im Bereich des Sozialgesetzbuches (SGB II), sowie die erforderlichen Kenntnisse in angrenzenden Rechtsgebieten bzw. die Bereitschaft und Fähigkeit, sich diese schnellstmöglich anzueignen.
Eine weitere Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich unverzüglich den sicheren Umgang mit den einschlägigen Softwareprogrammen anzueignen.

Die Aufgabenwahrnehmung erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft, Engagement, die Eigenschaft zum zielorientierten und selbständigen Arbeiten sowie Teamfähigkeit und soziale Kompetenz im oftmals schwierigen Kundenumgang. Die uneingeschränkte Eignung zur Tätigkeit an einem Bildschirmarbeitsplatz ist erforderlich.

Bewerber/innen aus verwaltungsnahen Berufen

Bei Bewerbern/innen mit einer abgeschlossenen Ausbildung in verwaltungsnahen Berufen (z.B. Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen, Justizfachangestellte, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Sozialversicherungsfachangestellte, Steuerfachangestellte, Bankkauffrau/Bankkaufmann) erfolgt die Eingruppierung zunächst unter Vorbehalt in der Entgeltgruppe 9a TVöD.

Nach erfolgreicher Absolvierung im Rahmen eines ca. 3-monatigen Ausbildungsprogrammes und erfolgreich abgelegter interner Prüfung (vereinfachter Angestelltenlehrgang I für den Fachbereich SGB II) innerhalb eines Jahres bleibt die Eingruppierung in der Entgeltstufe 9a TVöD bestehen. 


Tarifbeschäftigten, die in diesem Bereich beschäftigt sind, wird für die Ausübung dieser Tätigkeiten eine Zulage i. H. v. 250 Euro (brutto) zugestanden. Teilzeitbeschäftigte erhalten diese Zulage anteilig ihrer wöchentlichen Arbeitszeit. Die Zulagengewährung erfolgt nur für die Dauer der Ausübung dieser Tätigkeit.

Die Stellenbesetzung ist mit sich ergänzenden Teilzeitkräften möglich.

Weitere Auskünfte erhalten Sie unter der Telefonnummer (0821) -24135-200.

Die Stadt Augsburg hat sich verpflichtet, ihre Aufgaben aus dem SGB IX und dem Bayerischen Gleichstellungsgesetz bei Stellenbesetzungen in besonderem Maße zu erfüllen.

Wenn Sie die Anforderungen erfüllen, dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Bitte bewerben Sie sich bis spätestens 02.07.2018 bei der

Personalstelle des Jobcenters Augsburg-Stadt
August-Wessels-Str. 31
86156 Augsburg
Jobcenter-Augsburg.Geschaeftsfuehrung(at)jobcenter-ge.de

mit einem Bewerbungsschreiben, tabellarischen Lebenslauf, Kopien von Beruf- bzw. Studienabschlüssen sowie von qualifizierten Arbeitszeugnissen. Bitte beachten Sie, dass wir unsere Stellen nur nach Eignung, Leistung und Befähigung besetzen, wir können Sie daher im weiteren Verfahren nur dann berücksichtigen, wenn sie uns diese Nachweise hierüber vorlegen.

Ausländische Berufsabschlüsse können nur berücksichtigt werden, wenn Sie einen Nachweis über die Gleichwertigkeit vorweisen können. Die hierfür zuständige Stelle können Sie über das Portal www.anerkennung-in-deutschland.de finden.

Wir bitten um Verständnis, dass aus Kostengründen auf eine Bestätigung des Eingangs Ihrer Bewerbung verzichtet wird und die Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens nicht zurückgeschickt werden können. Daher empfehlen wir dringend, keine Originalzeugnisse, Originalurkunden, etc. der Bewerbung beizufügen. Die Personalverwaltung sichert jedoch die Aufbewahrung von Bewerbungsunterlagen für drei Monate zu. Falls sie von Ihnen in diesem Zeitraum nicht abgeholt werden, werden die Unterlagen anschließend zuverlässig datengeschützt vernichtet.

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