Zukunft der Theaterlandschaft
Newsletter vom 18. Mai 2016


Die Bürgerbeteiligung zur Zukunft der Theaterlandschaft Augsburg begann im Oktober 2015 und fand im April 2016 seinen Abschluss.

Möglichkeiten zur Beteiligung gab es viele:

Neben einer ersten Bestandsaufnahme der Augsburger Theaterlandschaft von Seiten der Moderatoren und einer Informationsveranstaltung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters Augsburg konnten Bürgerinnen und Bürger in zwei aufeinanderfolgenden Workshops im November 2015 ihre Wünsche und Sorgen äußern, die Sie in Hinblick auf die anstehende Theatersanierung und die zukünftige Gestaltung ihrer Theaterlandschaft haben.

Im Januar 2016 nahmen die für die Sanierung des Theaters Augsburg (Großes Haus und geplanter Neubau) und für die Gestaltung des umliegenden Quartiers verantwortlichen Referenten konkrete Ideen und Anregungen der Augsburgerinnen und Augsburger entgegen. Parallel wurden in Fokusgruppenworkshops die Zielgruppen Interkultur, Stadtteile (am Beispiel Lechhausen), Schülerinnen und Schüler sowie Umland (am Beispiel Friedberg) einbezogen, um so eine Diskussion innerhalb vielfältiger Gruppen zu grundsätzlichen Fragen zur Theaterlandschaft anzuregen.

Im März 2016 wurden in einem Workshop mit Gästen aus Mannheim und München Kriterien und Ansätze für eine zukünftige Kulturförderung diskutiert und erarbeitet.

Eine öffentliche Fragerunde im April rund um das Thema Denkmalschutz und Sanierung mit den Leitungen des Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz und des Baureferats Augsburg konnte alle vor Ort gestellten Fragen beantworten. Eine anschließende Gesprächsrunde zum Thema Theater und Zukunft, mit der amtierenden Intendantin Juliane Votteler und dem zukünftigen Intendanten André Bücker des Theaters Augsburg sowie einer Keynote des belgischen Dramaturgen Ivo Kuyl, schaffte darüber hinaus eine zusätzliche Plattform, sich zu informieren und Fragen zu stellen. Den Abschluss des Gesamtprozesses bildete eine Konferenz und ein Barcamp zum Thema “Kooperation”, bei dem Bürger und Bürgerinnen ihre ganz eigenen Themen einbrachten und eigenverantwortlich in Kleingruppen moderierten.

Beispiele aus anderen Städten (Peter Spuhler, Karlsruhe; Sabine Schirra, Mannheim; Marc Gegenfurtner, München; Dr. Tina Hartmann, Karlsruhe; Robin Höning, Hannover; Harald Volker Sommer, Lingen; Jürgen Decke, Nürnberg; Ivo Kuyl, Brüssel) reicherten die Diskussion mit den Augsburgerinnen und Augsburgern ab. Insgesamt nahmen an allen Workshops und Infoveranstaltungen mehr als 1000 Personen teil.

Eine dreiwöchige Onlinebeteiligung bot zudem die Gelegenheit, sich auch außerhalb von Workshops an den Prozess zu beteiligen. Mehr als 700 Formulare wurden eingereicht und über 14.000 Nennungen galt es auszuwerten.

Und wie geht es weiter?

Die gebündelten Ergebnisse werden in der Stadtratssitzung am 02. Juni 2016 öffentlich präsentiert. Alle Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. Ebenso wird die Ergebnisdokumentation für den Stadtrat ab dem 03. Juni 2016 unter www.augsburg.de/theatersanierung als Download zur Verfügung gestellt.

Der Dank geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Beteiligung sowie alle am Prozess Interessierten! 

Ebenso möchten wir Sie noch auf folgende News hinweisen: Theaterquartier: Stadt Augsburg unterstützt Vorschlag von BDA-Architekten für Planungswerkstatt.

Stadt Augsburg
Kulturreferat

 

 

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