Zukunft der Museumslandschaft. Foto: Kunstsammlungen und Museen Augsburg

News & Termine – aktuelle Meldungen zur Museumslandschaft

Termine

April 2018

Museumsentwicklungskonzept: Bürgerbeteiligung startet

Im Anschluss an die Untersuchung der Theaterlandschaft wurde die Museumslandschaft in den Fokus gerückt. Zum Ende des vergangenen Jahres wurde von einer Kommission die Bietergemeinschaft der beiden Agenturen Embassy of Culture (Dr. Matthias Henkel) und frankonzept (Dr. Jochen Ramming und Dagmar Stonus) ausgewählt, um den Prozess fachkundig zu begleiten. Bereits zum Ende des Jahres wurden Gespräche mit Mitarbeitern in den Museen geführt. Nun sind auch die Augsburger Bürgerinnen und Bürger gefragt!

Den Auftakt zur Beteiligungsphase bilden zwei Abendveranstaltungen am 25. und 26. April. Die TeilnehmerInnen sollen eingehend über den laufenden Prozess informiert werden und die Möglichkeit erhalten, ihre eigenen Ansichten und Meinungen zu äußern.
 

Bürgerbeteiligung „Zukunft der Augsburger Museumslandschaft“
25. / 26. April 2018
Was erwarten Sie sich von Ihren Augsburger Museen?
Welche Themen sind Ihnen für die Museumslandschaft hier besonders wichtig?

Antworten auf diese Fragen soll der Bürgerbeteiligungsprozess „Zukunft der Augsburger Museumslandschaft“ bringen. Sie haben die Gelegenheit mitzugestalten.  Alle Bürger der Stadt Augsburg sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
 

Museen zwischen Pflicht & Kür
Mittwoch, 25. April, 19:30 Uhr bis ca. 21:15 Uhr
Stadtwerke-Saal, Hoher Weg 1, 86152 Augsburg
„Museen im Wandel“ Impulsvortrag von Dr. Volker Rodekamp, Direktor des stadtgeschichtlichen Museums Leipzig.
Anschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Volker Rodekamp, Dr. Karl Borromäus Murr (Leiter des Textil- und Industriemuseums Augsburg), Dr. Astrid Pellengahr (Leiterin der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern), Dr. Christof Trepesch (Leitender Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg) und Thomas Weitzel (Kulturreferent Stadt Augsburg)

Museen zwischen Wunsch & Wirklichkeit
Donnerstag, 26. April, 18:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr
Oberer Fletz im Rathaus Augsburg, Rathausplatz 2, 86150 Augsburg
„Die Augsburger Museumslandschaft“ – Erste Einblicke in die laufende Untersuchung mit anschließender Ideenwerkstatt

Im Anschluss startet eine Onlinebeteiligung:
Der Link zur Befragung wird rechtzeitig zu Beginn der Umfrage auf der städtischen Homepage veröffentlicht.

Rückblick

Januar 2018

Agenturen zu Besuch bei Museumsmachern

Was Museumsbesucher von einem Museum wahrnehmen, ist die Ausstellung, das Kassen- und Aufsichtspersonal, vielleicht das Café oder der Museumsshop. Ein großer Teil der Museumsarbeit findet hinter den öffentlich zugänglichen Kulissen statt. Zahlreiche Mitarbeiter sorgen dafür, dass historische Schätze erhalten werden. Sie erforschen sie, entwickeln Ausstellungskonzepte, tragen dafür Sorge, dass die Besucher „etwas mitnehmen“. In Persönlichen Gesprächen mit Museumsleitern sowie Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern möchten die beauftragten Agenturen Embassy Of Culture und frankonzept nun herausfinden, was die Museumsmacher bewegt, wie sie die Stärken ihrer Häuser definieren, welche Potenziale sie sehen und wie sie ihr Arbeitsumfeld empfinden.
 

6. Dezember 2017

kek-Baustein zur „Zukunft der Museumslandschaft“: Auftaktveranstaltung für Museumsleute

Der zweite Baustein des Kulturentwicklungsprozesses, die Untersuchung der Augsburger Museumslandschaft, startete am Nikolaustag mit einer Auftaktveranstaltung für die Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Foyer der neuen Theaterspielstätte im martini Park. Die Agenturen in den Personen von Dr. Matthias Henkel und Dr. Jochen Ramming moderierten den Abend und erläuterten die einzelnen Schritte des Prozesses. In einer ersten Runde stellten sich die Anwesenden kurz vor und konnten bereits ihre Anregungen und Wünsche für den Prozess äußern. Dabei wurden nicht nur allgemeine Erwartungen an eine offene und transparente Kommunikation zwischen Museen, Agenturen und Stadt laut, sondern auch schon ganz konkrete Themen genannt, wie zum Beispiel der Mangel an Depots zur Aufbewahrung der oft empfindlichen Objekte.

Nach einer Pause mit Snacks und Getränken folgte eine Gruppenarbeit, in der jeweils ein Papierbanner mit den für die Gruppe wichtigsten Epochen und dazugehörigen Leitobjekten beschriftet werden sollte.
Zum Jahreswechsel werden die Agenturen die Häuser der Kunstsammlungen besuchen und hierbei auch mit einigen MitarbeiterInnen persönliche Gespräche führen. Die gesammelten Ergebnisse der Auftaktveranstaltung sollen dafür die Grundlage bieten.
 

Dezember 2017

Agenturen besuchen die städtischen Museen

Die Kunstsammlungen und Museen Augsburg bergen große Schätze aus vergangenen Zeiten von der Römerzeit über Barock und Rokoko, über die Renaissance bis hin zur Moderne. Im Rahmen des Augsburger Kulturentwicklungskonzeptes werden sie derzeit genauer unter die Lupe genommen.

Im Dezember besuchen die Mitarbeiter der Bietergemeinschaft (bestehend aus den Agenturen Embassy of Culture aus Berlin und frankonzept aus Würzburg) die einzelnen Häuser und Ausstellungen der Kunstsammlungen und Museen Augsburg, um sich ein Bild von den Sammlungen und den räumlichen und strukturellen Gegebenheiten zu machen. Zum Beginn des neuen Jahres sollen dann Einzelgespräche mit den Museumsleitern und MitarbeiterInnen Aufschluss über die Innenperspektive geben.
 

25. und 26. September 2017

Professionell begleitet: Auswahl der Agenturen für den Museumsentwicklungsprozess

Um den Prozess der Untersuchung der Museumslandschaft und die damit verbundene Bürgerbeteiligung intensiv zu betreuen, soll eine Agentur mit Erfahrung in der Museumsberatung zu Rate gezogen werden. Zur Auswahl einer geeigneten Agentur wurde eigens eine Kommission aus Vertretern der Kunstsammlungen und Museen, der Fraktionen, des Kulturreferates und des Kulturbeirates ins Leben gerufen.

Am 25. und 26. September 2017 präsentierten fünf Bieter und Bietergemeinschaften ihre Ideen für die Augsburger Analyse vor dem Gremium. Mit einer deutlichen Mehrheit fiel die Wahl auf die Bietergemeinschaft der Agenturen Embassy of Culture (Dr. Matthias Henkel, Berlin) und frankonzept (Dr. Jochen Ramming und Dagmar Stonus, Würzburg). Nicht nur konnten die Agenturen durch ihre Erfahrungen im Bereich der Museumsentwicklungsplanung punkten, auch sind die Mitarbeiter durch ihre Ausbildung und ihren beruflichen Werdegang mit der Institution Museum und deren spezifischen Strukturen bestens vertraut. Die Agenturen bereiten sich nun auf die anstehenden Aufgaben vor und möchten zum Ende des Jahres damit beginnen, die Häuser selbst zu begehen und Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu führen.       

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