Maia Cabeza, 1. Preisträgerin des 8. Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart 2013. Foto: Christina Bleier

Internationaler Violinwettbewerb Leopold Mozart

Über Augsburg ist der Himmel voller Geigen, wenn sich alle drei Jahre (das nächste Mal im Mai 2019) angehende Violinstars aus aller Welt beim Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart einer international renommierten Jury stellen und um den begehrten Mozartpreis spielen.

Leopold Mozart, Vater, Manager und nicht zuletzt Lehrer des berühmten Wolfgang Amadeus, veröffentlichte 1756 seinen „Versuch einer gründlichen Violinschule“. Bis heute ist dieses Buch ein gleichermaßen geschätztes wie gefürchtetes Standardwerk der Geigenpädagogik geblieben. Vielen Geigenlehrern dient es nach wie vor als Grundlage ihrer Arbeit, und viele Schüler verdanken den Anweisungen Leopolds eine sichere spieltechnische Basis.

Man kann sich leicht vorstellen, wie „gründlich“ Leopold seinen Sohn unterrichtete. Ganz im Sinne Leopolds möchte der nach ihm benannte Internationale Violinwettbewerb für heutige Generationen von hochtalentierten jungen Geigern aus aller Welt ein wichtiger Meilenstein in ihrer Karriere sein, künstlerisch wie menschlich wertvolle Begegnungen ermöglichen und gewinnbringende Beziehungen stiften.

Musikalische Höchstleistungen, bewertet von einer international renommierten Jury, herausragende Konzerte und ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Workshops, Meisterklassen und Vorträgen lassen Augsburg bei jedem Wettbewerb aufs Neue für einige Tage zum Geigen-Mekka werden. Mozarts Vater wäre begeistert!

Die Preisträger 2016

Wir gratulieren den Preisträgern des 9. Internationalen Violinwettbewerbs Leopold Mozart im Mai 2016:

Ji Won Song
Mozartpreis – 1. Preis (Mitte)

Ziyu He
2. Preis (links)

Jae Hyeong Lee
3. Preis, Rainer-Liebich-Preis (rechts)

+ -