
Das Augsburger Rathaus wurde von Stadtbaumeister Elias Holl zwischen 1615 und 1620 erbaut und gilt als bedeutendster Profanbau der Renaissance nördlich der Alpen. Seine Größe und Pracht ist Ausdruck des Selbstbewusstseins der ehemals freien Reichsstadt Augsburg, wo wiederholt Reichstage abgehalten wurden. 1944 brannte das Gebäude beim Fliegerangriff auf die Stadt vollständig aus. Nach dem Krieg wurde zunächst die Außenfassade wieder hergestellt. Anlässlich des 2000-jährigen Stadtjubiläum 1985 wurde das Innere umfassend saniert und detailgetreu rekonstruiert, vor allem der Goldene Saal mit den prächtigen goldenen Portalen, der Kassettendecke und Wandmalereien sowie die umliegenden Fürstenzimmer
Goldener Saal und Fürstenzimmer können zu den Öffnungszeiten des Rathauses (täglich 10.00 - 18.00 Uhr) gegen Eintrittsgeld besichtigt werden. Häufig werden sie aber auch für städtische Empfänge und Festlichkeiten genutzt und sind dann für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Für besondere Anlässe können die Säle des Rathauses auch gemietet werden.

