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14. Mai 2012

Augsburger Innovationspark: Die Vision nimmt Formen an

Eine Idee wird in die Tat umgesetzt: Forscher aus Universitäten, Entwickler aus großen Firmen und Facharbeiter vereinen ihr Spezialwissen an einem Ort – dem Innovationspark. Wissenschaft und Wirtschaft sollen in Zukunft Hand in Hand arbeiten. Die Bauarbeiten auf dem Gelände in der Nähe der Universität entwickeln sich stetig weiter und jetzt soll auch der Bau des Technologiezentrums beginnen. Seit April hat der Innovationspark einen neuen Leiter: Jano von Zitzewitz wird das Projekt künftig organisieren und vorantreiben.

Der Innovationspark in Augsburg nimmt Gestalt an. Eva Weber, Wirtschaftsreferentin der Stadt Augsburg und der neue Leiter des Innovationsparks, Jano von Zitzewitz berichten über die aktuellen Entwicklungen. Bild: Stadt Augsburg 2012.

Der Innovationspark in Augsburg nimmt Gestalt an. Eva Weber, Wirtschaftsreferentin der Stadt Augsburg und der neue Leiter des Innovationsparks, Jano von Zitzewitz berichten über die aktuellen Entwicklungen. Bild: Stadt Augsburg 2012.

 

Bau des Technologiezentrums soll im Herbst 2012 beginnen

 

Ziel des Innovationsparks ist es, „kreative Köpfe nach Augsburg zu bringen“, sagte Augsburgs Wirtschaftsreferentin Eva Weber Anfang der Woche in einer Pressekonferenz. Die Bauarbeiten in der Nähe der Universität entwickeln sich stetig weiter: Die Neubauten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Fraunhofer-Gesellschaft nehmen Formen an. Das Fraunhofer Gebäude soll im November bezugsfähig sein. Im Mai 2013 soll der benachbarte Neubau vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt fertig sein. Der Bau des Technologiezentrums ist in Planung und die beiden Forschungseinrichtungen sollen die notwendige Rückendeckung geben. Der Baubeginn ist im Herbst 2012 geplant und in nur 18 Monaten fertiggestellt werden. Erst wenn konkrete Absichtserklärungen von Unternehmen vorliegen und mehr als die Hälfte der Fläche vermietet ist, können die Arbeiten beginnen. Bisher ist ein pünktlicher Baubeginn realistisch, denn „die Hälfte an Zusagen von Unternehmen haben wir bereits“, sagt Eva Weber. Die Auswahl des Architekten hat bereits begonnen und die Finanzierung steht. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf 20 Millionen Euro.

 


Seit April 2012 geht Jano von Zitzewitz seiner neuen Aufgabe nach – das Projekt Innovationspark vorantreiben.

 

Regionale Industrie wird gestärkt

 

Jano von Zitzewitz ist seit April 2012 Leiter des Innovationsparks und trifft in Zukunft alle wichtigen Entscheidungen direkt vom Rathausplatz aus. Zuletzt arbeitete er bei Eurocopter in Donauwörth, davor war er bei großen Luft- und Raumfahrtkonzernen in führenden Positionen tätig. Aufgrund seiner Erfahrungen und Netzwerke ist von Zitzewitz genau der richtige Mann für die Stelle. Drei Jahre wurde er für diese Aufgabe von seinem Arbeitgeber Eurocopter freigestellt, um den Innovationspark zu leiten. „Alle wollen das Projekt, das sind die besten Voraussetzungen“, sagt von Zitzewitz. Die nächsten Schritte sind zum einen die Nutzung des Innovationsparks durch Wirtschaft und Wissenschaft zu koordinieren und organisieren und zum anderen ein Netzwerk mit den Interessenten der Wirtschaft zu pflegen. Sein Ziel ist es, „die Energie zu bündeln und mit den Treibenden und Trägern dieses Projekts einen eindeutigen Fahrplan aufzustellen“, sagt von Zitzewitz. Ziel des Innovationsparks ist es, „die Region weiter voranzubringen und die Wirtschaft zu stärken“, sagt Eva Weber.

Zentrum für Ressourceneffizienz soll geschaffen werden

 

Als Forschungszentrum für - Technologien zur Ressourceneffizienz - soll der Innovationspark etabliert werden. Verschiedene Technologiebereiche, wie Carbon Composites, Mechatronik/Automation und Umwelt und Informationstechnologie stellen sich diesen Fragen und suchen nach Lösungen. „Die Verknappung von Ressourcen ist das Thema der Zukunft und wir geben die Antworten“, sagt von Zitzewitz. Ressourceneffizienz heißt: Der schonende und bewusste Umgang mit Materialien aller Art. International hochaktuell soll das Thema auch in Augsburg mehr in den Vordergrund rücken. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Nur so kann die Konkurrenzfähigkeit erhalten bleiben und ein Überleben des produzierenden Gewerbes gesichert werden. Durch den Innovationspark kann ein Kreislauf geschaffen werden, der alle wichtigen Kompetenzfelder umfasst, die für eine ressourceneffiziente Produktion notwendig sind.

 

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Rathausplatz 1
86150 Augsburg
Leiter: Eva Weber
0821 324 - 1550
0821 324 - 1555 
wirtschaftsreferat@augsburg.de
http://www.wirtschaft.augsburg.de


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