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09. Mai 2012

Meilenstein passiert: Die Hochbauarbeiten am Augsburger Königsplatz haben begonnen

Bereits vor sieben Wochen begann der Umbau des Königsplatzes und das alte Haltestellengebäude wurde abgerissen. Jetzt bekommt der Kö ein neues Aussehen, denn die Arbeiten am neuen Haltestellendreieck beginnen. Wichtige Meilensteine stehen an, bei denen die Baustelle für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar gemacht werden soll.

Das Bild zeigt Hans Koch, den Projektleiter des Hochbaus am Augsburger Königsplatz. Er erläutert die nächsten Bauabschnitte. Bild: Stadt Augsburg 2012.

Das Bild zeigt Hans Koch, den Projektleiter des Hochbaus am Augsburger Königsplatz. Er erläutert die nächsten Bauabschnitte. Bild: Stadt Augsburg 2012.



Transparente und offene Baustelle soll entstehen

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Norbert Walter hat den Startschuss für den Bau des neuen Gebäudes am Haltestellendreieck gegeben. Für die Stadt Augsburg und die Bürgerinnen und Bürger ist das „ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in ein neues Mobilitätszeitalter“, sagt Norbert Walter freudig. Planmäßig soll das Gebäude bis Dezember 2013 fertiggestellt werden, bis dahin werden die Straßenbahnen wieder über den Kö fahren. Dieser Termin soll auf jeden Fall eingehalten werden, denn „wir wissen, dass wir die Stadt und den Verkehr stören, deshalb wollen wir so schnell wie möglich fertig werden.“ Die Baustelle soll so transparent und offen wie möglich sein, damit „die Bürgerinnen und Bürger mitbekommen, wie der Bauprozess vorangeht“, sagt Walter. Nichts soll abgeschottet oder verschwiegen werden. „Bisher ist die Akzeptanz der Öffentlichkeit sehr gut“, sagt Walter, „dass soll auch in Zukunft beibehalten werden.“ Am 13. Juli ist eine öffentliche Veranstaltung mir den Architekten geplant. Die Augsburger Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich über die Bauarbeiten zu informieren und zu den Vorhaben zu äußern.

 


Norbert Walter, der Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg, gibt den Startschuss für den Baubeginn. Bild: Stadt Augsburg 2012.

 

Neues Königsplatz-Gebäude wird transparent und barrierefrei

Das neue Gebäude wird „barrierefrei und ansprechend für die Fahrgäste und die Mitarbeiter gestaltet“, sagt Walter. Das Alte entsprach nicht mehr dem neuesten technischen Stand und war auch optisch längst überholt. Das soll durch den Bau anders werden, denn Ziel ist es, den Königsplatz aufzuwerten und schöner zu gestalten. Anstatt des ehemaligen Dreiecks-Gebäudes wird sich in Zukunft alles auf ein Gebäude konzentrieren. Vor allem die neue Überdachung wird ein Blickfang: Eine Glaskonstruktion mit einer Gesamtfläche von rund 1.730 Quadratmetern. Es wird ein Haus entstehen, dass mehr Service für die Fahrgäste und bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter bietet. Neben dem swa-Kundencenter der Stadtwerke Augsburg, werden Geschäfte und öffentliche, barrierefreie Sanitäranlagen für die Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Für das Fahrpersonal von Bus und Straßenbahnen bietet das Gebäude modernere Aufenthaltsräume, die den Mitarbeitern im ersten Stock zur Verfügung stehen. Platz für Gespräche und zum Austausch der Mitarbeiter wird geschaffen, der soziale Faktor steht hier klar im Vordergrund. Außerdem wird die Wartefläche für die Fahrgäste vergrößert, „mindestens 100 Meter Platz wird dann zwischen dem Gebäude und den Bahngleisen vorhanden sein“, sagt Hans Koch, der Projektleiter des Hochbaus. Dadurch entsteht mehr Gelassenheit auf den Bahnsteigen.

 

Der neuen Königsplatz im Modell. Bild: Stadt Augbsurg 2012.

Das Bild zeigt das Modell des neuen Haltestellendreiecks samt -gebäudes auf dem Augsburger Königsplatz. Fertigstellung bis Dezember 2013. Bild: Stadt Augsburg 2012.

 


Fertigstellung bis Dezember 2013
 
Wichtige Meilensteine stehen in den nächsten Wochen an, der erste Schritt – das Fundament des Hochbaus am Kö muss gelegt werden. Dazu werden 63 Betonpfähle bis zu 14 Meter tief in die Erde gebohrt. Grund dafür ist der Stadtgraben, der bis 1860 unterhalb des Umsteigedreiecks verlief und mit verschiedenen und ungleichmäßigen Materialien aufgeschüttet worden ist. Die im Durchmesser 60 cm breiten Borpfähle sind notwendig zur Errichtung des Gebäudes und bilden eine wichtige Stütze für die Dachkonstruktion. Ab Juni - nach Fertigstellung der Spezialbauarbeiten – wird die Errichtung des Gebäudes in Angriff genommen. Die Ziele sind klar gesteckt, „bis Mai soll die Dachkonstruktion fertig sein, bis Ende 2012 Rohbau und Fassade“, sagt Walter überzeugt. Danach beginnt der Innenausbau, dessen Fertigstellung im Dezember 2013 geplant ist. Die Kosten des Hochbaus belaufen sich auf rund 5,3 Millionen Euro, die hauptsächlich von den Augsburger Stadtwerken getragen werden.



 

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