«Gribl-Punkte»: Kleine und große Verbesserungen

Als Oberbürgermeister trägt Dr. Kurt Gribl auch dafür Sorge,
dass die Verwaltung sein 100-Punkte-Programm umsetzt.
Diese «Gribl-Punkte» sind Anliegen, die mal kleinere, mal
größere, aber immer spürbare Verbesserungen für die Bürger
mit sich bringen.
Inzwischen wurden 70 Punkte realisiert. (Stand: 14. Oktober 2012)
Sie können sie hier nachlesen.
Erweiterte Nutzung von Außenflächen
Begründung: Auch in Augsburg werden vor allem in den Sommermonaten bewirtete Außenflächen gerne angenommen. Wie gerne, hat die zurückliegende Freiluftsaison gezeigt. Wo immer Außengastronomie möglich war, waren Tische und Stühle gut besetzt – selbst in der Baustellen-Innenstadt.
Es war Ziel von OB Dr. Kurt Gribl, sich für eine erweiterte Nutzung von Außenflächen im Stadtbereich zu gastronomischen Zwecken einzusetzen. Allein die öffentlichen Flächen sind seit 2008 von gut 4900 auf 6100 Quadratmeter in diesem Jahr angewachsen – mehr als 24 Prozent.
Seit die Innenstadt gründlich erneuert wird, hat sich die dort genutzte Fläche für die von der Stadt konzessionierte Außengastronomie verständlicherweise verringert. Von der 6100 Quadratmeter großen genehmigen Fläche wurden in der zurückliegenden Saison 5254 Quadratmeter gastronomisch genutzt. Das ist immer noch mehr als 2008 und entspricht etwa dem Stand des Jahres 2010.
Aktion saubere Stadt
Mit ihrer Müllräumaktion zu Pfingsten hat eine Frau aus Oberhausen das Anliegen von OB Dr. Kurt Gribl aufgegriffen und in die Tat umgesetzt, wonach Bürgerinnen und Bürger im eigenen Umfeld Verantwortung übernehmen und ein Bewusstsein für den Schutz des eigenen Lebensraums entwickeln sollen.
Unter Beteiligung des örtlichen Stadtrats, des Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebs (aws) sowie einer Sponsor-Firma ist die Aktion ein gelungenes Pilotprojekt im Rahmen der „Aktion saubere Stadt“ und deren flächendeckende Ausbreitung in den Stadtteilen.
Popkultur
Begründung: Popkultur genießt in Augsburg einen hohen Stellenwert. Im Kulturausschuss vom 10. Juni hat Richard Görlich, Sprecher der Popkommission, ein Konzept rund um die strukturelle und institutionelle Verankerung der Popkultur in Augsburg vorgestellt. Die Gründung der Popkommission im August 2007 kam wesentlich auf Initiative von Dr. Kurt Gribl zustande. Sie ist Ansprechpartnerin für Politik und Verwaltung. In nächster Zukunft ist überdies die Einrichtung eines Popkulturbeauftragten geplant.
Robidog
Begründung: Hinterlassenschaften von Hunden in öffentlichen Grünanlagen und auf Spielplätzen sorgen immer wieder für Ärger. Dabei sind Hundehalter verpflichtet, die ungeliebten „Tretminen“ wegzuräumen und zu entsorgen. Um ein entsprechend breites Angebot dafür zu schaffen, hat der Umweltausschuss am 17. Juni beschlossen, zu den bereits bestehenden 48 Robidog-Stationen weitere 75 im Lauf der nächsten zwei Jahre flächendeckend im Stadtgebiet und in Grünanlagen aufzustellen.
Wirtschaftsreferat eingeführt
Andreas Bubmann wurde vom Stadtrat in der Sitzung vom 27. Juni 2008 zum Wirtschaftsreferenten gewählt.
Zusätzliche Abfallkörbe
Auf die Zuverlässigkeit des städtischen Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebs (aws) ist Verlass. Trotzdem muss das Augenmerk auf bestimmte „Brennpunkte“ für Unrat und Abfall gelegt werden. Denn viele Augsburger ärgern sich zu Recht über Vermüllung und Schmutz im öffentlichen Raum. In den vergangenen Wochen wurde die Anzahl der Abfallkörbe im Innenstadtbereich von 152 auf 182 aufgestockt. Davon befinden sich im Bereich Rathausplatz 34, im Bereich Königsplatz 78 Behälter (Haltestellendreieck 35, Manzubrunnen 20, Grünanlage 23) und in der Fußgängerzone sind 40 jetzt Behälter montiert. Weil jeder Behälter ein Volumen von rund 30 Liter fasst, haben die montierten Abfallkörbe, die durchschnittlich dreimal täglich geleert werden, ein Aufnahmevolumen von knapp 14.000 Liter Müll. In der Maximilianstraße vom Rathaus bis St. Ulrich sind jetzt 30 Behälter montiert, mit einem Aufnahmevolumen von 2700 Liter.
Vor allem im Haltestellenbereich des ÖPNV wurde auch die Anzahl der Aschenbecher von 350 auf 400 erhöht. Davon stehen am Rathausplatz jetzt zehn und in der Fußgängerzone einschließlich Königsplatz 50 Ascher. Insgesamt Platz genug also nicht nur für den Müll, sondern auch für die schlechte Angewohnheit, diesen auf den Boden zu werfen.
"Semmeltaste"
Die „Semmeltaste“ für gebührenfreies Kurzzeitparken an Parkscheinautomaten ist vom Stadtrat in seiner Sitzung am 31. Juli für gut befunden worden.
Für Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl ist das kostenlose halbstündige Parken eine „sympathische Geste, um die Attraktivität und Anziehungskraft der Innenstadt zu steigern und sie zu vitalisieren.“ Umgerüstet werden alle Parkscheinautomaten im Stadtgebiet Augsburg. Mit der Umrüstung wird im Herbst begonnen.
Kaufmännisches Verhalten im Geschäftsverkehr
Rund 25 Millionen Euro gibt die Stadt pro Jahr für Beschaffungen aus. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl legt großen Wert darauf, dass alle Firmen, die für die Stadt und deren Beteiligungen Lieferungen und Leistungen erbracht haben, pünktlich und innerhalb der gesetzlichen Zahlungsfrist bezahlt werden. „Der Ruf, dass die öffentliche Hand schlecht zahlt, darf für die Stadt Augsburg nicht zutreffen“, so der OB. In der Tat erhalten alle Lieferfirmen innerhalb der gesetzlichen Zahlungsfrist ihre Rechnungen bezahlt. Wie eine interne Abfrage bei allen städtischen Ämtern und Beteiligungen ergab, gab es in Einzelfällen im Bereich des Zahlungsverkehrs bei Baumaßnahmen des Hoch- und Tiefbauamtes verlängerte Zahlungswege. Über eine interne Anweisung ist jetzt geregelt und sichergestellt, dass auch im Baubereich künftig immer die gesetzlichen Zahlungsfristen für berechtigte Forderungen eingehalten werden.
Sanierung des Raumes für den Sanitätsdienst
Wie Oberbürgermeister Dr. Gribl hervorhebt, wird der Sanitätsdienst im Stadttheater überwiegend durch ehrenamtliche Kräfte geleistet. Die Sanierung des Sanitätsraumes war dringend geboten. Während der Theaterferien wurde der Raum nun instand gesetzt. „Es ist mir sehr wichtig, dass ehrenamtliche Helfer vernünftige Arbeitsverhältnisse vorfinden. Da ist jeder Beitrag - egal ob groß oder klein ein Schritt in die richtige Richtung“, so der OB.
Sichere Stufen zur Garderobe im Theater
Ältere Theaterbesucher und auch der Seniorenbeirat haben immer wieder darauf verwiesen, dass die Stufen zur Garderobe im Foyer des Stadttheaters eine Stolperfalle sind. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl hat deshalb ein „zusätzliches Geländer bei den Stufen“ zugesagt. Pünktlich zur 1. Vorstellung in der neuen Spielsaison 2008/09 am heutigen Sonntag im Großen Haus wurde Abhilfe geschaffen. Zu den beiden bestehenden wurden zwei zusätzliche Handläufe angebracht. Sie sorgen für einen sicheren Weg vom Foyer zur Garderobe und zurück.
Servicestelle für Familienaltenpflege
Für Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl gehört es zur Wertschätzung der älteren Generation, dass sich die Stadt die Herausforderungen des demografischen Wandels stellt und den spezifischen Belangen von Seniorinnen und Senioren nachkommt. Vor diesem Hintergrund wurde im Amt für Soziale Leistungen (Schießgrabenstraße 4, Tel. 324 4325 und -4333) als neuer Fachbereich die zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für „Sozialplanung, Senioren und Menschen mit Behinderung“ neu eingerichtet. Beratungsleistungen und tatkräftige Hilfe für Anliegen und Probleme in den Bereichen der allgemeinen Altenpflege und in der Behindertenhilfe sowie im Bereich der Pflege von Angehörigen innerhalb von Familien stehen im Mittelpunkt der neuen Servicestelle. Auch Netzwerkarbeit und Hilfe bei der Bewältigung persönlicher familiärer Situationen können in Anspruch genommen werden.
Imagekampagne für Altenpflegeberufe
An der bundesweit einmaligen Kampagne „Augsburg pflegt“ sind eine Vielzahl von Pflegekräften aller Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, Diakonie, Sozialservice-Gesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes GmbH), der privaten ambulanten Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen sowie der Einrichtungen des städtischen Eigenbetriebs Altenhilfe beteiligt. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sieht in der Kampagne „eine sehr gute Möglichkeit, den Pflegeberufen ein attraktives Image zu verschaffen, damit sich noch mehr Menschen aus unserer Region für einen Pflegeberuf entscheiden. Die Arbeit ist mit einem hohen Maß an persönlicher Aufopferung verbunden. Menschen, die in der Pflege tätig sind, verdienen Anerkennung und unseren Respekt“, so der OB.
Bürgerbeteiligung
„Bürger haben einen Anspruch darauf, dass ihre Anliegen und Vorschläge bei öffentlichen Planungsverfahren berücksichtigt werden“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Er hat deshalb die Bürgerbeteiligung erheblich ausgebaut. Wichtigstes Beispiel dafür ist der Bau der Linie 6, den zahlreiche öffentliche Veranstaltungen und Workshops begleiten. Rund 40 waren es bisher. Zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern ist ein für Hochzoll tragbares Verkehrsberuhigungskonzept zu erarbeiten. Auch Kinder und Jugendliche sind Bürger und ihre Meinung ist gefragt, wenn Spielplätze neu geplant werden – etwa im Neubaugebiet „Südlich der Friedrich-Ebert-Straße“ in Göggingen. „Die Nähe zu den Bürgern zu intensivieren ist mir sehr wichtig. Sie in politische Prozesse einzubinden ist ein wichtiger Eckpfeiler in unserer Stadtgesellschaft. Dass uns dies bislang ganz gut gelungen ist, zeigt die hohe Resonanz bei der diesjährigen Bürgerversammlung in Haunstetten“, so der OB.
EDV-Systembetreuung an Schulen
„Viele engagierte Lehrer kümmern sich an unseren Schulen um die Systembetreuung der EDV-Anlagen. Häufig opfern sie dafür auch ihre Freizeit“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Damit dieses so wertvolle Engagement nicht zur unzumutbaren Belastung wird, setzt der OB auf Möglichkeiten zur Einbindung externer Systembetreuung. Die Stadt Augsburg ist jetzt dabei, in Kooperation mit der Stadt München, das EDV-System im pädagogischen Bereich an den Schulen soweit zu vereinheitlichen, dass sich der Betreuungsaufwand vor Ort erheblich reduziert. Die Vorbereitungen für einen Pilotversuch an ausgewählten Schulen sind bereits angelaufen.
Lärmminderung
Untersuchungen haben eindeutig den Straßenlärm als Hauptlärmquelle identifiziert. OB Dr. Gribl setzt sich deshalb dafür ein, dass Straßensanierungen lärmmindernd ausgeführt werden. Dies geschieht im Rahmen des Konjunkturprogramms II, das bis 2011 abgeschlossen sein muss. Derzeit verbaut die Stadt lärmarmen Asphalt in der Von-Cobres-Straße, in der Rote-Torwall-Straße/Haunstetter Straße und in der Friedberger Straße. Zudem wird seit 1. Juli das Schallschutzfensterprogramm realisiert. Förderberechtigt sind Haus- und Wohnungseigentümer an Hauptverkehrsstraßen, an deren Fassaden ein Lärmpegel von 60 Dezibel nachts und 70 Dezibel tagsüber überschritten wird. Zu den 25 betroffenen Straßenabschnitten zählen etwa Bereiche in der Neuburger Straße, Ulmer Straße, Wertachstraße und Haunstetter Straße.
Sondergenehmigung für Oldtimer
Auf den Feinstaub in der Stadt ist zu achten. Aber „das Kind mit dem Bade ausschütten“, das will OB Dr. Kurt Gribl nicht und das wollte auch der Bundesgesetzgeber bei der Einführung der Umweltzone nicht, die seit 1. Juli in Augsburg gilt. Danach sind Oldtimer, wie sie immer wieder in der Augsburger City Station machen, aus der Feinstaubregelung ausgenommen. So kommt erst gar keine Diskussion über allfällige Ausgrenzungen in Gang.
Aufwandsentschädigung
„Soziales Engagement und Ehrenamt verdienen Wertschätzung. Deshalb sollen Mitglieder des Behindertenbeirats auch eine Aufwandsentschädigung erhalten.“ Eine Ansicht, die Dr. Kurt Gribl bereits lange vor seiner Wahl zum OB vertreten hat. Dass dieses Anliegen vernünftig ist, fand seinerzeit auch die „Regenbogenregierung“ und fasste im November 2007 einen entsprechenden Stadtratsbeschluss. Zum ersten Mal Geld für die Mitglieder des Behindertenbeirats gab es dann unter der neuen Stadtregierung am 17. Juli 2008.
Bestandssicherung
Bestandssicherung von Unternehmen ist unabdingbar, daher müssen Stadt und Unternehmen Kooperationspartner werden. Um dies zu erreichen hat OB Dr. Kurt Gribl wie versprochen einen Jour fixe ins Leben gerufen, der als „Augsburg Allianz“ regelmäßig jedes Quartal tagt. Ihm gehören neben dem OB und dem Wirtschaftsreferent die Spitzen der beiden Wirtschaftskammern IHK und hwk sowie der Gewerkschaften an. Auch ein aktueller Jour fixe „Wirtschaftskrise“ wurde eingerichtet, der alle zwei Wochen tagt. Zur Bestandsicherung hat das Wirtschaftsreferat nicht nur das Besuchsprogramm in Betrieben ausgebaut sondern auch „Netzwerktreffen“ in Stadtteilen für Unternehmen/Branchen eingerichtet. Organisatorisch ist die Aufgabe der Bestandssicherung dadurch gewährleistet, dass sie im Wirtschaftsreferat einem eigenen Team zugeordnet wurde.
Mehr Ruhebänke
Gerade im Sommer kommen Park- und Ruhebänke vielen Bürgerinnen und Bürgern gut zupass. Für ihre Errichtung sind bei der Stadt Augsburg das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen (AGNF), das Tiefbauamt und die Forstverwaltung zuständig. Im Zeitraum von einem Jahr hat das AGNF seit Mai 2008 14 zusätzliche Bänke in Grünanlagen und Parks – darunter auch zwei im Wittelsbacher Park – sowie weitere 13 Bänke an Standorten wie etwa im Martin Gomm-Weg in der Firnhaberau installiert. Die Forstverwaltung hat u.a. im Revier Haunstetten zehn zusätzliche Bänke aufgestellt. Das Tiefbauamt wiederum hat drei fehlende Bänke am Rathausplatz ergänzt, drei Bänke am Straßenbegleitgrün entlang der Ackermannstraße, eine Bank an der Haltestelle Neuburgerstraße/Rotbuchenweg und sieben Bänke entlang des Wertachufers zwischen Luitpold- und Lokalbahnbrücke im Rahmen des Renaturierungsprogramms „Wertach vital“ aufgestellt. In Planung sind ab diesem Herbst bis Herbst 2010 in der Friedberger Straße (Hochzoll) 13 Bänke entlang der Linie 6. Auch in der Imhofstraße nahe dem Caritas-Altenheim ist für diesen Herbst eine Bank vorgesehen.
Gefahrenstelle Dumlerstraße/Kobelweg
Der OB hat versprochen, den Kreuzungsbereich Dumlerstraße/Kobelweg auf Verkehrsgefährdungen hin untersuchen zu lassen und geeignete Maßnahmen zu veranlassen.
Bei ihren Überprüfungen haben Polizei und Tiefbauamt festgestellt, dass für den Radweg auf der Südseite des Verkehrsknotens gewisse Gefährdungen bestehen könnten. Um den Radweg abzusichern, wurde seine Fahrbahn bereits rot eingefärbt.
Erhöhte Polizeipräsenz
Das Sicherheitsgefühl von Bürgern zu verbessern setzt einen engen Dialog zwischen Polizei und zivilen Ordnungskräften voraus. Da eine Steigerung von Polizeikräften nicht möglich war, hat die Stadt die neue „Ordnungspartnerschaft“ angestoßen. Sie verbessert die Zusammenarbeit von städtischem Ordnungsdienst und Polizeikräften und macht eine zeitnahe Unterstützung des Ordnungsdienstes durch die Polizei an Brennpunkten in der Innenstadt möglich. Dies gilt tagsüber und vor allem für die nächtlichen Einsätze. Für die „Ordnungspartnerschaft“ wurden sechs Stellen beim Ordnungsdienst neu geschaffen. Acht Mitarbeiter – darunter zwei Frauen – bilden die neue Nachtpatrouille, die seit gut vier Wochen mittwochs bis sonntags von 20 Uhr bis 6.30 Uhr morgens in der Innenstadt – etwa in der Maximilianstraße - unterwegs ist.
Fahrradaktionstage
Augsburg ist die bayerische Umweltstadt, in der Umwelttechnologie und Umweltstandards einen hohen Stellenwert genießen. Vor diesem Hintergrund sieht OB Dr. Kurt Gribl das Fahrrad nicht als Konkurrenz, sondern als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln. Um den Stellenwert des Fahrrads noch zu erhöhen, gibt es neuerdings nicht nur einen städtischen Radverkehrsbeauftragten. Auch regelmäßige Fahrradaktionstage sollen die Bevölkerung dazu animieren, öfter aufs Radl zu steigen. Der Fahrradaktionstag am Samstag, 19. September 2009 war der Auftakt für jährlich wiederkehrende Aktionstage, hinter denen maßgeblich das Fachforum Verkehr der Lokalen Agenda 21 steht. Organisatorisch laufen die Fäden beim städtischen Radverkehrsbeauftragten Thomas Herta zusammen.
Sauberkeit an Haltestellen
Bereits seit geraumer Zeit läuft eine Sauberkeitskampagne der Stadtwerke in den Fahrzeugen. Ebenso finden intensive Abstimmungsgespräche zwischen den Stadtwerken und dem Tiefbauamt statt. Letzteres ist als Straßenbaulastträger für die Sauberkeit an Haltestellen zuständig. Das intensiv organisierte und abgestimmte Vorgehen der Reinigungskräfte hat zu erkennbaren Verbesserungen geführt. In der Folge haben Klagen und Beschwerden über Verschmutzungen im Bereich von Straßenbahn- und Bushaltestellen deutlich nachgelassen.
Firnhaberau: Straßenbelag Siedlerweg
Weil der Straßenbelag im Bereich des Siedlerwegs bei der Apotheke erheblich schadhaft ist, werden die notwendigen Maßnahmen in das Straßenbauprogramm aufgenommen. Um die schadhaften Stellen auszubessern, war jedoch kurzfristig Abhilfe geboten. Die Aufnahme in das Straßenbauprogramm wurde daher gar nicht erst abgewartet: Das Tiefbauamt hat die Spurrillen kurzerhand durch Abfräsen des Asphalts beseitigt und dadurch den Straßenbelag deutlich verbessert.
Wanderausstellung "Volk auf dem Weg"
In Augsburg leben rund 33.000 Deutschstämmige und deren Angehörige aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Um deren Integration in die Stadtgesellschaft zu ermöglichen, ist es wichtig, die Geschichte und das Schicksal der Deutschen aus Russland zu kennen und bei der Augsburger Bevölkerung ein Grundverständnis dafür zu wecken. Am 19. Oktober wurde die Ausstellung „Volk auf dem Weg - Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ eröffnet und bis zum 8. November im Unteren Rathausfletz gezeigt.
Sie berichtet über die Auswanderung der Deutschen nach Russland in den Jahren 1763 bis 1862 und verschafft Einblicke in das Leben deutscher Siedlungen an der Wolga, in der Ukraine, im Kaukasus, aber auch in den Leidensweg dieser Volksgruppe. Informiert wird über den Zustrom der Spätaussiedler in den vergangenen 20 Jahren und über die damit verbundenen Integrationsprobleme unter heutigen Gegebenheiten.
Auch Augsburger Schulen haben Interesse an der Ausstellung gezeigt. Ziel ist, Schüler als Wissens-Multiplikatoren zum Thema „Integration von Deutschen aus Russland“ zu gewinnen.
Vereinspatenschaften
Vor allem für Kinder und Jugendliche kann die Mitgliedschaft in einem Verein eine große Lebenschance bedeuten. Leider können so manche Eltern den erforderlichen Mitgliedsbeitrag nicht aufbringen. Deshalb gibt es im Rahmen des Programms „Kinderchancen“ eine Initiative für Vereinspatenschaften, damit möglichst viele Kinder in örtliche Vereine gehen können und ein soziales Umfeld erhalten. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl fördert diese Initiative und hat finanzielle Mittel bereitgestellt, um eine Übernahme von Vereinspatenschaften für die nächsten Jahre zu sichern.
Bündnis mit dem Handel
Für die Attraktivität der Augsburger Innenstadt ist der Einzelhandel ein wesentlicher Bestandteil und ein Garant für pulsierendes Leben. Die Pflege und Entwicklung des Einzelhandels dient den Unternehmen ebenso, wie den Konsumenten und der Stadt selbst. Wie angekündigt, wurde für eine effektive Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel im Wirtschaftsreferat eigens eine besondere Schnittstelle eingerichtet und besetzt. Zudem hat der Stadtrat bereits die Erstellung eines neuen Einzelhandelskonzepts beschlossen, das auch die Entwicklung der Stadtteilzentren umfasst und das Umland einschließt.
Offensive für Ausbildungsplätze
Das Anliegen, Ausbildungsplätze zu schaffen ist eng damit verbunden, Jugendliche überhaupt erst ausbildungsfähig zu machen, damit sie eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Dies geschieht in der Schule als Vorstufe zum Berufsleben.
Auf Initiative des Bildungsreferats der Stadt Augsburg und im Auftrag des Staatlichen Schulamtes wurde bereits das Portfolio „UNTERWEGS zum Beruf“ erarbeitet und zum Schuljahresbeginn 2009/10 an alle 3.000 Schüler der Jahrgangsstufen 7 mit 10 an den Augsburger Volksschulen ausgehändigt. Es dient den Schülern als Wegbegleiter bei den jeweiligen Schritten zur Selbstfindung und Berufsorientierung bis hin zur Bewerbung und will die Jugendlichen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben noch besser zu unterstützen.
Aktuell arbeiten an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf die Stadt Augsburg, die Arbeitsagentur mir ARGE und das Staatliche Schulamte noch enger zusammen. Es wurde eine gemeinsame Steuerungsgruppe gebildet, die möglichst alle Einrichtungen, die am Berufsfindungsprozess beteiligt sind, erfassen, bewerten und koordinieren soll. In der Verwaltung wurde eigens die Fachstelle Jugend und Bildung eingerichtet. Die Steuerungsgruppe hat festgelegt, dass ein Team aus Klassleiter, Sozialpädagogen der vertieften Berufsorientierung und Berufsberater jeden Schüler der 8. und 9. Klasse hinsichtlich der Ausbildungsreife einschätzt, diese Einschätzung mit dem Schüler bespricht und weitere Schritte einleitet. Diese Einschätzungen können auch Bestandteil von Elterngesprächen zur Berufsplanung sein. Ziel ist, dass die Schüler eine passgenaue Unterstützung, etwa durch ehrenamtliche Ausbildungspaten oder einen hauptamtlichen Berufseinstiegsbegleiter, erhalten.
Fördermittelbeschaffung
Aus der bisherigen Einrichtung „Augsburg Integration Plus“ (AIP) ist durch einen aktuellen Stadtratsbeschluss die Förderagentur Augsburg GmbH mit einem erweiterten Aufgabenzuschnitt geworden. Während bislang hauptsächlich Projekte im Bereich Soziales und Arbeitsmarkt im Vordergrund standen, wird jetzt die Kernkompetenz, nämlich die Akquisition von Fördermitteln für die Stadt Augsburg und die Region Nordschwaben, erheblich ausgebaut und erweitert. Diese Bündelung umfasst die Antragsabwicklung für Fördermittel auf EU-, Bundes- und Landesebene ebenso, wie die Netzwerkpflege von Kooperationspartnern und das Projektmanagement im Bereich der gesamten Wirtschaftsförderung. Das breite Aufgabenspektrum der neuen Förderagentur Augsburg GmbH stellt ein Angebot an öffentliche Einrichtungen, Verbände und die gesamte Wirtschaft dar.
Bündnis mit der Industrie
Als dynamischer Wirtschaftsstandort bietet Augsburg exzellente Voraussetzungen für Innovationen und unternehmerischen Erfolg. Um die „Selbstgestaltungskräfte“ der Wirtschaft zu unterstützen, hat sich die Stadt Augsburg den engen Schulterschluss zwischen kommunaler Wirtschaftsförderung und IHK zur Aufgabe gemacht. Dazu wurde im Wirtschaftsreferat eine Stelle „Wirtschaftskoordination“ eingerichtet und besetzt. Vor allem die Kommunikation zu den Wirtschaftsverbänden und Kammern haben sich seither erheblich intensiviert und verstetigt. Auch der Jour fixe „Augsburg Allianz“, den der OB regelmäßig jedes Quartal einberuft, und der Runde Tisch „Finanzkrise“ gestalten die Rahmenbedingungen für ein festes Bündnis mit der Industrie am Wirtschaftsstandort Augsburg.
Arbeitsbedingungen in der Stadtverwaltung
Als größter Arbeitgeber im Stadtgebiet nimmt die Stadt Augsburg ihre Fürsorgepflicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ernst. Für Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl gehört dazu auch die stetige und konsequente Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Gebäuden und Räumen. Ihr zeitgemäßer Anspruch liegt im Interesse der Beschäftigten und letztlich auch der Bürger, die in der Verwaltung einen Service- oder Dienstleistungspartner haben sollen.
Mit dem Auszug aus dem ehemaligen Hauptkrankenhaus konnten für insgesamt 182 Beschäftigte erhebliche räumliche Verbesserungen erreicht werden:
20 Mitarbeiter vom Tiefbauamt (Abt. Straßenverkehr) sind in die Karlstraße 2 gezogen; 25 Mitarbeiter des Rechnungsprüfungsamtes arbeiten jetzt in der Sieglindenstraße 6; 37 Mitarbeiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie und 84 Mitarbeiter des Ordnungsdienstes und der Verkehrsüberwachung haben ihre Büros zu ihrer großen Zufriedenheit jetzt in der Volkhartstraße 4-6. In der Klauckestraße 6 konnten 2 Mitarbeiter aus der Schreinerei des Hauptamtes und das Fahrradlager des Leihamtes untergebracht werden. Die Steinerne Furt 55 ist neues Domizil von 7 Mitarbeitern des Gesundheitsamtes und der Arbeitshilfe. Schließlich haben 7 Mitarbeiter der Beihilfestelle des Personalamtes in der Bahnhofstraße 18 ihre neuen Büroräume bezogen. Zusätzlich konnte in der Philippine-Welser-Straße 9 das Stadtvermessungsamt, das bisher auf mehrere Standorte verteilt war, komplett in räumlicher Nähe zur Verwaltung am Rathausplatz untergebracht werden.
Wetterunterstände am Hochzoller Bahnhof
Beim neu gestalteten Hochzoller Bahnhof hat ein ausreichender Wetterschutz für Bahnreisende auf dem Bahngelände und auf den Bahnsteigen gefehlt. Mittlerweile sind Fahrgastunterstände errichtet. Diese befinden sich einmal am Bahnsteig des Münchner Gleises im Bereich der zuführenden Treppen, wo auch Bänke aufgestellt wurden. Am Bahnsteig des Ingolstädter Gleises wurden ebenfalls Unterstände für die Fahrgäste geschaffen, die wegen der beengten Verhältnisse ein wenig kleiner ausfielen.
Weniger alte Straßenbahnen
Ältere Straßenbahnen machen wegen ihrer hohen Einsteigetreppen vielen Menschen das Aus- und Einsteigen schwer. Oft bleibt dann nur, die „hohe“ Tram passieren zu lassen und auf die nächste „Niederflur“ zu warten. Damit aber alle Fahrgäste im 5-Minuten-Takt befördert werden können, muss sichergestellt sein, dass alte Straßenbahnen nicht mehrfach hintereinander eingesetzt werden. Im Rahmen der Straßenbahnflotte der Stadtwerke sind derzeit rund 40 Combinos, fünf City-Flex, zehn weitere Niederflurfahrzeuge (GT6) und noch zehn ältere Hochflurstraßenbahnen unterwegs. Sie sind so eingesetzt, dass jetzt im täglichen Straßenbahnverkehr auf keiner Linie mehr als zwei Hochflurfahrzeuge hintereinander fahren.
Kriegshaber: Parksituation im Supply-Center
In der Luther-King-Straße (Neubaugebiet Supply Center) waren wegen fehlender Parkmöglichkeiten vielfach Klagen der Anwohner laut geworden. Es war daher ein Anliegen von OB Dr. Kurt Gribl, in dieser Straße weiteren Parkraum auszuweisen, um dadurch auch für mehr Verkehrsberuhigung zu sorgen. Mittlerweile wurden etliche bestehende Halteverbotsregelungen aufgehoben und dafür 36 Pkw-Stellplätze eingerichtet.
Besseres Parken für Taxis
„Wer ausgeht“, findet OB Dr. Kurt Gribl, „soll auch sicher und bequem nach Hause kommen.“ Ein zentraler Taxi-Platz in der Innenstadt ist die Maximilianstraße, wo zusätzliche Taxistellplätze ausgewiesen wurden, um gerade auch an Wochenenden die Nachfrage bedienen zu können. Neben den bestehenden Stellplätzen vor dem Hotel Drei Mohren (4 Plätze) und in der Hallstraße (10 Plätze) wurde mit weiteren 14 Stellplätzen vor der Ulrichschule und bei den Touristikbusplätzen in der Hallstraße die Zahl der Taxistellplätze in diesem Bereich auf 28 verdoppelt.
Auch direkt vor dem östlichen seitlichen Theatereingang ist die Einrichtung eines Taxistellplatzes jederzeit möglich. Sollte seitens der Taxiunternehmen Bedarf angemeldet werden, kann die jetzige Ladezone umgehend in einen Taxi-Stellplatz umgewandelt werden.
Bündnis mit dem Handwerk
Das Handwerk hat in Augsburg traditionell einen besonderen Stellenwert. Es bildet nicht nur die mittelständische und zuverlässige Basis der Wirtschaft, es ist auch Garant für Ausbildung und Qualifikation der nachwachsenden Generation. Für OB Dr. Kurt Gribl ist daher im Rahmen der städtischen Wirtschaftsförderung ein „heißer Draht“ zum Handwerk unerlässlich. Dazu hat er – wie versprochen - im Wirtschaftsreferat eine Schnittstelle zur IHK, den Innungen und handwerklichen Berufsständen eingerichtet. Diese Schnittstelle ist personell wir organisatorisch im Fachbereich „Innovation“ angesiedelt und wird zusätzlich durch die Wirtschaftskoordinatorin verstärkt. In enger Kooperation mit der Handwerkskammer und der Kreishandwerkerschaft werden Themen wie etwa „mittelstandsfreundliche Vergabepolitik“ abgestimmt.
Park + Ride für Behinderte
Für Menschen mit Behinderung ist das Umsteigen vom Auto in den öffentlichen Nahverkehr oft mit Problemen verbunden. Wie Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl feststellt, werden bedarfsgerechte Parkplätze in der Nähe von Haltestellen benötigt, die den Behinderten das Umsteigen vom Pkw auf den ÖPNV einfacher machen. Auf sein Betreiben hin wurden zwischenzeitlich bereits zehn solcher Behindertenstellplätze eingerichtet: Sechs befinden sich an der Endhaltestelle der Linie 3 (Inninger Straße) und vier an der Endhaltestelle der Linie 4 an der Donauwörther Straße.
Ansiedlungspolitik für Gewerbetreibende
In der Ansiedlungspolitik hat die Stadt Augsburg kräftig gepunktet. Wie OB Dr. Kurt Gribl versprochen hat, wurde das Gewerbeflächenmanagement dem neu geschaffenen Wirtschaftsreferat zugeordnet und dort eine Schnittstelle zur Bauverwaltung geschaffen, damit gewerbliche Projekte rasch realisiert werden können. Ausdruck dieser Schnittstelle sind u.a. Jour fixe-Termine, die von der Wirtschaftskoordinatorin und Vertretern der Standortberatung sowie des Stadtplanungsamtes und des Baureferats wahrgenommen werden. Für gewerbliche Ansiedlungen hat die Stadt ausreichend Grundstücke zur Verfügung, deren Preise mit Standorten im Umland leicht konkurrieren können.
Zur Ansiedlungspolitik gehört auch, die Marke „Wirtschaftsstandort Augsburg“ zu entwickeln. Die Imagekampagne „ECubes Augsburg“ist dazu ein wichtiger Schritt. In Kooperation mit Unternehmen, Hochschulen, Instituten und Verbänden wird die Kampagne mit Umwelt, Mechatronik + Automation, IT + Telekommunikation, Faserverbundstoffe und Logistik die herausragenden Kompetenzfelder des Wirtschaftsstandorts in Form von Würfeln an zentralen Plätzen Augsburgs inszenieren. Die unterschiedlichen künstlerischen Darstellungsformen sollen überregional Aufmerksamkeit für den Standort wecken und Unternehmen einladen, sich als Sponsoren an der Kampagne zu beteiligen. Den Anfang machte das Thema „Umweltkompetenz“, das im Rahmen der Immobilientage am Messestand des Augsburger Wirtschaftsreferats inszeniert wurde.
Kooperation mit der Gastronomie
Die Gastronomie spielt in Augsburg auch als Wirtschaftsfaktor eine wichtige Rolle. Um dieser Bedeutung gerecht zu werden, wurde die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Gastronomie stärker ausgeprägt und im Wirtschaftsreferat angesiedelt. Dort wird sie vom Fachbereich Bestandspflege betreut, der den Hotel- und Gaststättenbetrieben als Anlaufstelle für ihre Belange dient. Jetzt hat zusammen mit dem Hotel- und Gaststättenverband eine erste Zusammenkunft mit Vertretern aus Hotellerie, Gastronomie und des Wirtschaftsreferats stattgefunden. Es markiert den Auftakt für turnusmäßige Halbjahrestreffen zwischen Stadt und Gastronomie.
Radweg am Roten Tor
Der Frühling kommt so langsam auf Touren, auch Radler sind wieder verstärkt unterwegs. Es versteht sich, dass Radwege verkehrssicher sein müssen. OB Dr. Kurt Gribl hat jedoch den Verlauf des Radweges in Nord-Südrichtung am Roten Tor als erhebliches Unfallrisiko ausgemacht, das zu beseitigen war. Dies ist geschehen, indem die Einmündung des Radwegeverlaufs auf die Straße durch das Tiefbauamt erheblich verbessert wurde. Auch ist der Gehweg durch die Parkanlagen behelfsmäßig für Radfahrer freigegeben worden. Das bedeutet aber, dass die Radler auf Fußgänger Rücksicht nehmen und ihre Geschwindigkeit drosseln müssen.
Stadtführer für Behinderte
Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben im Alltag oft mit Barrieren zu kämpfen. OB Dr. Kurt Gribl teilt daher das zentrale Anliegen des Behindertenbeirats „Barrieren abbauen!“ Wo sich dies jedoch nicht realisieren lässt, sind Hilfestellungen erforderlich, die der OB nachdrücklich fordert und unterstützt.
Eine solche Hilfestellung ist der neue interaktive digitale „Stadtplan für barrierefreie Mobilität“, wie er jetzt als gemeinsames Projekt der Stadt und Universität Augsburg entwickelt wurde. Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte können daraus ersehen, wie in der Innenstadt Bordsteinabsenkungen, Pflasterrinnen und Bodenbeläge oder Eingangsbereiche öffentlicher Gebäude und Kirchen beschaffen sind. Auf der städtischen Homepage www.augsburg de ist der neue „Stadtplan für barrierefreie Mobilität“ anzuklicken. Er kann jederzeit an sich verändernde Gegebenheiten angepasst und aktualisiert werden.
ADFC als Verfahrensbeteiligter beim Straßen- und Wegebau
Damit Radeln künftig noch sicherer ist und noch mehr Spaß macht, wird der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) als Interessenvertretung der Alltags- und Freizeitradler verstärkt in die Planungen zum Straßen- und Wegebau einbezogen. Das heißt: die Abteilung Verkehrsplanung im Tiefbauamt der Stadt Augsburg stellt bei den alle zwei Monate stattfindenden Treffen mit dem ADFC-Vorstand die Bebauungspläne sowie Planungen im Straßen- und Wegebau vor, die für die Belange des Radverkehrs wesentlich sind. Dies hat Dr. Kurt Gribl in einer so genannten OB-Verfügung festgeschrieben. Damit ist sichergestellt, dass der ADFC als Fachverband Anregungen vorbringen kann, die im weiteren Planungsprozess gewürdigt werden.
Bike-Sightseeing
Augsburgs kulturelle Schätze lassen sich hervorragend auch per Rad erkunden. Die Regio Augsburg Tourist GmbH hat das Versprechen von OB Dr. Kurt Gribl bereits realisiert, indem sie Stadtrundfahrten auch für Fahrradfahrer anbietet. Solche Touren verbinden wichtige Sehenswürdigkeiten wie die Fuggerei, das Rathaus und die Altstadt etwa mit dem Kurhaus in Göggingen, was zu Fuß nicht möglich wäre. Angeboten werden auch die Touren „Industriekultur per Fahrrad entdecken“ oder „Geführte Radtour zur Industriekultur“. Letztere beinhaltet Besichtigungen von Gaswerk, MAN-Museum, tim, Glaspalast, Hochablass samt historischem Wasserkraftwerk sowie der Königsbrunner Heide. Mit solchen Touren werden sowohl Sehenswürdigkeiten, die nicht unmittelbar in der City liegen, als auch das Umland erfasst.
Unterstützung für Mitarbeiter der Altenpflege
Bei der Altenhilfe der Stadt Augsburg sind rund 670 Mitarbeiter beschäftigt, deren Wohl OB Dr. Kurt Gribl am Herzen liegt. Daher hat er Konzepte zur Fürsorge des Altenhilfe-Personals eingefordert. Inzwischen sind mehrere Maßnahmen eingeleitet worden. So unterstützt die zentrale Pflegeberatung auf kollegialer Ebene die Mitarbeiter, um mit den Anforderungen des Pflegeprozesses fertig zu werden. Großzügige Angebote für Altersteilzeitregelungen kommen vor allem älteren Mitarbeitern entgegen. Teilzeitangebote und Hilfen zum Renteneintritt sollen Mitarbeitern in besondern Lebenslagen unterstützen helfen. Die Umsetzung von Hygienestandards in der täglichen Arbeit bietet nicht nur Bewohnern sondern auch den Mitarbeitern Schutz. Mit Angeboten für Körperschulungen, Seminaren und Sportförderung trägt das betriebliche Gesundheitsmanagement dazu bei, körperliche und psychische Belastungen zu senken und die allgemeine Gesundheit der Beschäftigten zu stärken.
„City – grün und blühend"
Auch Blumen und Pflanzen entsprechen dem Selbstverständnis Augsburgs als bayerischer Umweltstadt. Vor allem wünschen sich Bürgerinnen und Bürger eine einladende und attraktive Innenstadt mit hoher Aufenthaltsqualität. Dazu braucht es ein Konzept für die innerstädtische Grünordnung aber auch die Zusammenarbeit mit interessierten Bürgern, Einzelhandel und Gastronomie, die Patenschaften für Kübelpflanzen übernehmen können. Am Europatag-Marktsonntag stellte OB Dr. Kurt Gribl zusammen mit dem Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen sowie Citymanager Heinz Stinglwagner das Kooperationsprojekt „City – grün und blühend“ vor, das Augsburg aufblühen lassen will. Dabei wurden Pflanzgefäße und blühende Blumenkübel präsentiert, die im Stadtbild raumgestaltende Akzente setzen sollen.
Aktion gegen wildes Graffiti
Viele Bürger ärgern sich zu Recht über Schmierereien an Hauswänden und Bushaltestellen. OB Dr. Kurt Gribl ist der Ansicht, dass gegen „wildes Graffiti“ Strafe und Überwachung allein nicht ausreichen. Stattdessen sollte mit geeigneten Flächen ein Angebot für diese spezielle Ausdrucksform gefunden werden, um illegale Graffiti einzudämmen. Dies ist jetzt geschehen. Zusammen mit dem Tiefbauamt, dem Graffiti-Verein „Die Bunten“ und dem Kriminalpräventiven Rat hat das Büro für Popkultur ein Konzept für legale Graffiti - und Street Art-Flächen erarbeitet. Es sieht vor, dass neue Flächen ausgewiesen und bestehende Flächen restauriert und nach einem festgelegten Regelwerk immer wieder neu besprüht werden können. Zu den bestehenden Flächen gehören die „Hall of Fame“ in Haunstetten und die Unterführung an der Pfarrer Bogner Straße in Göggingen. Aus der Szene werden „Patenschaften“ für die Flächen übernommen und damit der Kontakt zur Verwaltung hergestellt. Nach einer umfassenden Reinigung und Sanierung der „Hall of Fame“ durch das Tiefbauamt und Vertreter der Sprayer-Szene hat der OB diesen Bereich offiziell wiedereröffnet.
Karenzzeit bei Parkzeitüberschreitung
Jeder Autofahrer ärgert sich über einen Strafzettel beim Parken. Ohne die „Blauen“ kommt eine gut funktionierende Parkraumbewirtschaftung aber nun mal nicht aus. Natürlich darf bei den Bürgern nicht der Eindruck entstehen, die „Blauen“ seien nur unterwegs, um den Stadtsäckel zu füllen und würden deshalb bereits sehr kurzzeitige Parkzeitüberschreitungen mit einem Knöllchen ahnden. Das ist natürlich nicht so. Vielmehr gilt in unserer Stadt bei allgemeinen Parkverstößen eine Karenzzeit von zehn Minuten und mehr, damit ein etwas länger gewordener „Ratsch“ auf der Straße nicht mit einem Knöllchen endet. Erst nach zehn bis 20 Minuten Überziehung wird verwarnt. Wenn dann als Beginn der Parkzeitüberschreitung der Ablauf des Parkscheins notiert wird, bedeutet das eben nicht, dass bereits eine Minute nach Überziehung der legalen Parkzeit ein Knöllchen ausgestellt wurde.
Die parkfreundliche „Karenzzeit“ entfällt allerdings, wenn im absoluten Halteverbot, auf Behindertenparkplätzen und in Feuerwehrzufahrten geparkt wird. Insgesamt gilt: Die Karenzzeit von regelmäßig zehn Minuten gilt. Um die Sicherheit im Straßenverkehr aufrecht zu erhalten muss es davon aber Ausnahmen geben.
Zusätzliche Roller- und Motorradabstellplätze
Als begeisterter Rollerfahrer kann OB Dr. Kurt Gribl den hohen Freizeitwert des motorisierten Zweiradsports gut nachempfinden. Zweiräder sind aber nicht nur Ausdruck eines lebendigen Stadtlebens, als Verkehrsmittel beanspruchen sie auch erheblich weniger Parkraum als Autos. Um den für die Autos verfügbaren Parkraum freizuhalten und wildes Abstellen von Fahrzeugen zu vermeiden, hat der OB die Ausweisung zusätzlicher Abstellplätze in der City für motorisierte Zweiräder angeregt. So sind in der Karolinenstraße (vor Pustet) Stellplätze für zehn Motorräder und Roller sowie weitere fünf Stellplätze auf der Südseite der Bahnhofstraße (Einmündung Hübnerstraße) eingerichtet worden. Die Ausweisung weiterer Parkmöglichkeiten für Zweiräder in der Innenstadt ist vorgesehen.
Seniorenfestival
Die 60-Plus-Generation ist eine Powergeneration, die aktiv am Leben der Stadtgesellschaft teilnimmt und sie mitgestaltet. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl unterstützt dieses Engagement und setzt sich dafür ein, dass Angebote für die ältere Generation geschaffen werden. Dazu gehört auch ein Seniorenfestival, das im Rahmen des Maxstraßenfestes „Max 10“ erstmals organisiert und gefeiert worden ist. In Augsburgs „Guter Stube“ wurde auf einer Bühne vor dem Leopold-Mozart-Zentrum und im Innenhof der Musikhochschule („Hof der guten Laune“) in Zusammenarbeit mit der CIA und dem Seniorenbeirat ein buntes musikalisches und kulinarisches Programm geboten. Ab jetzt wird also jedes Maxfest auch ein generationsübergreifender Anlass sein.
Jugendsozialarbeit an Schulen
Jugendliche leben oft in komplizierten und schwierigen Verhältnissen. Mit dem Ausbau von Ganztagsschulen wirkt die Stadt solchen Entwicklungen entgegen. In diesem Zusammenhang will Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl die Jugendsozialarbeit an Schulen stärken, um schwer korrigierbare Fehlentwicklungen rechtzeitig zu verhindern und damit Chancengleichheit zu sichern. Fünf Hauptschulen, eine Förderschule und vier Berufsschulen sind bereits mit Stellen für Jugendsozialarbeit ausgestattet. Im kommenden Schuljahr fördert der Freistaat erstmals auch Jugendsozialarbeit an Grundschulen. In Augsburg werden auf Antrag des Schul- und Bildungsreferats die Blériot-, Herrenbach- und Kriegshaber-Volksschule mit je einer halben Stelle berücksichtigt. Wesentliches Entscheidungskriterium für die staatliche Förderung ist der Anteil von Migrantenkindern in den jeweiligen Grundschulen.
Bessere Beleuchtung bei Nacht
Wenn die Tage wieder kürzer werden, rückt die Straßenbeleuchtung als Beitrag zur öffentlichen Sicherheit wieder mehr ins Bewusstsein. Auch OB Dr. Gribl möchte, dass - je nach Bedarf - Straßenbereiche bei Nacht besser beleuchtet werden, um die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu erhöhen. Dazu nimmt das Tiefbauamt kontinuierlich Verbesserungen an der Beleuchtung vor. Exemplarisch dafür sind etwa die beiden Leuchten zu nennen, die auf dem kurzen Weg zwischen Ernst-Moritz-Arndt-Straße. und der Unterführung unter der Hans-Böckler-Straße (Lechhausen) angebracht wurden und die bis dahin beleuchtungslose Zeit dort beendeten. Oder die Leuchte in der kleinen Parkanlage in der Hallstraße, die auf dem Abspannmast der Straßenbeleuchtung installiert wurde. Die Leuchten in der Unterführung in Verlängerung der Robert-Bosch-Straße (Lechhausen) etwa wurden nicht nur durch hellere ersetzt, sondern auch vandalismussicher gemacht. Getestet wird in Augsburg auch die neue LED-Technik. So wurde in der Postillonstraße (Haunstetten), die früher ohne Beleuchtungsanlage auskommen musste, eine Musterstrecke installiert. Auch der Ernst-Reuter-Platz und die Grünanlage bei der Tramhaltestelle Brunntal sind mit LED-Leuchten bestückt. Dem Bedarf nach Beleuchtung wird also nachgegangen.
Firnhaberau: Verkehrsberuhigung
Der Martin-Gomm-Weg in der Firnhaberau ist verkehrsberuhigt worden, weil der Verkehr auf der Straße zwischen den Sportfeldern beim TSV Firnhaberau vielfach zu schnell unterwegs war. Um die Sicherheit des Sportbetriebs zu gewährleisten, war es laut OB Dr. Gribl geboten, Abhilfe zu schaffen. Dies tun jetzt zwei „Nasen“, die das Tiefbauamt als seitliche Verkehrsinseln zur Verengung der Straße installiert hat und die eine entsprechende Temporeduzierung des Verkehrs bewirken.
Symposium für die 60-plus-Generation
Die 60-plus-Generation ist auch in Augsburg eine zahlenmäßig starke Bevölkerungsgruppe, die einen eigenen Lebensstil pflegt und eigene Bedürfnisse hat. „Darauf hat sich auch die Kommunalpolitik einzustellen“, sagt OB Dr. Kurt Gribl und hat dazu ein eigenes Symposium angeregt, das die Belange der 60-plus-Generation in den Mittelpunkt stellt. Ein solches Symposium hat gestern unter dem Titel „Forum der Generationen“ stattgefunden. Thematisiert wurden unter anderem die Lebenswelt von Senioren, Fragen der künftigen Lebensgestaltung und Aktuelles zum Stand der Altersforschung.
Schuldnerberatung für Jugendliche
Besonders Jugendliche sind anfällig dafür, sich den Verführungen des Konsums hinzugeben und sich zu verschulden. Hat die Schuldenfalle erst einmal zugeschnappt, können sich die Wenigsten aus eigener Kraft daraus befreien. Weil Jugendliche besondern Schutz und Betreuung brauchen, hat OB Dr. Kurt Gribl versprochen, eine Schuldnerberatung für Jugendliche einzurichten, die Hilfestellung gibt und präventiv beratend tätig wird.
Jetzt ist es soweit: Zusammen mit dem Staatlichen Schulamt und den Augsburger Geldinstituten Aktienbank, Augusta-Bank und Stadtparkasse hat das Amt für Soziale Leistungen der Stadt Augsburg das Gemeinschaftsprojekt „Schuldenfalle – nein danke!“ auf den Weg gebracht. Das Projekt orientiert sich an den Lehrplänen der 6. und 7. Jahrgangsstufen an Augsburger Mittelschulen (ehemals Hauptschulen). Ab diesem Schuljahr 2010/11 können sie Projekttage buchen, bei denen Wissenswertes zu den Themen Geld, Girokonto, Umgang mit Kaufverträgen und Schuldnerberatung vermittelt wird. In Außerschulischen Lernorten, wie der Wärmestube des SKM Augsburg, lernen Jugendliche aber auch mögliche Folgen von Verschuldung kennen. Wohnungslosigkeit gehört dazu. „Ich bin froh, dass es gelungen ist, dieses Gemeinschaftsprojekt auf die Beine zu stellen. Es zeigt, wie Politik und Wirtschaft in Augsburg soziale Verantwortung übernehmen.
Modular für x-large
Mit neuem Festivalleiter und neuem Konzept geht „Modular“ im Sommer 2011 an den Start. So hat es der Kulturausschuss beschlossen. Der Event steht in der Nachfolge des von der Regenbogen-Regierung gestrichenen Jugendkulturfestivals x-large und erfüllt das Versprechen von OB Dr. Kurt Gribl, für entsprechenden Ersatz zu sorgen und den Jugendlichen ihre Veranstaltung zurückzugeben. Gemeinsam haben Stadtjugendring und der städtische Popkulturbeauftragte das Modular-Festival jetzt um den „x-large-Faktor“ erweitert und in das Rahmenprogramm der Frauen-Fußball-WM 2011 eingebettet. Das heißt, dass es neben Wokshops und Kreativmesse eine Reihe von Open-Air-Veranstaltungen in der Innenstadt geben wird. Damit soll das Festival Anspruch und Strahlkraft erhalten und in der Wahrnehmung des Augsburger Publikums steigen.
Mehr Online-Dienste in der Verwaltung
Amtsgeschäfte zuverlässig im Internet zu erledigen, ist eine effektive Form von Bürgerfreundlichkeit. Es ist daher ein großes Anliegen von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, dass bei der Stadt Augsburg Online-Dienste für standardisierbare Verwaltungsabläufe systematisch eingeführt und erweitert werden. Stichwort: "E-Government". So ist unter anderem seit Dezember 2010 ein Formularserver in Betrieb, mit dem Dokumente elektronisch ausgefüllt, abgespeichert und – wenn keine Unterschrift nötig ist – an die Stadt zurückgesandt werden können. Ebenso wird für die Bürgerbüros ein Terminverwaltungsmodul vorbereitet, um Bürgern eine Online-Terminreservierung zu ermöglichen und dadurch Wartezeiten in stark frequentierten Bereichen der Verwaltung zu reduzieren.
Badestege Naturfreibad Haunstetten
Der Sanierungsbedarf des Naturfreibads in Haunstetten hat sich über viele Jahre angestaut. Um die beliebte Freizeiteinrichtung zumindest an einigen Stellen attraktiver zu machen, hat Oberbürgermeister Dr. Gribl versprochen, dass wenigstens ein neuer Badesteg errichtet wird. Unterdessen haben sich die Dinge erfreulich weiterentwickelt. Weil der neu gegründete „Förderverein Naturfreibad“ und die Stadt vertraglich miteinander kooperieren, kann schrittweise das gesamte Areal saniert werden, was auch bereits begonnen wurde. Der Sanierungsplan schließt nicht nur einen, sondern zwei Badestege samt Pontoninsel ein.
Aktion Bürgerwald
Der Wald spielt für die Naherholung aber auch als ökologische Lebensgrundlage gerade in der Stadt Augsburg als zweitgrößter kommunaler Waldbesitzerin Deutschlands eine zentrale Rolle. Mit der „Aktion Bürgerwald“ hat OB Dr. Kurt Gribl versprochen, das Umweltbewusstsein und die Naturverbundenheit der Augsburger Bevölkerung zu fördern. Jetzt ist es soweit. Auf einem Areal zwischen Bergheim und Neubergheim entsteht unter der Federführung der Forstverwaltung auf einer zwei Hektar großen Fläche der erste Bürgerwald samt Kiesweg, Ruhebänken, Kunstskulpturen und Naturschutzelementen. Auftakt zur Pflanzaktion von 3000 heimischen Bäumen und Sträuchern war am 9. April. In der kommenden Woche setzen Augsburger Bürgerinnen und Bürger die Aktion mit der Übernahme von Baumpatenschaften fort. Für die nächsten fünf Jahre sind jeweils Pflanzaktionen im Frühjahr und im Herbst geplant.
Zentrale und dezentrale Fahrrad-Abstellplätze
Augsburg ist Umweltstadt. Da hat auch das Fahrrad als eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel seinen Stellenwert. Dazu gehört, dass Fahrräder sowohl in der Innenstadt als auch dezentral, etwa in der Nähe von Bus- und Straßenbahnhaltestellen, abgestellt werden können. Solche zusätzlichen Fahrradabstellplätze hat OB Dr. Gribl versprochen. Mittlerweile wurden
- in der Schleiermacherstraße 70,
- am Bahnhof Hochzoll 320,
- am Bohus-Center am Hauptbahnhof 70 und
- am Bahnhaltepunkt Haunstetten 110 Abstellplätze (Haunstetter Straße 60, Hochfeld-/Wörthstraße 50) Abstellplätze für Fahrräder errichtet.
Das Angebot wurde aktuell um 20 Abstellplätze am Obstmarkt vor der Spardabank komplettiert. Insgesamt wurden damit 570 zusätzliche Abstellplätze im Lauf von zwei Jahren geschaffen.
Akademisches Seminar "Menschen mit Behinderung"
Menschen mit Behinderung brauchen eine gestaltete Umwelt, die ihren Anforderungen entspricht. Die Gestaltung wichtiger Lebensbedingungen – etwa im Bildungssystem oder im Städtebau - erfolgt vielfach durch Pädagogen, Architekten, Juristen, Ökonomen und Ingenieure oder andere Berufsgruppen, welche die besonderen Belange von Menschen mit Behinderung aber oft nicht ausreichend vermittelt bekommen. Mit dem Ziel, die soziale Integration (Inklusion) in der Stadtgesellschaft zu fördern, hat sich OB Dr. Kurt Gribl zusammen mit der Universität und der Hochschule für das Zustandekommen eines akademischen Seminars mit dem Titel „Wir mittendrin – Augsburg auf dem Weg zur barrierefreien Stadt“ eingesetzt. Die Fachtagung hat jetzt – nach über zweijähriger Vorbereitungszeit - am vergangenen Freitag stattgefunden. Thematisiert wurde eine Vielzahl an Fragestellungen zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum –sei es aus soziologischer, pädagogischer, wirtschaftlicher oder juristischer Sicht.
Archäologische Stadtkarte
Augsburg hat eine reiche archäologische Kultur. Mit ihrer über 2000-jährigen Geschichte besitzt die Stadt Augsburg viele archäologische Sehenswürdigkeiten. Damit sich diese den Bürgern und Besuchern der Stadt besser erschließen, hat OB Dr. Kurt Gribl eine Archäologische Stadtkarte versprochen. Die Regio Augsburg Tourismus hat das Anliegen aufgegriffen und in das Thema „Römer“ integriert. Aktuell haben Stadt und Regio Tourismus jetzt den neuen 24-seitigen Faltprospekt „Römerstadt Augsburg. Zu Römerfunden und Römerstraßen“ vorgestellt. Er führt zu zahlreichen Römerfunden in Stadt und Region. Zudem beinhaltet er eine Karte mit römischen Straßen und Bauten, die im Gebiet rund um den Dom ergraben wurden. Der Plan verschafft einen Eindruck von der Anlage und den Dimensionen der einstigen Römerstadt Augsburg. Auch die Arbeit der Stadtarchäologie wird erläutert.
Projekt: Jung und Alt - Miteinander
Der oft genannte Generationenvertrag umfasst die soziale Sicherung der Älteren durch die Jungen ebenso, wie die Weitergabe von Wissen und Fertigkeiten an die Jungen durch die Älteren. Gerade das erlernte Können der Senioren ist ein wertvoller „Rohstoff“ für die nachwachsende Gesellschaft. „Eine gute Möglichkeit, handwerkliches Geschick nach dem Motto „Jung und Alt – Miteinander“ weiterzugeben, sind Ferien begleitende Generationenwerkstätten“, so OB Dr. Kurt Gribl. Vor diesem Hintergrund bindet das Ferienprogramm „Tschamp“ gezielt Senioren etwa im Bereich des Schreinerhandwerks ein. Unter Anleitung von Schreinermeistern lernen Kinder, mittelalterliche Spiele und Spielgeräte aus Holz oder Brettspiele herzustellen. Auch die Handwerkskammer Schwaben unterstützt das Anliegen mit dem Ferienangebot „Handwerken mit Holz“. Schreiner lassen dabei Kinder Sägen und Stemmen und bringen der jungen Generation traditionelle Handwerksberufe näher.
Servicestelle "Beruf und Familie"
Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen, ist häufig schwierig. Problematisch ist zum Beispiel: wenn Kinder Ferien haben, ihre Eltern zur Arbeit müssen und kein familiäres Netzwerk vorhanden ist. OB Dr. Kurt Gribl hat eine Familienservice-Einrichtung versprochen, die Hilfestellung gibt und Angebote für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie macht. Mit Unterstützung des Berufsbildungszentrums Augsburg ist diese Servicestelle „Beruf und Familie“ geschaffen worden. Eine Teilzeitkraft kümmert sich um die Vernetzung der regionalen Angebote und Anbieter mit dem Ziel, Unternehmen familienfreundlicher zu machen. Die Servicestelle hat die Einrichtung einer Sommerferien-Kinderbetreuung unterstützt und informiert Unternehmen über Möglichkeiten der Ganztagespflege. Bis Jahresende ist die Servicestelle auch im Internet präsent. Die neue Einrichtung ist aus gutem Grund bei der Regio Wirtschaft GmbH zusammen mit der Lenkungsgruppe „Fachkräftesicherung“ angesiedelt. Ihr gehören auch Vertreter der IHK der HwK, der Agentur für Arbeit und des DGB an. In dieser Gruppe werden die regionalen Maßnahmen koordiniert, um den Fachkräftebedarf vor allem der produzierenden Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg zu decken. Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat dabei nicht nur Bindungswirkung für die vorhandnen Fachkräfte, sondern gilt auch als wichtiger Faktor im Marketing, um neue Fachkräfte zu gewinnen.
Reduzierung der Hallengebühren für Jugendsport
Jugendarbeit in Sportvereinen ist eine Bildungsaufgabe, sorgt für eine sinnvolle Freizeitgestaltung und erfüllt das menschliche Bedürfnis nach Geselligkeit, Spielen und Spaßhaben. Auch Gemeinschaft in der Gruppe zu erleben, gehört dazu. Vor diesem Hintergrund verdient die Jugendarbeit in Sportvereinen eine besondere Unterstützung. OB Dr. Kurt Gribl hält zu hohe Hallengebühren der Jugendsportförderung für abträglich. Er hat zugesagt, dafür zu sorgen, dass die Gebühren im möglichen Umfang reduziert werden. Dies ist jetzt trotz der schwierigen Kassenlage der Stadt gelungen. Ab kommendem Jahr bezahlen Sportvereine mit einem besonders hohen Jugendanteil von mindestens 50 Prozent für die stundenweise Anmietung städtischer Hallen - und auch Außensportanlagen - um zehn Prozent weniger Gebühren als bisher.
Pflaster Annastraße
„Ich werde mich für die Neugestaltung der Fußgängerzone mit einem neuen Pflasterbelag einsetzen“, hat Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl versprochen. Jetzt löst er dieses Versprechen aus dem 100-Punkte Programm ein. Im Zuge des Kö-Umbaus wird das Pflasterflickwerk in der Fußgängerzone bis 2014 in drei Bauabschnitten erneuert. Ab morgen, 5. März, fällt mit der Spartenverlegung für Strom, Wasser, Gas, Fernwärme und Telekommunikation durch die Stadtwerke der Startschuss. Im Anschluss daran werden bis November erste Teile der Annastraße einschließlich Fuggerplatz mit einem hellen geschnittenen Granit aus Oberbayern neu gepflastert. Die ab 2014 komplett erneuerte und neu gestaltete Fußgängerzone ist ein wesentlicher Beitrag zur Aufwertung der Innenstadt.
Zentrale Anlaufstelle für Deutsche aus Russland
Um ihre Anliegen zu besprechen, sich gegenseitig zu helfen und Projektarbeit zu machen, hat OB Dr. Kurt Gribl den Deutschen aus Russland eine zentrale Anlaufstelle mit Begegnungscharakter versprochen. Diese ist seit gut einem Vierteljahr in den Räumen am Hohen Weg 8 eingerichtet und hat wochentags ab zirka 17 geöffnet. Immer mittwochs wird eine fachliche Sozialberatung von und für Mitglieder der Landsmannschaft angeboten. Dabei geht es zum Beispiel um Rentenfragen oder um Hilfe im Umgang mit behördlichen Schreiben.
Die Anlaufstelle ist gleichzeitig Sitz der Projektleitung des von der EU geförderten Projekts „Bilde Deine Zukunft“. Auch Teamsitzungen finden dort statt. Projektziel ist, Jugendliche auf den Schulabschluss vorzubereiten und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder der Berufswahl zu unterstützen.
Kompetenzzentrum Immobilienrecycling
Immobilienrecycling als neuer Wirtschaftssektor hat großes Potenzial. Allerdings sind die gesetzlichen und fachlichen Anforderungen für die Modernisierung und Wiedernutzung bestehender Gebäude enorm. Das Know-how für die richtigen Verfahren in Synergie mit bestehenden Instituten in Augsburg zu begründen und bei Berufsbildern wie Architekten und Bauingenieuren zu entwickeln ist Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl ein wichtiges Anliegen. Vergangenen Freitag, 30. März, hat am Institut für Bau und Immobilie der Hochschule Augsburg in Kooperation mit dem städtischen Wirtschaftsreferat die Tagung Bau+Immobilie12 stattgefunden. Unter dem Motto „Bauen und Ressourceneffizienz“ wurden vor allem die Ressourcen Boden, Gebäudebetrieb, Altbausubstanz, Schadstoffe und Finanzen beleuchtet. Die Tagung war zugleich der Auftakt dafür, dass die Hochschule künftig den Schwerpunkt „Bauen und Ressourceneffizienz“ zum festen Bestandteil ihres Weiterbildungsstudiengangs Master Project-Management macht. „Als bayerisches Umweltkompetenzzentrum steht es Augsburg gut an, beim Flächen- und Immobilienrecycling Kompetenz zu zeigen. Dafür wurden jetzt entscheidende Grundlagen geschaffen“, so OB Dr. Gribl.
Jugendfarm im Augsburger Westen
Mit Nachdruck unterstützt OB Dr. Kurt Gribl das Projekt einer „Jugendfarm im Augsburger Westen“, die unter der Trägerschaft des Frère-Roger-Kinderzentrums auf dem früheren Erweiterungsgelände des Westfriedhofs entsteht. Damit ist die Jugendfarm Teil des Grünzugs zwischen dem Sheridan- und dem Reese-Areal, der die Stadtteile Pfersee und Kriegshaber verbindet.
Für das Entwicklungsprojekt „Jugendfarm“ werden nach und nach Beete angelegt sowie Hühner, Kaninchen und Ponys angeschafft. Auch das Programm für ein Sommercamp ist bereits ausgearbeitet. „Gerade der Umgang mit Tieren soll Kindern und Jugendlichen helfen, Verantwortung zu übernehmen und Geduld zu erlernen“, sagt OB Dr. Gribl. Zudem stifte die Jugendfarm ein Stück Identität für die Jugendlichen in Pfersee und Kriegshaber.
Während die Stadt zudem das Gelände mit Strom, Wasser, Abwasser und einem Parkplatz erschließt, bringen sich auch die Stadtwerke als Sponsor und die Handwerkskammer mit Leistungen ein. Jetzt ist die „Jugendfarm im Augsburger Westen“, deren Idee ins Jahr 2007 zurückreicht, mit einer Pflanzaktion von mehr als 60 Bäumen und Sträuchern an den Start gegangen.
Weg entlang der Wertach restaurieren
Entlang der Wertach zu flanieren, dient zu allen Jahreszeiten der Naherholung in Augsburg. Leider hat das verheerende Pfingsthochwasser von 1999 enorme Schäden verursacht. Auch der Wertachuferweg als Teil des „Grünen Rundwegs“ ist fortgeschwemmt geworden. OB Dr. Gribl hat versprochen, sich dafür einzusetzen, dass dieser Weg wieder hergestellt wird. Jetzt ist es soweit. Das Teilstück zwischen der Wertachbrücke in Oberhausen und dem Drentwettsteg ist fertig gestellt. Es ist befestigt und auch für Rettungsfahrzeuge befahrbar gemacht worden. Am gestrigen Samstag hat OB Dr. Gribl zusammen mit Vertretern des Stadtrats, der Regierung von Schwaben, des Wasserwirtschaftsamts Donauwörth, des Oberhauser Quartiersmanagements sowie Stadtteilbewohnern und Kindern der Löweneckschule den Wertachuferweg mit einem Uferfest wiedereröffnet und für die Öffentlichkeit freigegeben.
Strafzettel mit Trostpflaster
Über ein „Knöllchen“ wegen Falschparkens ärgert sich jeder. Aber: Strafe muss sein. Ohne Kontrolle des öffentlichen Parkraums würden Parkplätze niemals für alle Autofahrer ausreichen und es gäbe keine ausreichende Fluktuation. Dies wäre für die Erreichbarkeit der Innenstadt und des Einzelhandels nachteilig. Genau dies soll vermieden werden – umso mehr, als die Innenstadt derzeit umgebaut wird und Augsburg alles daran setzt, dass die Stadt und ihre Geschäfte erreichbar bleiben.
Aber wenn schon ein Knöllchen, dann sollte der Beigeschmack von Strafe doch etwas gemildert werden. Der OB hat daher eine Art „Payback-System“ versprochen, das für Parksünder ein Anreiz sein soll, beim nächsten Besuch lieber gleich eines der innerstädtischen Parkhäuser zu nutzen, anstatt einen Strafzettel zu riskieren oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu kommen.
Das neue Mobilitätsbonussystem „Augsburger Mobilo“ macht dies möglich. Für kurze Zeit übernimmt die Münze im Wert von 50 Cents eine „Trostpflaster“-Rolle für Falschparker. Pro Strafmandat gibt´s einen „Mobilo“. Das heißt: Wer im Gebietsbereich der Umweltzone ein Knöllchen bekommen hat, kann sich vom 2. bis 31. Juli 2012 in der Bürgerinfo am Rathausplatz zu den üblichen Öffnungszeiten gegen Vorlage des Strafzettels einen solchen „Mobilo“ abholen. Der kann dann beim nächsten Augsburg-Besuch in einem Parkhaus in der Innenstadt eingelöst oder ab Herbst beim Kauf für ein Tram-Ticket verwendet werden.

