deutsche Version
version francaise
english version
versione italiana
 Kultur
>> Rundbriefe des Kultur- und Sportreferenten

Rundbriefe des Kultur- und Sportreferenten

Rundbrief aktuell:

Rundbrief Nr. 7

ku.spo hilft Vereinen und Schulen (13.12.2011)

Die Überschrift der Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen vom 7.12.2011 lautet „Vereine nicht kürzen. Grüne: Stattdessen ku.spo streichen.“ Dies ist ein Widerspruch in sich.  

Aus gutem Grund hat der Sportausschuss am 6. April 2011 einstimmig beschlossen, die Firma eest! mit der Umsetzung des ku.spo-Konzepts auch für das Jahr 2011 zu beauftragen (städtischer Etat für ku.spo 2011: 95.000 Euro). Also auch mit der Stimme der Grünen-Fraktion. Zwar wurde der Betrag im Zuge der Haushaltskonsolidierung nachträglich auf 86.500 Euro gekürzt, doch zusammen mit der dankenswerten Förderung der Stadtsparkasse Augsburg und der Stadtwerke Augsburg konnte auch 2011 wieder zahlreichen Vereinen und bei Schulprojekten geholfen werden.  

 

Darüber hinaus konnte mit Hilfe von ku.spo das sehr erfolgreiche „City of Peace“-Rahmenprogramm anlässlich der Frauenfußball-Weltmeisterschaft realisiert werden. Immerhin 30.000 Euro standen somit zur Verfügung. Eine Jury wählte folgende förderwürdige Projekte aus: 

- MICK – Mädchen kicken mit (Mädchen-Fußballprojekt)

- Show Racism the Red Card (Workshops gegen Rassismus im Sport)

- Tagung „Sport und soziale Integration“ (Wissenschaftliches Symposium)

- Matchparty – Ortsteilfeste zum Thema „Fußball und Frieden“ in den Sozialregionen Oberhausen, Herrenbach, Hochfeld und Hochzoll.

Die diesbezügliche Jury bestand aus:

- Vertretern aller Stadtratsfraktionen

- Vertretung Bezirk Schwaben

- Vertretung WM-Büro der Stadt Augsburg

- Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg

- Vertretung Bündnis für Augsburg

 

Der 1. Augsburger Friedensmarathon profitierte vom ku.spo-Etat ebenso wie das Gewaltpräventionsprojekt Augsburg Calling, das u. a. vom Präsidenten des SV Werder Bremen, Klaus-Dieter Fischer, sehr gelobt wurde. 
 

Immer wieder erreichen mich Hilferufe von engagierten Vereinen bzw. Initiativen, die dringend eine Förderung für ihre Kultur und Sport verbindenden Projekte benötigen: Aktuell von Julia Nimführ von „tanz und schule Augsburg“ wegen eines Tanzprojektes an der Herrenbach-Grundschule (siehe AZ-Artikel vom 25.11.2011, Seite 36). Am 11.12.2011 fand im Alten Stadtbad ebenfalls ein mit ku.spo-Mitteln gefördertes Projekt statt, eine szenische Lesung mit einer Unterwasser-Foto-Ausstellung vom Ensemble des Bluespots Productions e. V.  Wenn also nach der SPD-Stadtratsfraktion nun auch die Grünen-Stadtratsfraktion die Streichung des ku.spo-Fördertopfs fordert, so steht dies im Widerspruch zum o. g. einstimmigen (!) Sportausschuss-Beschluss. Vor allem aber passt dies nicht zusammen mit der Forderung, die Vereine nicht zu kürzen! Denn die Vereine sind Profiteure dieser Fördermöglichkeit. Wer die Streichung des ku.spo-Etats fordert, kann nicht im gleichen Atemzug eine Entlastung der Vereine verlangen oder auf die Förderung von  Gewaltpräventionsmaßnahmen bestehen. 

 

Bundestagsabgeordneter Heinz Paula appellierte erst vor kurzem, das Präventionsprojekt des Stadtjugendrings nicht zu kürzen. Es ist daher wichtig, die ku.spo-Förderung aufrecht zu erhalten, mit der das Fanprojekt „Fuggerwelle“ des Stadtjugendrings bezuschusst wird – ebenso das Fanprojekt „Augsburg Calling“ von Gerhard Seckler. Wer ku.spo streichen will, muss sich auch darüber im Klaren sein, welch großartige Präventionsprojekte dann nicht mehr realisiert werden können.  

 

In der Pressemitteilung der Grünen vom 7.12.2011 wird im Übrigen behauptet, dass durch Kürzungen von Zuschüssen ca. 70.000 Euro eingespart werden sollen. Dies trifft für 2012 jedoch nicht zu. Im Finanzausschuss vom 7.12.2011 konnte darüber hinaus der KGSt-Vorschlag einer Kürzung des Pro-Kopf-Jugendzuschusses abgewehrt werden. Das sind gute Nachrichten für die Sportvereine! 

 

Auch wird in der genannten Pressemitteilung behauptet, dass ku.spo-Mittel nach „nicht transparenten Kriterien“ vergeben würden. Dies trifft  selbstverständlich auch nicht zu. Im ku.spo-Internetauftritt sind die Förderkriterien dargestellt und jederzeit nachlesbar:

http://www.kuspo.augsburg.de/ 
  Klickt man auf dieser Internetseite die Rubrik „Förderantrag“ an, so erscheint diese Seite

http://www.kuspo.augsburg.de/index.php?id=27538 mit den Förderkriterien.

ku.spo hilft. An vielen Stellen und bei vielen Projekten mit großem Zuspruch. Ohne die ku.spo-Fördermittel könnten zahlreiche Vereins-, Integrations- oder Schulprojekte nicht stattfinden!

 

Peter Grab
Bürgermeister
Referent für Kultur, Jugendkultur und Sport

 

PROFITIERENDE VEREINE UND SCHULEN BEI KU.SPO 2010/2011

Verein 

Projekte

Turnverein Augsburg 1847 e. V.

Frühlingsfest, Lilalu, Deutsche
Turngruppenmeisterschaften

Verein Türkischer Eltern in Augsburg e. V.

Türkisches Kinderfest

TSV 1847 Schwaben Augsburg e. V.

Hochhauslauf

S'ensemble Theater e. V.

Theatersport-Länderspiel, Theater-Sport- 

Mini-WM

Post SV Telekom Augsburg e. V.

ku.spo-Run

Kultur Initiative Augsburg (KIA) e. V.

Afro Sommer

TSV Firnhaberau 1926 e. V.

Bayrischer Jedermann; 85-jähriges 

jubiläumsfest

TSV Pfersee 1885 e. V. 

125-jähriges Vereinsjubiläum

DJK Göggingen e. V.

Familienfest, Gershwin meets Classic

 Förderverein Freunde des Alten Stadtbades e. V.

Buch über das alte Stadtbad

Kanu Schwaben Augsburg e. V.

Eröffnungsfeier Weltcup und WM

Freiballonverein Augsburg e. V.

110-jähriges Jubiläum

TSV 1871 Augsburg e. V.

140-jähriges Jubiläum

Förderverein LG Augsburg e.V.

Hochhauslauf

Hollaria Augsburg e. V. 

 BDK-Tagung

Bluespots Productions e. V.

Unterwasserausstellung im Alten Stadtbad

Schule

Projekte

Volksschule Augsburg-Bärenkeller

 Dance with Colours

Universität Augsburg Sportzentrum

Augsburger Sommerkrimi

St.-Anna-Grundschule

Tanz und Schule

Friedrich-Ebert-Grundschule

Tanz und Schule

Agnes-Bernauer-Realschule

Tanz und Schule

Herrenbach-Grundschule

Tanz und Schule

 

 

Hier geht es zum >>> Rundbrief-Archiv